Insta-Filter

15. August 2019 09:59; Akt: 15.08.2019 14:23 Print

Baslerin (29) wird für Dönerteller-Filter gefeiert

Wer auf Insta einen erfolgreichen Filter kreiert, gewinnt massiv an Followern. Neu steht das Feature allen Nutzern offen. Vorne mit dabei ist auch eine Schweizerin.

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Es war dieser Filter namens Beauty3000, der dem Instagram-Account von Johanna Jaskowska massenhaft Follower bescherte. Die französische Künstlerin holte sich so über 600'000 neue Follower. Doch es blieb nicht allein beim Filter Beauty3000. Sie entwirft weiterhin AR-Filter ... ... sowie kürzlich das virtuelle Haute-Couture-Kleid «Iridescence», das am 11. Mai in New York an einer Blockchain-Konferenz für 9500 US-Dollar versteigert wurde. Neben Jaskowska gehört auch der Artdirector Chris Pelk zu Instagrams Filter-Berühmtheiten. Hier sieht man den Spidereyes-Effekt. Und auch @vvesnaleto aus Russland kreiert fleissig neue Face-Filter für ihre Community. In der Schweiz gehört die Basler Influencerin Ana Brankovic zu den ersten Creators. Ihren ersten Filter, den Dönertellerfilter (im Bild) veröffentlichte sie Anfang Juli. Es dauerte nicht lange, dann folgte bereits der zweite zur Feldbergstrassensocke. Mit diesen beiden Filtern will die Social-Content-Producerin die Reichweite von analogen Produkten digital erweitern, die sie mit ihrem Online-Magazin Wiewaersmalmit.ch vertreibt. Ihr dritter und neuster Filter ist der Do-not-touch-the-art-Filter, ebenfalls eine digitale Erweiterung des gleichnamigen Shirts. Anders als bei den beiden ersten Filtern will Brankovic mit diesem nicht nur als Gegentrend zu den Fashion-Filtern fungieren, ... ... sondern auch die Art-Selfie-Generation erreichen. «Das ‹Bitte-nicht-Berühren› meint einerseits die Kunstwerke, kann aber auch losgelöst vom Museumskontext den eigenen Körper meinen und so ein Statement sein», erklärt die 29-Jährige.

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Sie wurde mit dem Erschaffen von Augmented-Reality-Filtern berühmt: Die Künstlerin Johanna Jaskowska hat sich mit ihren Beautyfiltern auf Instagram über 600'000 Follower geholt. Und auch der Artdirector und Influencer Chris Pelk verdankt seine 1,1 Millionen Follower nicht zuletzt seinen beliebten Kamera-Filtern.

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Dönerteller und Socken im Gesicht

In der Schweiz gehört die Mikro-Influencerin und Social-Content-Producerin Ana Brankovic zu den ersten Creators. Die 29-jährige Baslerin war bereits an der Beta-Version von Spark AR Studio als Testerin beteiligt. «Mein Interesse und meine Neugier an dieser Technologie sind extrem gross. Und ich finde es cool, wie sich dadurch die Ästhetik von Bildern verändern lässt», erzählt Brankovic.

Ihren ersten Filter veröffentlichte die Baslerin Anfang Juli. Der Dönerteller-Filter entstand aus zwei Gründen: «Zum einen wollte ich eine Art Gegentrend zu den Fashion-Filtern starten. Zum anderen konnte ich so die Reichweite von analogen Produkten digital erweitern.» Damit meint Brankovic etwa das Dönerteller-Shirt oder die Feldbergstrassen-Socken, die sie mit ihrem Online-Magazin Wiewaersmalmit.ch vertreibt.

Potenzial für Tourismus und Brands

Brankovics Filter kommen bei ihren Followern gut an. Ihre neuste Kreation ist der «Do-not-touch-the-art»-Filter, eine digitale Erweiterung des gleichnamigen Shirts. Inspiriert von der typischen Museumsaufschrift, Kunstwerke nicht zu berühren, will Brankovic so die Art-Selfie-Generation erreichen. «Das ‹Bitte-nicht-Berühren› meint einerseits die Kunstwerke, kann aber auch losgelöst vom Museumskontext den eigenen Körper meinen und so ein Statement sein», erklärt die 29-Jährige.

Welcher Filter als Nächstes kommt, wisse sie noch nicht. Grosses Potenzial sieht die Baslerin auf jeden Fall in der Tourismusbranche und im urbanen Raum. Dort könne mit interaktiven Filtern die Stadt auf eine neue Art und Weise erfahrbar gemacht werden. «Interessant sind sie sicher auch für Brands», sagt Brankovic weiter, «die so klassische Kommunikationsmittel wie etwa das Plakat umfunktionieren können.»

(vhu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Der Wartende am 15.08.2019 10:56 Report Diesen Beitrag melden

    Auf Das haben wir gewartet

    Die komplette Verblödung der Menschheit ! Nun ja wenn's Spass macht.

  • Simi Huber am 15.08.2019 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    Kindergartenzeichnung

    Diese Filter sehen ja schrecklich aus.

    einklappen einklappen
  • domi.b am 15.08.2019 11:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    doch nicht normal

    was soll denn jetzt der mist noch-.- die hunde katzen usw. filter waren ja schon hirnrissig, für kids ja okay aber das die teens und auch erwachsene die für jeden mist benutzen ist doch schwachsinn und jetzt kommen ernsthaft Dönerteller Filter?? schaltet doch bitte die gehirne wieder auf leistung und nicht immer stromsparmodus-.-

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hänsel am 16.08.2019 22:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wie bitte

    Wie bitte? Was soll das? Kommt bitte zurück.

  • Mark am 15.08.2019 23:14 Report Diesen Beitrag melden

    Alles nur PR

    Man kann Followers kaufen das ist schon lange nicht mehr so real wie alle denken.

  • Fraueli am 15.08.2019 19:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sprachlos

    Ich bin immer wieder erstaunt bzw schockiert für was man in der heutigen Zeit alles gefeiert werden kann...

    • kurt am 15.08.2019 23:21 Report Diesen Beitrag melden

      Dann schau mal Idiocracy

      Dann siehst Du wohin uns das alles führt. Ein visionärer Film der erschreckend treffend aktuellste Entwicklungen vorhergesagt hat.

    einklappen einklappen
  • Facepalm am 15.08.2019 13:22 Report Diesen Beitrag melden

    Ist immer noch der beste Filter

    Passt eigentlich überall und zu jedem Schwachsinnigen Thema......

  • olivia am 15.08.2019 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    bravo

    Gratulation zum dämlichsten Artikel der Welt. Aller Zeiten.