PostFinance sucht E-Sportler

18. Juli 2018 09:34; Akt: 18.07.2018 12:44 Print

Hier gibts ein Jahr lang Cash fürs Gamen

Mit Gamen Geld verdienen? Für fünf Personen wird dieser Traum wahr. PostFinance bildet sie zu E-Sport-Profis aus und bezahlt ihnen sogar Lohn dafür.

Jetzt bewerben: Fünf «League of Legends»-Spieler werden 2019 von PostFinance zu E-Sport-Profis ausgebildet.
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57 Millionen Zuschauer haben 2017 das Finale der «League of Legends»-Weltmeisterschaft mitverfolgt. Die Gewinner solcher E-Sport-Turniere kassieren Preisgelder in Millionenhöhe. In Asien und in den USA werden sie gar frenetischer gefeiert als Popstars. Doch in der Schweiz fristet der E-Sport vergleichsweise noch ein Nischendasein. Das könnte sich nun ändern.

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PostFinance sucht zusammen mit 20 Minuten fünf «League of Legends»-Spieler, die sich 2019 zu 100 Prozent dem Strategiespiel widmen. Es ist eine einzigartige Chance, um in der Welt des E-Sports Fuss zu fassen. Interessierte können sich ab sofort für den Traumjob bewerben.

«E-Sport ist Sport»

Anfang 2019 ziehen die fünf Auserkorenen in eine WG. Dort leben und trainieren sie zusammen. Pro Monat erhalten die Teilnehmer je 2500 Franken Lohn. «Der Aufruf richtet sich an Spieler, die mit ‹League of Legends› bereits vertraut sind», erklärt Thomas Zimmermann, Leiter Brand Experience bei PostFinance. Bei Spielbegriffen wie Jungler und Mid-Lane sollte man also besser nicht nur Kauderwelsch verstehen.

Erfahrung in einem E-Sport-Team wird nicht vorausgesetzt. «Viel wichtiger ist der Wille, sich zum Profi ausbilden zu lassen», sagt Zimmermann. Altersgrenzen gibt es nicht. Die E-Sportler werden dabei von einem international erfahrenen Coach trainiert. Denn: Um das komplexe Spiel zu meistern, ist das Können einzelner genauso wichtig, etwa taktisches Teamplay.

«E-Sport ist absolut vergleichbar mit regulärem Sport. Nur wer Ausdauer, Disziplin und ein professionelles Umfeld hat, kann an der Spitze mitspielen», sagt Zimmermann. Die Athleten werden deshalb auch nicht ununterbrochen vor ihren Displays kleben. «Als Ausgleich gehen sie ins Fitness, werden mental geschult und erhalten beispielsweise auch Ernährungstipps.»

Fakten rund um «League of Legends»

Der Weg an die Spitze

Ziel sei es, das Team im nationalen und im Verlauf des Jahres auch im europäischen Wettbewerb zu platzieren. «Wir gehen davon aus, dass sie in der Schweiz sehr rasch an der Spitze mitspielen werden», erklärt Zimmermann. Denn bisher fehle die professionelle Infrastruktur hierzulande. «Wenn sich nun ein Team zu 100 Prozent auf den Sport konzentrieren kann, wird es schnell Fortschritte machen können.»

Doch was will PostFinance überhaupt mit einem E-Sport-Team? «Uns geht es einerseits darum, professionelle Strukturen in dem noch jungen Sport zu schaffen. Wir wollen damit aber auch eine junge Zielgruppe ansprechen und anhand des Teams zeigen, wie einfach der Umgang mit Geld sein kann», sagt Zimmermann. So erstellen die Team-Mitglieder beispielsweise ihr eigenes Budget und müssen das Geld des Teams managen.

Hier geht es zur Anmeldung: Die Bewerbungsfrist läuft bis am 20. August.

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kroate am 18.07.2018 10:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ex-Shooter-Profi

    2500 eindeutig zu wenig aber schön, dass E-Sport auch langsam in der Schweiz Fuss fasst.

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  • Kirigaya Kazuto am 18.07.2018 10:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ach Schade, warum nicht MLG in Halo 3

    Für das hätte ich schon ein Team zusammen aber für LoL konnte ich mich bisher noch nie begeistern. Aber freut mich das die E-Sports Szene gefördert wird, sie wird immer noch viel zu stark unterschätzt. Und bitte, bitte kein E-Sportsteam für Fortnite, sonst kommen dann noch 12 Jährige Kinder

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  • Peter am 18.07.2018 10:26 Report Diesen Beitrag melden

    Arbeit Arbeit

    Ich bin auch seit über 20 Jahre ein Gamer und auch relativ gut darin. Dazu gehörte bis vor ein paar Jahren auch LoL. Aber ich kann mir nicht vorstellen, das mir das Spass machen würde, wenn ich plötzlich sozusagen unter Zwang ein Spiel spielen muss. Dann wird es relativ schnell langweilig und macht keinen Spass mehr

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Lolface am 18.07.2018 19:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gebühren

    Toll jetzt weiss ich auch wieso die Post ihre Gebühren erhöhen will!

  • Michi am 18.07.2018 15:26 Report Diesen Beitrag melden

    LoL

    Wieso nicht Fortnite? Die Preisgelder sind dort wesentlich höher.

  • Letic Ivan am 18.07.2018 14:29 Report Diesen Beitrag melden

    League is Life

    Wäre daran sicher interessiert, da ich schon seit 6 jahren versuche weiter zu kommen, habe sogar 1 jahr nicjts gearbeitet und mich ganz auf esport zu fokusieren

  • Chris am 18.07.2018 14:01 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso nur LoL

    Es gibt so viel bessere Spiele als LoL Besser SC2 oder CS:GO

    • Teddi am 18.07.2018 14:55 Report Diesen Beitrag melden

      naja

      ja, vor allem ist es nicht free to play, obwohl es als dies bezeichnet wird. Das stört mich sehr an LoL.

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  • So was am 18.07.2018 13:59 Report Diesen Beitrag melden

    Kenne das Spiel nicht, könnte aber von

    2500 auch nicht leben...

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