Gamescom

23. August 2019 15:44; Akt: 23.08.2019 15:44 Print

6 Highlights der grössten Gaming-Messe der Welt

Aktuell ist Köln wieder der Mittelpunkt der internationalen Game-Szene. Diese Themen geben an der Gamescom 2019 zu reden.

Rundgang: Wir haben Eindrücke von der Gamescom in Köln gesammelt. (Video: P. Stirnemann)
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Die Schnellzug-Awards

Los ging die Gamescom 2019 mit der international gestreamten Show «Opening Night Live», die von Geoff Keighley auf Englisch moderiert wurde. Die Stimmung bei vielen Game-Präsentationen – etwa bei «Fifa 20» oder «Call of Duty: Modern Warfare» – blieb dabei etwas verhalten. Auch die Award-Vergabe sorgte für Kopfschütteln. Im Schnellzugtempo wurden Preise verliehen, die von Moderatorin Sydnee Goodman teilweise nur verlesen und nicht an die Gewinner überreicht wurden.

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Der Ruf nach Geld

Bei der offiziellen Eröffnung am Dienstag stand wie immer in den letzten Jahren die Politik im Mittelpunkt. Dabei ging es einmal mehr um die finanzielle Förderung, die man in Deutschland für ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit beansprucht.
Der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer strich die Innovationskraft der Branche hervor. Auf der Messe seien «die Innovativen von Morgen» dabei. Auch die Schweizer Politik war vertreten: Bundesrat Alain Berset eröffnete den Swiss Booth.

Neue Dimensionen

Nvidia hatte mit seinen neuen RTX-Grafikkarten vor Jahresfrist völlig neue Dimensionen angekündigt. Keine leeren Versprechen: Unter anderem können die Prozessoren Lichteinfall und Schatten in Computerspielen fotorealistisch simulieren. «Minecraft» etwa sah in Köln aus wie ein Game aus einer anderen Welt, dank den neuen Nvidia-Grafikkarten wurde das Klötzchenspiel zum völlig neuartigen visuellen Erlebnis. Wow.

Die sechs Highlights der grössten Gaming-Messe

Eine Legende wird gefeiert

Stars dürfen auf der Gamescom nicht fehlen: Blogger, Gamedesigner, Politiker und zockende Promis. Am meisten Applaus gabs für die japanische Branchenlegende Hideo Kojima («Metal Gear»), die den Fans bei der Eröffnungsshow zwei neue Charaktere aus «Death Stranding» präsentierte.


Der Trend

Cloud-Gaming ist das grosse Thema. Zu den Playern gehört unter anderem Google. Der US-Konzern ist auf der Messe natürlich vertreten und bewirbt seinen Dienst Stadia. Eine ähnliche Vision haben Microsoft und Sony mit ihrer Xbox xCloud beziehungsweise Playstation Now.

Und die Schweiz?

«Die Herausforderung an einer solch riesigen Messe ist es, die passenden Kontakte herzustellen und daraus nachhaltige Geschäftsbeziehungen zu schmieden», sagt Sylvain Gardel von Pro Helvetia. Deshalb nehmen die Teilnehmer der Schweizer Delegation an Matchmaking-Formaten teil, die sie mit den internationalen Vertretern zusammenbringt. Gardel: «Die Gamescom ist neben der GDC in San Francisco die wichtigste Messe für Spielentwickler. Im Businessbereich des Geländes lassen sich im SwissGames Pavillion 15 Schweizer Games anspielen. Publisher, Investoren und Plattform-Holder nehmen die Spiele unter die Lupe – und auch die Fachpresse schaut sich bei Schweizer Entwicklern um.»

(flu/str)

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