Experten warnen

12. März 2019 12:28; Akt: 12.03.2019 12:28 Print

Airpods könnten Krebs verursachen

Wissenschaftler aus aller Welt haben eine Petition eingereicht, weil kabellose Kopfhörer möglicherweise die Gesundheit gefährden.

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Die beliebten weissen Airpods-Kopfhörer von Apple sollen für die Träger laut einer Petition an die Adresse der Vereinten Nationen und der Weltgesundheitsorganisation ein Krebsrisiko darstellen. Die Petition wurde von 250 Wissenschaftlern aus über 40 Ländern unterzeichnet, berichtet Dailymail.co.uk.

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Generell wird darin vor zahlreichen Geräten gewarnt, die über WLAN, Bluetooth oder mobile Daten hochfrequente Strahlung aussenden. Besonders kabellose In-Ear-Kopfhörer wie die Airpods seien jedoch beunruhigend, weil sie tief genug im Gehörgang sitzen, um empfindliche Teile des Ohrs einer gefährlichen Strahlung auszusetzen, so die Experten.

Bei Tieren bewiesen

Zwar ist nicht erwiesen, dass solche über Funk verbundene Geräte wirklich Krebs verursachen. Tierversuche im Bereich der hochfrequenten Strahlung hätten jedoch gezeigt, dass sehr wohl eine Korrelation bestehen könnte. Denn die Tiere seien, nachdem sie der Strahlung ausgesetzt worden waren, anfälliger auf neurologische, fortpflanzungsbedingte und genetische Schäden gewesen, schreiben die Wissenschaftler.

Das wichtigste und am besten untersuchte Risiko von Funkwellen ist, dass sie bei hohen Werten Wärme erzeugen, das Gewebe erwärmen und sogar Verbrennungen verursachen können. Die Auswirkungen der Langzeitbelastung durch Funkwellen mit geringerer Leistung werden von der Wissenschaft noch untersucht.

Schon tiefere Werte gefährlich

Die Wissenschaftler fordern nun eine stärkere Kontrolle und zusätzliche Warnungen für alle Arten von Funkwellen-Übertragungen. Handlungsbedarf sehen sie besonders, wenn die Bluetooth-Strahlung wie bei kabellosen Kopfhörern intensiv und nahe am menschlichen Gehörgang und Gehirn abgegeben wird. Allerdings wurde die Bluetooth-Strahlung in der Forschung noch wenig untersucht. Die Forscher, die die Petition unterzeichnet haben, vermuten auch bei WLAN eine Krebsgefahr.

Von der WHO gibt es zwar Richtlinien für die Feldstärken von elektromagnetischen Frequenzen (EMF), die verschiedene Geräte nicht überschreiten dürfen. Laut der Petition könnten aber bereits tiefere Werte krebserregend sein.

Gegenstimmen aus der Forschung

Die verschiedenen Stellen, die die Sicherheitsstandards festlegen, hätten es versäumt, ausreichende Leitlinien zum Schutz der Öffentlichkeit – insbesondere von Kindern, die anfälliger für die Auswirkungen von EMF sind – festzulegen, so die Autoren der Petition. Durch ihre Untätigkeit werde die Weltgesundheitsorganisation ihrer Rolle als Agentur für die öffentliche Gesundheit nicht gerecht.

Zu betonen ist hier, dass in der Forschung längst keine Einigkeit über eine potenzielle Schädlichkeit von Funkwellen besteht. Kenneth Foster, Professor für Biotechnologie an der University of Pennsylvania, erklärte gegenüber Thesun.co.uk, der momentane Forschungsstand lege nahe, dass keine Gefahr von der Nutzung von Geräten ausgehe, die solche Funkwellen aussenden. Er fügte an, dass es zum Thema viele tausende Studien gebe von unterschiedlicher Qualität und Relevanz, die in ganz verschiedene Richtungen zeigen würden. Die Rosinenpickerei bei den Daten, um eine Verbindung zu zu Krankheiten herzustellen, zeige, «dass diese Argumente nicht glaubwürdig sind.»

(swe)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rolf Jung am 12.03.2019 12:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Strahlungen

    Ja, Strahlungen können Krebskrankheiten auslösen. Wenn schon bei so geringer Strahlung ein solcher Aufruhr gemacht wird, habe ich wenig Verständnis für den Betrieb von 5G. Warum mahnen die Experten hier nicht? Hat das wohl wirtschaftliche Interessen?

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  • Dervis Iscan am 12.03.2019 12:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Airpods

    Was auf der Welt verursacht schon kei Krebs mehr. Alles was wir irgendwie zu uns zunehmen oder benutzen ist mit Krebs verbunden.

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  • DefJam am 12.03.2019 12:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verstrahlt

    Wir sind andauern verstrahlt, wir sehen es nicht. Alle wollen 5G oder noch bessere Technologien. Jedoch die Gesundheit it niemanden.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Der Denkbare am 17.03.2019 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Möglicherweise ist es möglich,

    dass möglicherweise eventuelle Möglichkeiten über Funk verbundene Eventualitäten möglicherweise eben doch die Auswirkungen der Langzeitbelastung durch Funkwellen an die Wissenschaftler übertragen werden könnten. Jedenfalls wäre es möglich, dass möglicherweise eventuelle Möglichkeiten über Funk verbundene Eventualitäten möglicherweise eben doch die Auswirkungen der Langzeitbelastung durch Funkwellen an die Wissenschaftler übertragen werden. Hmm, Ist das überhaupt möglich?

  • Reygan am 13.03.2019 22:40 Report Diesen Beitrag melden

    Kenneth Foster Marionette der Industrie

    Professor Kenneth Foster ist eine Marionette der Industrie. Dies ist eine bekannte Tatsache. Seine Studien werden von der Industrie finanziert.

  • Kiara bauer am 13.03.2019 20:34 Report Diesen Beitrag melden

    Das muss nicht sein kann aber sein

    Das kann schon sein aber es muss nicht sein weil es noch viele andere geräte gibt und auch 5G ist gefährlich führ die tiere und auch für die menschen

  • Chris am 13.03.2019 20:31 Report Diesen Beitrag melden

    Das Kabelose Kopfhörer schädlich sind ist nichts neues, sie werden via Bluetooth (Hochfrequenz) an einer sehr sensiblen Stelle getragen. Mit 5G wird es noch heftiger werden. Das gute ist das man sich davor schützen kann ob Vermeidungsstrategie Abschirmung oder Harmonisierung alle drei Möglichkeiten funktionieren.

  • Marc am 13.03.2019 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    Alles gut

    Macht euch keine Sorgen, die nächste Generation ist völlig immun gegen die Strahlung. Immer fleissig die Handy und Earpods in die Hosenstaschen stecken, dann klappts auch mit dem Teletubbynachwuchs.