Sunrise-CEO

14. Oktober 2019 21:04; Akt: 14.10.2019 21:04 Print

«Als 5G lanciert wurde, gab es viele Fake News»

Huawei und Sunrise eröffnen in Opfikon ein 5G-Innovationszentrum. Sunrise-CEO Olaf Swantee sieht in der Technologie viele Chancen.

Sunrise lanciert den ersten 5G-Cloud-Gaming-Dienst der Schweiz. (Video. 20M)
Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Schweizer Telekomanbieter liefern sich ein Rennen um 5G. Sie montieren Antennen in Städten, nehmen 5G-Handys in ihr Sortiment auf und werben mit hohen Geschwindigkeiten und geringen Reaktionszeiten um die Gunst der Kunden. Der neuen Technologie weht aber auch immer wieder Kritik entgegen. So demonstrierten die 5G-Gegner im September in Bern gegen die «Zwangsbestrahlung».

Umfrage
Was halten Sie von 5G?

Olaf Swantee, CEO von Sunrise, glaubt, dass 5G der Schweiz viele Chancen bringen wird. «Zum Start von 5G gab es viele Fake News», sagt der CEO. Es sei albern, zu glauben, dass die Technologie der Umwelt schade, sagte er an der Eröffnung des ersten 5G-Innovationszentrums am Montag in Opfikon ZH. An der Präsentation zeigte Sunrise zusammen mit dem Partner Huawei mögliche Anwendungen für die Technologie.

So wurde vor ein paar Wochen ein Bauernhof in Tänikon TG mit 5G aufgemotzt. Die Kühe können mit Sensoren und Kameras nun überwacht werden. «Das Projekt ermöglicht es unter anderem, die Milchproduktion der Kühe zu erhöhen», erklärt Swantee. Auf den Feldern hingegen sollen dereinst Drohnen Daten direkt via 5G in die Cloud senden. Sensoren sollen so den Stickstoffgehalt in den Pflanzen messen, um die Düngung ressourcensparender und präziser auszuführen, heisst es in einer Mitteilung.

Gamen über 5G

Nicht nur Anwendungszwecke für Unternehmen wurden an dem Innovationszentrums-Anlass gezeigt. So hat Sunrise dort den ersten 5G-Gaming-Dienst der Schweiz angekündigt. Zum Start im November sollen 50 Konsolentitel spielbar sein. «Es ist für unsere Kunden der erste Dienst, der 5G wirklich greifbar macht, denn mit 4G wäre so etwas schlicht nicht möglich», sagt Adnan Shah, Head of Mobile Product Management von Sunrise.

Der Game-Dienst wird zusammen mit Gamestream lanciert. Zum zocken benötigt man ein 5G-Handy oder aber etwa den 5G-Smart-Hub von Hersteller HTC. Zum Start sind Titel wie «Tomb Raider» oder «DiRT Rally» dabei. Der Streamingdienst kostet 9.90 Franken pro Monat. Neue Games sollen regelmässig dazukommen.

(tob)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Elmar M am 14.10.2019 21:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Worte

    Diese Leute in der Führungsetage der Telekom-Anbieter sind Kriminelle.

    einklappen einklappen
  • Fred F. am 14.10.2019 21:26 Report Diesen Beitrag melden

    Umgekehrt

    Fake sind News über die Bedenkenlosigkeit.

    einklappen einklappen
  • Peter von Salis am 14.10.2019 23:48 Report Diesen Beitrag melden

    Brauche ich nicht als Geschäftskunde

    Bitte einen Grund nennen warum ich als Geschäftskunde 5G haben sollte?

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Bürger am 29.10.2019 20:01 Report Diesen Beitrag melden

    5 G nur als Kabelverbindung

    5 G wäre sinnvoll ist Glasfasernetz Haber nicht Drahtlos darum NEIN zu 5 G und JA zu Schutz der Tiere/Menschen

  • Turicum04 am 16.10.2019 19:08 Report Diesen Beitrag melden

    Klimawandel durch 5G

    Ein weiterer Schädling! Auch hier erwarte ich einschneidende Massnahmen: Eine Temporeduktion beim Handy.

    • André am 17.10.2019 07:12 Report Diesen Beitrag melden

      Kopfschütteln

      Ich bin wahnsinnig überrascht wieviele Spezialisten es im Netz hat. wow. Der Stuss der hier erzählt wird ist überwältigend. Schraubt einfach weiter die Leistung an den Antennen runter, und Euer eigenes Handy röstet Euch das Hirn, weil es dann die Leistung hochschraubt. Das eigene Handy ist die viel grössere Gefahr in Sachen Leistung, als das von Sendemasten aus kommt. Zumal 5G auf nicht ionisierender Strahlung basiert und nur eine "Technologie" ist, und die hier benutzten 5G Frequenzen zumeist seit den 80ern in Betrieb sind (2G).

    • Andrea am 18.10.2019 20:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @André

      so ein absoluter Blödsinn...das Handy kann ich als person offline schalten, ein sendemast strahlt permanent und eine privatperson kann sich davor nicht schützen. was möchten sie lieber: 7 x 24 stunden dauerbelastung von über 1000mW/m3 durch einen natelsender oder die gesamtdosis eines natels im mittelwert von 50mW/m3 über eine Zeitdauer von 16 stunden??? die antwort liegt wohl auf der hand .... wie gesagt, auf den natelsender habe ich als anwohner keinen einfluss...

    • Curdin Gees am 30.10.2019 06:15 Report Diesen Beitrag melden

      Vergleich mit Radio Mittelwellensender

      Schade, dass Sie hier wohl eher Mittelwellenradiosender Masten als Referenz nehmen als sich davon zu überzeugen, dass je näher und je mehr Sender aufgebaut werden, die Strahlung sehr selektiv und viel geringer anfällt als bei 3G oder 4G !

    einklappen einklappen
  • Reto Torr am 16.10.2019 16:00 Report Diesen Beitrag melden

    5G + nonstop Streams = Langsames Netz!

    Da Jeder nonstop streamt wird auch 5G wie auch Glasfaser netze in kürzesten zeit Langsam!

    • Bartli am 16.10.2019 21:28 Report Diesen Beitrag melden

      Ganz einfach

      Überflüssiger Schrott nich konsumieren dafür etwas anderes, gescheiteres. Dann wird es auch nicht langsamer.

    einklappen einklappen
  • A.Surrer am 16.10.2019 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Sehe ich dies Falsch:

    5G bedeutet 5 Gigaherz (GHz), also mein WLAN sendet mit 5.2 GHz, also ist "5G" einfach ein modifiziertes WLAN Netzwerk, daher auch die relative kurze Reichweite....oder anders ausgedrückt, so so so "innovativ" ist dies gar nicht. Die Swisscom hatte schon bei 2G behautet, sie könne einfach ein WLAN in der ganze Schweiz einrichten, sei sogar billiger und auch deutlich schneller, dann doch lieber auf eine "neue Technologie" warten und fleissig Lizenzgebühren bezahlen...

    • marc am 16.10.2019 17:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @A.Surrer

      Nein. 5G bedeutet nicht 5GHz. Es bedeutet die 5.Generation. In der CH sind für 5G Frequezen von 700MHz bis 3.6GHz versteigert worden.

    • Kommunikationsfachfrau am 16.10.2019 17:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @A.Surrer

      Staatsbetriebe sagen selten etwas Wahres, das müssen sie auch nicht. Und bezüglich der 5G-Notwendigkeit wird gerade erst recht gelogen. Das mit den 5 Gigahertz haben Sie allerdings falsch verstanden.

    • mg am 08.11.2019 08:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kommunikationsfachfrau

      kaufen sie sich ein Frequensmesser und sehen sie selbst nach welche frequenzen bestrahlt werden

    einklappen einklappen
  • Linker am 16.10.2019 11:29 Report Diesen Beitrag melden

    Vorschlag

    Eine für den Konzern gesetzlich vorgeschriebene Versicherung, die alle Kosten aus 5G Schädigung für Drittpersonen trägt.

    • EinLeser am 16.10.2019 12:15 Report Diesen Beitrag melden

      Gibt es schon

      Nennt sich Haftpflicht. Aber man kann nur Schäden beweisen, die tatsächlich entstanden sind.

    • Rechtsverdreher am 16.10.2019 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @EinLeser

      Eigentlich nennt man das sogar Produktehaftpflicht, spielt aber erst bei der Klageerhebung eine Rolle, und dazu würde es nie kommen, weil die 5G-Lüge unter "technischem Fortschritt" abgehandelt wird.

    • Club Greta am 16.10.2019 13:15 Report Diesen Beitrag melden

      Keine Haftung für Gesundheitsfolgen

      Es ist spannend zu wissen dass in den Swisscom Verträgen die Haftung für gesundheitliche Folgen von Handystrahlung ausgeschlossen ist. Dies ist so nachdem in den USA Millionen Forderungen wegen Hirntumoren und Handystrahlung vor Gericht kamen.

    • Bartli am 16.10.2019 21:34 Report Diesen Beitrag melden

      Was sich die erlauben ist ungeheuerlich

      Einer von diesem durchlauchten kleinen NGO-Kreis, kennt die Studie über Krebs bei Versuchen. gigaherz und weitere weltweite Netzwerke mal gründlich durchstudieren.

    einklappen einklappen