Drei statt zwei Buchstaben

01. Juli 2014 16:39; Akt: 01.07.2014 16:39 Print

«Hoi» ist die Schweizer Antwort auf «Yo»

Mit der Messaging-App «Yo» hat sich ein US-Start-up Investitionen von einer Million Dollar gesichert. Nun wollen Schweizer Entwickler mit «Hoi» auf den Erfolgszug aufspringen.

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«Wir nehmen das Projekt nicht todernst, aber wir wollen schon mal schauen, ob uns die Leute nutzen», sagt einer der Macher von «Hoi».

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«Yo» ist die wohl minimalistischste Messaging-App in den Download-Stores. Seit einigen Wochen sorgt das Programm für Aufsehen, da deren Entwickler innerhalb kurzer Zeit eine Million US-Dollar in Risikokapital generieren konnten. Mit «Hoi» liefert ein Schweizer Entwickler-Team nun die helvetische Antwort auf «Yo». Die App unterscheide sich grundlegend vom amerikanischen Pendant. «Während ‹Yo› nur eine englische Zwei-Buchstaben-Nachrichten darstellen kann, sind wir in der Lage, Nachrichten auf ‹Schwiizerdütsch› mit gesamt drei Buchstaben zu zeigen», sagt Moritz Adler von «Hoi».

Genau wie das US-Vorbild wurde auch die Schweizer Version mit wenig Aufwand programmiert. Dahinter steckt Aaron Scheib, ein Student der Universität Zürich. Seit kurzem steht der Schweizer Messenger für Android kostenlos zum Download bereit. Eine Version für iOS soll in Kürze folgen.

Obwohl das englische Original für viel Furore sorgte, liess das Programm die meisten Nutzer mit einem Kopfschütteln zurück. «Yo» wurde auch als «dümmste App der Welt» bezeichnet. Die Schweizer Entwickler beschreiben ihre Alternative darum auch mit einem Augenzwinkern. «Wir nehmen das Projekt nicht todernst, aber wir wollen schon mal schauen, ob uns die Leute nutzen», sagt Adler. Nach dem Release der iOS-App denkt er bereits über Expansionspläne nach. «Für Deutschland planen wir ‹Servus› (Bayern), ‹Moin› (Hamburg) und ‹Ey› (Berlin)», so Adler.

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Luis am 01.07.2014 22:19 Report Diesen Beitrag melden

    hoi und tschau

    bin schon wieder weg.

  • B. Bruecklmayer am 01.07.2014 20:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nachäffen ist billig

    peinlich wenn man solchen schrott nachäfft.. sicherlich träumen die davon dass jetzt ein reiches unternehmen die 5 zeilen app ( viel mehr wirds wohl nicht sein ) für millionen kauft... und wahrscheinlich finden sie noch nen dummen ders tatsächlich kauft.. würd mich ned wundern..lol

  • stupid am 01.07.2014 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Tobias Froh

    stupid, wer braucht sowas?! niemand!!!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Luis am 01.07.2014 22:19 Report Diesen Beitrag melden

    hoi und tschau

    bin schon wieder weg.

  • Remo am 01.07.2014 21:46 Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn!

    Mehr als eine Millionen für sowas??!!?? SInd die wansinning? Früher hat man noch mit ehrlicher Arbeit sein Geld verdient... Und jetzt verzocken die Typen die Millionen. Und wer zahlt am Ende? Wir alle!

  • B. Bruecklmayer am 01.07.2014 20:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nachäffen ist billig

    peinlich wenn man solchen schrott nachäfft.. sicherlich träumen die davon dass jetzt ein reiches unternehmen die 5 zeilen app ( viel mehr wirds wohl nicht sein ) für millionen kauft... und wahrscheinlich finden sie noch nen dummen ders tatsächlich kauft.. würd mich ned wundern..lol

  • allan am 01.07.2014 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    hä...?

    ich versteh weder den sinn der yo- noch der hoi-app. man kann mit denen nur jeweils yo bzw. hoi verschicken, sonst nichts?

  • Pedro am 01.07.2014 17:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ahja

    Oi oder auch Oii benutzt man in Portugiesischen schon lange