«Jeopardy»

17. Februar 2011 07:48; Akt: 17.02.2011 08:26 Print

«Watson» schlägt sie alle

Er hat seinen menschlichen Gegner keine Chance gelassen: Supercomputer «Watson» gewann den «Jeopardy»-Wettstreit ganz überlegen gegen zwei Champions.

Er ist einfach zu schnell: «Watson» räumte bereits beim Probelauf im Januar ab.
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«Watson» erhält damit das Preisgeld von einer Million Dollar, das IBM Wohltätigkeitsorganisationen spenden will. Aber auch die zwei «Jeopardy»-Profis Jennings und Rutter gehen nicht leer aus: sie bekommen 300 000 beziehungsweise 200 000 Dollar für ihren Einsatz gegen den Computer. Beide wollen jeweils eine Hälfte ihres Gewinns Wohltätigkeitsorganisationen zukommen lassen.

Auch «Watson» antwortete zwar ein paar Mal falsch. Letztlich «drückte» er aber schneller und hatte sehr oft auch die richtigen Fakten parat.

Perfekte Einsatzstrategie

Bei «Jeopardy» wird nicht einfach nur Wissen abgefragt, sondern die Teilnehmer müssen auch um die Ecke denken können. Der Quizmaster gibt Stichworte vor, aus denen die Spieler die korrekte Frage konstruieren müssen.

Bislang galt das als ein Szenario, bei dem ein Computer der intuitiven menschlichen Intelligenz unterlegen ist. Doch «Watson» zeigte, dass das nicht länger der Fall ist.

Der Computer, der nach dem Gründer des IBM-Konzerns, Thomas J. Watson, benannt wurde, überzeugte vor allem mit einer perfekten Einsatzstrategie - bei «Jeopardy» müssen die Spieler einen Geldbetrag auf ihre Antwort setzen.

(ap)