Auch das noch

20. Oktober 2018 14:54; Akt: 20.10.2018 14:54 Print

Bei «Sims» kann man jetzt Influencer werden

Die «Sims»-Erweiterung mit dem vielsagenden Titel «Get Famous» zeigt sich auf der Höhe der Zeit. Selbst Influencer kann man werden.

Influencer-Alarm bei «The Sims». (EA)
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Für viele ist es das Unwort des Jahres, der Hype hat sich für so manchen ins Gegenteil verkehrt: Influencer – Menschen, die sich und ihr Leben gegen Geld auf Social Media inszenieren – wurden kurzzeitig als neue Internet-Stars und sogar als Bedrohung der etablierten Werbestrategien gefeiert. Inzwischen sorgt allein der Begriff schon für rote Köpfe.

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Den Programmierern der neusten «Sims»-Erweiterung ist das allerdings egal. Kein Wunder, denn der DLC zu «The Sims 4» trägt den vielsagenden Untertitel «Get Famous» – zu Deutsch: «Werde berühmt».

Ruhm in Hollywood

Zugutehalten muss man den Entwicklern, dass das neuste Kapitel der Alltagssimulation mit «Get Famous» einfach das widerspiegelt, was für viele ein erklärtes Lebensziel ist. So spielt die «Sims»-Erweiterung in einem fiktiven kalifornischen Ort namens Del Sol Valley, das offensichtlich Hollywood nachempfunden wurde. Dort strebt man nach Ruhm im Scheinwerferlicht und kann Rockstar, Schauspieler, Moderator oder eben Social-Media-Starlet werden.

Dafür muss man dann tun, was von einem Influencer so erwartet wird. Will heissen: fleissig Selfies schiessen, bei jedem Essen auf Facebook #Foodporn posten und sich selber in Markenklamotten oder vor teuren Autos in Szene setzen. Nicht zu vergessen: immer gut drauf sein und ganz viele Likes verteilen – schliesslich kann man die Gegenleistungen der FB- und Instagram-Freunde bei den Kunden in bare Münze verwandeln.

Star-Influencerin half mit

Das Know-how der «Sims»-Macher kam dabei nicht von ungefähr. Um «Get Famous» möglichst authentisch zu gestalten, arbeiteten die Entwickler mit der Star-Influencerin Baby Ariel zusammen. Mit über neun Millionen Followern ist die Amerikanerin einer der Stars auf Social Media. Zudem ist die Sängerin mit ihrem Hit «Aww» auch auf dem Soundtrack zu «Get Famous» vertreten.

Dieser Song wurde auf Youtube fast 50 Millionen Mal angeklickt, und auf der Videoplattform Musical.ly ist Baby Ariel einer der grossen Stars. In Sachen Social Media weiss die junge Frau also durchaus, was Sache ist.

«Spieler können ihre kühnsten Träume ausleben, indem sie selbst zum Promi werden und alle Vorteile geniessen, die das Berühmtsein mit sich bringt», so «Sims»-Entwickler Grant Rodiek über «Get Famous», das Mitte November für PC und Mac erscheint. Jedem das Seine, kann man da wohl nur sagen.

(srt)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dino Schön am 21.10.2018 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Benutzt die alte, deutsche Bezeichnung

    Würden wir bei der alten, deutschen Bezeichnung bleiben, die Jungen fänden die Influencer gar nicht mehr cool. Damals nannten wir sie einfach "Wichtigtuer".

  • Gamer am 20.10.2018 18:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So ein Quatsch

    So ein Quatsch. Wer braucht schon einen "Influencer"? Danke aber ich kann selber denken, habe einen eigenen Geschmack und brauche nicht nachmachen was andere machen.

  • Prolet am 20.10.2018 16:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    I have a dream

    Ist es nicht ein Traum jedes Menschen eines Tages im Sterben zu liegen und seinen Nachfahren voller Stolz zu erzählen, dass man einer dieser Influencer war.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Herr Paternoster Live us de Spelunke am 24.10.2018 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    auch hier in der Chnelle kann man jetzt Influencer werden

  • nessli-s am 23.10.2018 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auch kein Fan

    aber wie Ihr sieht gibt es genug Follower, sprich ein grosser Teil der Gesellschaft findet das gut. Anderen dinge wurden in der Vergangenheit auch verpönt und heute kaum wegzudenken. Was spricht dagegen mit dem was man gerne macht Geld zu verdienen? Das möchten doch alle schlussendlich und diese Personen machen gerne Selfies. Eigentlich handelt es sich bei diesem Beitrag um Sims und wer das nicht spielen möchten solls lassen.

  • James am 23.10.2018 06:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sims 3

    Bietet viel mehr Möglichkeiten.

  • Szenekenner am 21.10.2018 22:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Influencer, Unding des Jahres

    Jedes mal wenn ich das Wort Influencer höre oder lese möchte ich am liebsten meinen Tisch zerschlagen... Und die meinen dann wirklich noch das sei ein richtiger oder anstrengender "Beruf". Hach die heutige Welt...

    • Geisseblüëmli am 22.10.2018 15:23 Report Diesen Beitrag melden

      @Szenekenner

      Geht mir auch so. Vielleicht sind aber einfach nur neidisch, weil Influencer recht gutes Geld verdienen und wir uns abrackern. Dann wird uns auch noch der zertrümmerte Tisch vom Lohn abgezogen, sackzement.

    • Claude am 06.11.2018 18:56 Report Diesen Beitrag melden

      @Geisseblüëmli

      Und wer genau kommt dann bei mir die "sauerei" aufräumen, wenn ich keine Zeit oder Möglichkeit mehr dazu habe? Wehr baut diesen Wichtigtuer das Haus? Wenn jeder nur noch "nichts" macht, was wird aus unserer Welt? Auch schon gemerkt, dass nicht mehr das Herstellen, Geld bringt, sprich Material das Geld bringt, sonder irgend welche Dienstleistungen, das eigentlich niemand braucht? Wer bezahlt denn so ein Influenzer? Wir armen Kunden, die nach einem vermeidlichen Ideal nacheifern, das ich nicht direkt steuern kann? Neidisch? Nein! Nur, dass wir das uns gefallen lassen...

    einklappen einklappen
  • 31er am 21.10.2018 22:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schrott

    Gibt es echt Menschen die so einen Schrott spielen?

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