Ab in den Cyberspace

06. Januar 2016 17:49; Akt: 06.01.2016 17:52 Print

Die Oculus Rift ist für 600 Dollar zu haben

von Ill-FiL - Jetzt kann die Cyberbrille Oculus Rift samt Controller und zwei Games vorbestellt werden. Der Preis von 600 Franken ist teurer als erwartet.

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Sie gilt als Pionierprojekt im Bereich Virtual Reality und hat schon Jahre vor dem offiziellen Verkaufsstart für Furore gesorgt: Die Cyberbrille Oculus Rift wird kommenden März ausgeliefert. Ab sofort können sich Interessierte das Headset vorbestellen.

Gut drei Jahre hat sich Entwickler Oculus VR für die Entwicklung der Rift Zeit gelassen. Währenddessen ist das Unternehmen von Facebook aufgekauft worden. Ab sofort kann die erste Gaming-Cyberbrille vorbestellt werden. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Headset eine Tracking-Kamera sowie ein Xbox-One-Controller. Das Bundle ist für stattliche 600 Dollar zu haben. Die bewegungssensitiven, offiziellen Oculus-Touch-Controller werden gemäss Hersteller erst in der zweiten Jahreshälfte erhältlich sein.

Cyberbrille für schnelle Kisten

In einem Blogeintrag hat Oculus VR ausser dem Start der Vorbestell-Phase auch bestätigt, dass Käufer neben der Hardware auch zwei Games geliefert bekommen. Neben dem Weltraum-Actiongame «Eve: Valkyrie» von Entwickler CCP können sich Plattform-Gamer über das an «Crash Bandicoot» erinnernde Jump ’n‘ Run «Lucky’s Tale» freuen.

Die Oculus Rift wird zunächst nur mit Windows-PCs kompatibel sein. Wer sich das Headset leisten möchte, braucht allerdings einen relativ starken Rechner. Die nötigen Spezifikationen finden Sie in der Box. In Sachen Grafikauflösung und Bildwiederholrate liegt die Leistungsfähigkeit der Oculus Rift zwar eher unter den Erwartungen, doch im Vergleich zum direkten Konkurrenzprodukt HTC Vive dürfte sie in etwa die gleiche Bildqualität bieten.

Die Crowdfunding-Kampagne für die Pionier-Cyberbrille war 2012 gestartet worden. Wer zu den ersten rund 7500 Unterstützern (sogenannte Backer) zählt, bekommt die Cyberbrille von Oculus VR als Dankeschön geschenkt – sofern man den auf Kickstarter gespendeten Betrag nicht als Bezahlung für die Brille betrachtet.

VR zum Ausprobieren

Wirklich billig ist der Trip in den Cyberspace mit einer der leistungsstärksten Cyberbrillen nicht. Ein Problem für interessierte Laien ist auch, dass man das VR-Erlebnis mittels Videos oder anderer (Online-)Beschreibungen nicht akkurat wiedergeben und man sich den Cyber-Trip nur schwer vorstellen kann.

Wer deshalb betreffend Kauf noch unschlüssig ist und sich von der Qualität der Oculus Rift am liebsten persönlich überzeugen möchte, bekommt am 22. Januar Gelegenheit dazu: Dann kommt nämlich das erste VR-Kino in die Schweiz. Die Veranstaltung findet in der Labor Bar in Zürich statt und der Eintritt kostet 17.50 Franken. Tickets können auf der offiziellen Website der Veranstalter bezogen werden.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tobi am 06.01.2016 17:54 Report Diesen Beitrag melden

    Überrascht

    Als ich las, dass man einen starken PC haben muss, dachte ich ich sei mit meiner GTX 780 TI bestimmt gut dabei - falsch gedacht. Da muss offenbar ein ganz aktueller PC vorhanden sein.

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  • KeinGELD am 06.01.2016 18:04 Report Diesen Beitrag melden

    Geduld

    Ich hatte vor es mir wegen VR PRon zu kaufen, aber für 600 Dollari kann man es 6 mal im real life tun. Dazu noch in ein Fleshlight investieren... :/ Wird bestimmt günstiger, muss man sich nicht sofort kaufen. Wenn es flopt kriegt man es für 1 Apfel und 1 Ei im Ausverkauf.

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  • Hodor am 06.01.2016 18:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    Wenn man den Preis in Euro betrachtet kostet sie einfach mal 100 Stutz mehr und in die Schweiz wird auch nicht geliefert. Nicht gerade tolle Leistung. Jeder sollte sich aber 2-mal überlegen, dasDing zu kaufe ohne vorher zu testen. Es ist zwar genial, aber wer unter Motion-sikness leidet (kann man im Voraus schlecht wissen) kann es gleich in die Tonne schmeissen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • ein schelm am 07.01.2016 15:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    leider schwache angaben

    wer auch immer die spezifikationen da hin geholzt hat war offenbar kein spezialist. anforderungen unterteilt man erstmals in 2 kategorien: mindestanforderung und empfohlen. die höchstanforderung schreibt man in der regel nicht hin. ist das getan gibt man angaben in form von gddr und nicht ein modell. von dem genannten modell gibt es zig variationen. zumal das modell nicht stimmt, man bekommt spiele auf älteren karten problemlos zum laufen. dieses prozedere lässt sich auf die restlichen hardware teile ebenfalls anwenden. angaben für cpu in hertz und ob multicore sinnvoll respektive unterstützt wird, angaben zu ram in byte etc. btw occulus rift arbeitet seit monaten an einer version mit eyeball-tracking, enthält diese version kein eyeball-tracking empfehle ich den kauf nicht. ich selber betreibe eine dk2 mit 2 titan black (12gb gddr5), 32 gb ram und einem 4.8ghz quadcore. läuft stabil mit 60+ fps.

  • Sämi Müller am 07.01.2016 13:41 Report Diesen Beitrag melden

    Oculus verdient kein Geld mit der CV1!

    Es wurde bereits erwähnt, aber noch einmal: Gemäss Luckey Palmer - Gründer von Oculus - verdient die Firma KEIN GELD mit dem Verkauf der CV1! Dafür müsste der Verkaufspreis >1000$ liegen! Das sollte allen zu denken geben die Hightech-Wunder für 300 Dollar erwarten.

  • Sämi Müller am 07.01.2016 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Komponenten - Subventioniert - Top

    Wie Luckey vor einiger Zeit bekannt gab, wird die Hardware von investoren subventioniert und würde ansonsten NICHT unter $1'000 zu kaufen sein. Die 800.- für ein Handy sind an sich "die Frechheit" wenn man bedenkt welche Technik man für 599$ (+Versand+Mwst) bei der Rift bekommt (Bildschirme, Linsen, etc.). Aber man kann halt keine Bilder auf Facebook posten damit..

  • G.V. am 07.01.2016 13:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kauft das (noch) nicht!

    Wisst ihr warum das so teuer ist? Weil es funktioniert! Weil es genug Leute gibt, welche davon so angefressen sind, dass sie jeden Preis zahlen. Und solange es diese Leute gibt, wird sie auch nicht billiger werden.

    • Mike Schmid am 07.01.2016 13:37 Report Diesen Beitrag melden

      Was denkst du was das Kostet?

      Du denkst nur weil deine Handys Billigstkomponenten enthalten welche einen Warenwert von vielleicht 50$ haben glaubst du dies sei bei jedem Gerät der Fall? Unglaublich wie realitätsfremd viele Leute sind wenn es um Technik geht.

    • G.V. am 07.01.2016 18:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mike Schmid

      Mit diesen 600 $ kann ich mir bei einem Ghostwriter eine gute Masterarbeit im technischen Bereich kaufen und dann selber eine für 300 $ auf den Markt bringen. ;-)

    • G.V. am 07.01.2016 18:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mike Schmid

      Sie nennen mich "realitätsfremd" und wollen sich eine Brille kaufen, mit der man in die virtuelle Realität einsteigen kann? :D

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  • 1d1ot am 07.01.2016 09:59 Report Diesen Beitrag melden

    Die anderen Produkte

    von Zuckerberg überzeugen mich auch nicht. Ich werde aus Prinzip zur Konkurenz gehen. HTC macht das auch ganz gut und im gegenzug zu "fordern" (Bilder aus Handy abzapfen) "gibt" HTC (Bootloader von Telefonen lässt sich problemlos entsprerren).

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