Neue Konkurrenz

07. Februar 2019 11:50; Akt: 07.02.2019 11:50 Print

Ist «Apex: Legends» der «Fortnite»-Killer?

von Jan Graber - Es kam aus dem Nichts und schaffte in 24 Stunden zwei Millionen Downloads: Das Battle-Royale-Game «Apex: Legends» könnte «Fortnite» vom Thron stossen.

Das Battle-Royale-Game ist die Überraschung des noch jungen Gamejahres 2019. (Quelle: EA)
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Es war die grosse Überraschung: Die Ankündigung des Battle-Royale-Games «Apex: Legends» und dessen gleichzeitige Veröffentlichung als Free-to-Play-Vollversion am vergangenen Montag. Eine Überraschung war es nicht nur, weil weder die Presse noch die Branche Bescheid wusste, sondern weil einer der grössten Publisher weltweit – Electronic Arts – das Game veröffentlicht hatte. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Titel von den renommierten «Titanfall»-Entwicklern von Respawn Entertainment geschaffen worden war.

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So kamen die Gameprofis aus dem Staunen nicht mehr heraus, die News verbreitete sich wie ein Lauffeuer und die Fans warfen ihre Computer und Konsolen an: In nur 24 Stunden wurde «Apex: Legends» über zwei Millionen Mal heruntergeladen. Mit fast 400'000 Zuschauern wurde es zum am meisten geschauten Videogame auf Twitch. Seitdem ist «Apex: Legends» ein ernst zu nehmender Anwärter auf den Thron der Battle-Royale-Games. «Fortnite» muss sich warm anziehen.

Mehr Spass

Dies nicht, weil «Apex: Legends» einfach im derzeit äusserst beliebten Battle-Royale-Genre mitmischt. Es handelt sich auch um ein brillant gemachtes und zur Sucht verleitendes Game und fügt dem Spielprinzip sinnvolle Elemente hinzu, wie ein erster Test gezeigt hat. 57 Spieler treten darin in Squads, bestehend aus drei Mitgliedern, gegeneinander an. Die acht Spielfiguren, Legenden genannt, verfügen über spezifische Fähigkeiten, weshalb es Sinn macht, das Team geschickt zusammenzustellen. Während eine Figur beispielsweise über einen Energieschild zum Schutz des gesamten Teams verfügt, kann die zweite ein Portal zwischen zwei Punkten errichten und die dritte Person den Gegner mit einer speziellen Waffe eliminieren.

Ausserdem lassen sich Team-Mitglieder wiederbeleben und ganz Ausgeschiedene sogar aus dem Jenseits zurückholen. Dies erweitert die Spielmöglichkeiten sowie das Game-Genre um spannende Elemente. Apropos Waffe: Wie in anderen Battle-Royale-Games gilt es, diese auf dem anfänglich riesigen Spielfeld erst einmal zu finden, zusätzliche Abwürfe fügen weitere Schiessgeräte hinzu. In regelmässigen Abständen verkleinert sich das Schlachtfeld, sodass die Spieler zwangsläufig aufeinandertreffen. Eine Runde dauert maximal 30 Minuten.

Blitzschnelles Game

Generell ist «Apex: Legends» nichts für Schlafmützen. Bis Spieler aufeinandertreffen, kann es zwar dauern. Sobald dies aber passiert ist, geht es blitzschnell, und die Fähigkeiten der Figuren geschickt auszuspielen, ist matchentscheidend. «Apex: Legends» ist deshalb ein Game für Spieler mit schnellen Reflexen ebenso wie gekonnter Planung. Wer weggeputzt wird, ist indessen schnell wieder mit dabei. Das Matchmaking für eine neue Runde geht ruckzuck und schon wird man wieder über dem Ballerfeld abgeworfen.

Ob «Apex: Legends» tatsächlich auf den Thron zu steigen vermag, liegt vor allem auch daran, wie schnell es die Entwickler schaffen, Crossplay zu ermöglichen. Denn «Fortnite» erlaubt es bereits, quer über verschiedene Plattformen zu spielen. Ausserdem gibt es «Fortnite» bald auch offiziell als Version für Handys. Hier hat «Apex: Legends» derzeit noch Aufholbedarf. Trotzdem ist das Game die erste grosse Überraschung in diesem Jahr.

«Apex: Legends» ist für PS4, Xbox One und PC erschienen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • twitch am 07.02.2019 12:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Ein absolut gelungener launch eines neuen free-to-play spiels, dass trotz einfluss von EA (noch) nich pay-to-win ist.

  • a.s. am 07.02.2019 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Apex zeigt wie einfach es wäre

    Man nehme das Beste von allen BR Games, füge sinvolle Ergänzungen hinzu, biete eine umfangreiche tolle Abenteuerspielplatz ähnliche Map, Game/Waffen/etc top ausgewogen auf einer funktionierenden Engine und mache das ganze F2P. Geld gibts dann mit dem kosmetischen Kram und BOOM, schon haste einen Gamekracher auf dem Markt;-) Kleiner Korrekturhinweis zum Bericht: Es spawnen 60 Spieler (20 Squads à 3). Und wenn man bedenkt, dass von den 400'000 Zuschauern ganze 100'000 alleine bei Shroud waren...

  • Chris am 07.02.2019 12:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gute alte zeit

    Achja die Bezeichnung "killer" vermisse die alten Zeiten, vorallem wo neue Spiele "halo killer" nannten

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Die neusten Leser-Kommentare

  • N.Ick am 07.02.2019 20:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    24h

    sie hatten 2.5 millionen spieler nach 24h.

  • Akebomba am 07.02.2019 19:03 Report Diesen Beitrag melden

    Ganz klar der neue Fortnite-Killer

    Ich denke dieses Spiel wird der neue Hype sein und Fortnite wie Minecraft enden

    • Lo N. am 08.02.2019 08:49 Report Diesen Beitrag melden

      Minecraft Ende?

      Minecraft & Ende? Passt nicht so ganz, da Minecraft immer noch mehr Spieler als Fortnite hat!

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  • Cloud am 07.02.2019 18:24 Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Die maps sind zu gross. Ist viel zu langweillig am anfang vom spiel. Und das mit dem wiederbeleben ist viel zu einfach. Gibt zu viele spieler die sich aufs wiederbeleben verlassen....

    • Vigo am 07.02.2019 20:09 Report Diesen Beitrag melden

      Hot drop

      Dann solltest du mehr hot droppen... Dann krachts ab sekunde 0

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  • Jim Panse am 07.02.2019 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    Fragezeichen!

    Ich verstehe den folgenden Satz im Artikel nicht: "Ausserdem gibt es «Fortnite» bald auch offiziell als Version für Handys". Kann mir das jemand erklären? Auf iOS läuft das Spiel schon seit x-Monaten.. !?

  • QWLU am 07.02.2019 15:30 Report Diesen Beitrag melden

    Drama Drama

    Das spiel ist super hab es selbst gespielt. Aber was mich einfach komplett nervt ist das alle Medien das Spiel immer mit Fortnite Killer ankündigen. Erstens das Spiel ist ab 18 somit dürfte die hauptzielgruppe von Fortnite das Spiel Garnichts spielen... Zweitens nur die wenigsten können sich an Scum, Raelem Royal und diese Fahradspiel erinnern die schon als Fortnite Killer betitelt wurden. auch COD Blackout und RoE haben es nicht annähernd geschaft Fortnite vom Thron zustossen.. Also es wird Fortnite sicher Paar Spieler abziehen aber es nicht killen wen dann ist es das ende für Pubg..

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