Drnkpay

02. Juni 2017 20:51; Akt: 02.06.2017 20:51 Print

App verhindert, dass man betrunken shoppen geht

Betrunkene Kunden sind spendierfreudig. Eine neue App namens Drnkpay will verhindern, dass Nutzer in dieser Situation viel Geld ausgeben.

Betrunken shoppen? Nicht wenn die Macher von Drnkpay mitreden können! (Video: Drnkpay)
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«Alkohol kann beim Einkaufen positive Gefühle auslösen – ein Produkt gefällt einem dann besser», sagt Nancy Puccinelli, Lehrbeauftragte in Sachen Konsumverhalten an der Universität in Oxford. Steve Yankovich, Vizepräsident von Ebay mobile, ist sich sicher, dass Alkoholkonsum ein Grund ist, warum bei Ebay die meiste Ware zwischen 18.30 und 22.30 Uhr ersteigert wird. Auch andere Händler haben ihre Angebote schon lange so ausgelegt, dass angeschwipste Spontaneinkäufer begünstigt werden.

Umfrage
Shoppen Sie, wenn Sie angetrunken sind?
6 %
9 %
41 %
4 %
21 %
19 %
Insgesamt 159 Teilnehmer

Dem will die britische Beratungsfirma IBE TSE nun mit der App Drnkpay einen Riegel schieben. Das Programm soll verhindern, dass Nutzer im betrunkenen Zustand in einen Kaufrausch geraten, so die Idee. Dafür legen die Nutzer zunächst fest, wie viel sie am jeweiligen Abend trinken möchten. Ein mit dem Smartphone verbundenes Alkoholtestgerät misst nach jeder Runde, wie viel schon getrunken wurde.

Ist das gesetzte Limit erreicht, sperrt die App die Bank- und die Kreditkarten des Nutzers für zwölf Stunden – und hindert ihn somit daran, noch mehr zu trinken oder sein Geld in betrunkenem Zustand anderweitig auszugeben. Nicht gesperrt wird der Zugriff auf Bezahlungen für ÖV- und Uber-Fahrten. Die App soll im nächsten Jahr sowohl für iOS als auch für Android erscheinen.

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Spaniel am 03.06.2017 16:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    So ein Mist - braucht es nicht...

  • Peter(TOO) am 03.06.2017 14:42 Report Diesen Beitrag melden

    Und wie zahlt man die Zeche?

    Eine gesperrte Kreditkarte kann dann ziemlichen Ärger im restaurant machen. Hinzu kommt, dass gesperrte Kreditkarten bei einem Zahlungsversuch unbrauchbar (zerschnitten) werden müssen. Da müssen also auch die Kartenbetreiber mit machen und differenzierte Sperren einführen.

  • kaumi am 02.06.2017 21:22 Report Diesen Beitrag melden

    hmm.

    Eine App ist und bleibt eine App..

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Spaniel am 03.06.2017 16:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    So ein Mist - braucht es nicht...

  • Peter(TOO) am 03.06.2017 14:42 Report Diesen Beitrag melden

    Und wie zahlt man die Zeche?

    Eine gesperrte Kreditkarte kann dann ziemlichen Ärger im restaurant machen. Hinzu kommt, dass gesperrte Kreditkarten bei einem Zahlungsversuch unbrauchbar (zerschnitten) werden müssen. Da müssen also auch die Kartenbetreiber mit machen und differenzierte Sperren einführen.

  • kaumi am 02.06.2017 21:22 Report Diesen Beitrag melden

    hmm.

    Eine App ist und bleibt eine App..

    • Windows 95 ftw am 03.06.2017 01:20 Report Diesen Beitrag melden

      Eine Applikation

      Wie es mein Windows 95 auch kann.

    • Typhoeus am 03.06.2017 06:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Windows 95 ftw

      Verkehrt Windows 94 kann es auch

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  • marko 32 am 02.06.2017 20:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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