Aus Protest

05. April 2019 18:55; Akt: 05.04.2019 18:55 Print

«Fortnite»-Streamer spielen lieber «Uno»

von nicik_01 - Streamer wie Ninja und DrLupo legten ihre Waffen bei «Fortnite» nieder. Sie spielten dafür das Kartenspiel «Uno» – aus Protest.

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Ein neuer Patch für «Fortnite» passt den Spielern gar nicht. Mit dem Update änderte sich das Spiel grundlegend. Das hat offenbar grosse Auswirkungen für E-Sportler, da sie sich für Turniere mit den neuen Bedingungen vorbereiten müssen.

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Es sei eine zu grosse Umstellung zwischen dem Spielen zu Hause und während den Turnieren, klagen die Profis. Denn demnächst beginnen die Qualifikationen für die Fortnite World Cup Finals in New York. Dort wird Ende Juli um 40 Millionen US-Dollar gespielt.

Protest mit «Uno»

Die besonderen Regeln, die zur Season 7 ins Spiel gekommen sind: Beim Töten eines Gegners regeneriert man 50 Lebens- oder Schildpunkte und dazu je 50 Stück verschiedener Materialen.

Hinzu kommt, dass die Obergrenze bei maximal 500 Materialen liegt. Zudem erhält man 40 Prozent mehr Ressourcen beim Abbauen von Bäumen und anderen Gegenständen. Genau diese Regeln wurden nun mit dem Patch für das allgemeine Spielen entfernt, weshalb es zum Protest kam. Ninja und andere grosse Streamer legten darum ihre Waffen nieder und spielten lieber eine Runde mit dem Kartenspiel «Uno». So wollten sie gemeinsam gegen Epic Games demonstrieren und die alten Regeln zurückfordern.

Schlechte Alternative

Es gibt zwar den neuen Arena-Modus, der noch die alten Regeln beinhaltet. Aber dieser hat eine viel zu lange Wartezeit, die bis zu 20 Minuten dauern kann. Das ist sehr nervig und ungeeignet für Streamer und Spieler, die sich jetzt für die Qualifikation des grossen Turniers vorbereiten wollen. Auch für den Hobby-Gamer ist dies eine unangenehme Zeitverschwendung.

Entwickler Epic Games hat sich bisher noch nicht zu den Problemen geäussert. Immerhin gibt es einen Silberstreifen am Horizont: In der Vergangenheit hörte der Entwickler nämlich schon mehrmals auf die Community und deren Forderungen.

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