«Brink»

02. März 2011 20:12; Akt: 02.03.2011 20:15 Print

Online-Kracher der «Wolfenstein» Macher

von Jan Graber - Das Frühjahr wird heiss: In London wurde der Ego-Shooter «Brink» vorgestellt. 20 Minuten war dabei.

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Besser mal in Deckung gehen: In «Brink» treten Widerstandskämpfer gegen die Sicherheitskräfte an.

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Ego-Shooter gibt es mittlerweile wie Patronenhülsen auf dem Schiessstand des Schützenfests. Spieldesigner müssen sich deshalb schon etwas Besonderes einfallen lassen, um die Aufmerksamkeit von Ballermännern zu wecken. Der Weckruf dürfte dem Actionkracher «Brink» aus der Werkstätte der «Wolfenstein: Enemy Territory»-Macher Splash Damage gelingen: Zum einen bietet der Shooter eine grotesk witzige Grafik mit comichaft überzeichneten Kriegern und dynamische Schlachten, die adrenalintreibend, aber mit Augenzwinkern ausgetragen werden. Spieler können ihre Spielfigur bis zur Absurdität individuell gestalten und mit einer aufgepeppten Waffe ausstatten. Zum anderen hält das Game einen knackigen Multiplayermodus bereit: In Viererteams treten zwei Mannschaften – die Widerstandskämpfer und die Sicherheitskräfte – in der schwebenden Stadt Die Ark gegeneinander an. Während die eine Truppe Missionen zu erfüllen versucht, muss das gegnerische Team diese daran hindern. Jeder virtuelle Krieger wählt dazu eine bestimmte Rolle – Soldat, Ingenieur, Sani­täter oder Agent – und übernimmt im Team entsprechende Aufgaben. Der Soldat schmeisst zum Beispiel Molotowcocktails, der Ingenieur verbessert die Waffen der Kameraden.

«Brink» kann zwar alleine gespielt werden, richtig Spass macht das Game aber erst, wenn sich Online-Kameraden ins Gefecht einschalten und dem gegnerischen Team gemeinsam Feuer unterm Hintern gemacht wird. Der Übergang zwischen Singleplayer und Multiplayer ist dabei flies­send, die eigene Figur ent­wickelt sich auch dann weiter, wenn offline gezockt wird. «Brink» dürfte einer der unterhaltsamsten Shooter des Frühjahrs werden.

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