Keynote

25. März 2019 20:19; Akt: 26.03.2019 03:04 Print

Apple lanciert Abo-Dienste und eine Kreditkarte

iPhone-Hersteller Apple hat heute verschiedene neue Services enthüllt. Die Highlights der Präsentation können Sie hier nachlesen.

Bildstrecke im Grossformat »
Die Gäste sind bereits am Apple-Hauptsitz eingetroffen und warten auf den Start des heutigen Events. Bald geht es hier los. Wir suchen uns mal ein Plätzchen im Auditorium An der heutigen Keynote werden verschiedene Services erwartet. Unter anderem wird der Konzern voraussichtlich einen Video-Streamingdienst lancieren. Auftritt Tim Cook. Der CEO von Apple erklärt, dass es heute um Services geht. Ein Apple-Service soll einfach zu nutzen und sicher sein, erklärt Tim Cook. Los geht es mit Infos rund um Apple News. Auf der App werden monatlich fünf Milliarden Artikel gelesen, erklärt Tim Cook. Neu gibt es bei Apple News auch Magazine. Das ganze nennt sich Apple News+. Über die App können mehr als 300 verschiedene Magazine digital gelesen werden, erklärt Roger Rosner, Vizepräsident Applikationen bei Apple. Es gibt verschiedene Themenbereiche wie Reisen, Mode, Technik. Die Artikel sind speziell für die App aufbereitet. Die App schlägt automatisch Artikel vor, die man lesen könnte. Die Lieblingsmagazine werden automatisch heruntergeladen. Mit im Paket sind auch Tageszeitungen, unter anderem das «Wall Street Journal» oder die «LA Times». Apple News+ kostet 9.99 US-Dollar pro Monat. Das Abo kann über Family Sharing mit anderen geteilt werden. Vorerst gibt es den Dienst in den USA und in Kanada. Später soll der Dienst auch in Australien und in England lanciert werden. Tim Cook ist zurück auf der Bühne. Weiter geht es mit Apple Pay. Bis Ende Jahr soll der Bezahldienst in mehr als 40 Ländern verfügbar sein. Mit der Apple Card lanciert der iPhone-Hersteller eine eigene Kreditkarte. Den Antrag stellt man über die Wallet-App. Die Karte erhält man innerhalb von Minuten, verspricht Apple. Die eigenen Ausgaben lassen sich über eine App überwachen und kategorisieren. Die Kreditkarte hat keine Gebühren. Die Kreditkarte wird zusammen mit der Bank Goldman Sachs und Mastercard angeboten. Setzt man die Karte ein, so sieht Apple laut eigenen Angaben nicht, was man damit kauft. Es gibt auch eine physikalische Karte. Allerdings nicht aus Plastik, sondern aus Titan. Der Name des Besitzers wird mit Laser eingraviert. Apple Card wird diesen Sommer in den USA lanciert. Weiter geht es mit Games. Im App Store gibt es über 300'000 Games. Für einen Moment war ein Floss-Dance aus «Fortnite» auf der Bühne zu sehen. Wir waren leider etwa zu spät mit fotografieren. Darum gibt es hier nur einen «Angry Birds»-Ballon. Der neue Videospiel-Dienst heisst Apple Arcade und ist direkt in den App Store integriert. Die Games gibt es im Abo. Enthalten sind zum Start mehr als 100 exklusive Titel, die sonst auf keiner anderen Plattform vorhanden sind. Die Games können auch offline gespielt werden. Apple Arcade soll ab Herbst verfügbar sein. Einen Preis für den Game-Dienst nannte Apple nicht. Auch zu den enthaltenen Spielen gibt es bisher keine genaueren Angaben. Weiter geht es mit TV. In der überarbeiteten TV-App sind auch Fernsehsender enthalten. Sendungen können auch aufs Handy heruntergeladen werden. Auch Live-Sport ist in der App enthalten. Die App empfiehlt aufgrund der eigenen Watch-History auch neue Sendungen. Die Apple TV App ist bisher in der Schweiz nicht verfügbar. Die TV-App soll künftig in über 100 Ländern verfügbar sein. Ob die Schweiz auch dazugehört ist aktuell noch nicht bekannt. Der Streamingdienst von Apple heisst TV+. Überraschung: Nach einem längeren Video steht Regisseur Steven Spielberg auf der Bühne. Reese Whiterspoon und Jennifer Aniston stellen auf der Bühne «Morning Show» vor. Promis à gogo: Jason Momoa («Aquaman») ist auf der Bühne. Auch Kumail Nanjiani hat eine eigene Show bei TV+. Bekannt ist er unter anderem aus der TV-Show «Silicon Valley». Die Show «Little America» porträtiert Einwanderer in den USA. Auch die Sesamstrasse gibt es auf TV+. Die Charaktere bringen Kindern das Programmieren bei. Filmemacher JJ. Abrams und die Sängerin Sara Bareilles. Die beiden arbeiten an einer neuen Serie namens «Little Voice». Die Serie dreht sich um eine junge Musikerin in New York. Apple TV+ hat eine ganze Reihe an bekanten Namen. Der Streamingdienst wird erst ab Herbst verfügbar sein. Einen Preis nennt Apple nicht. Noch mehr Prominenz: Die TV-Frau Oprah Winfrey wird ebenfalls Teil der Streamingplattform. Für Winfreys Auftritt gibt es tosenden Applaus. Das wars. Tim Cook sagt Tschüss.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Apple hat am Montag einen eigenen Video-Streamingdienst vorgestellt. Im Angebot mit dem Namen Apple TV+ sollen im Auftrag des Konzerns gedrehte Serien und Filme exklusiv verfügbar sein. Damit konkurriert Apple mit Diensten wie Netflix oder Amazon Prime Video.

Umfrage
Würden Sie sich über einen Apple-Streaming-Dienst freuen?

Apple gewann für einzelne Projekte bekannte Filmemacher wie Steven Spielberg und J. J. Abrams sowie Hollywood-Stars wie Jennifer Aniston und Resse Witherspoon. Spielberg kam selbst nach Cupertino, um den Service vorzustellen.

Neue App

Die TV-App auf den Apple-Geräten wird zudem ausgebaut. So bekommen Nutzer die Möglichkeit, einzelne Bezahlsender direkt dort zu abonnieren und zu nutzen. In den USA sind zum Beispiel HBO, Showtime und Hulu mit dabei. International sollen Kanäle aus den jeweiligen Ländern verfügbar sein, hiess es ohne weitere Details.

Die App soll zudem personalisierte Vorschläge auf Basis der bisher angesehenen Sendungen machen. Die App wird erstmals nicht nur auf Apple-Geräten, sondern auch auf Fernsehern von Samsung, LG und Sony verfügbar sein, sowie auf Streaming-Boxen von Roku und Amazons Fire TV. Zudem soll die App, die es bisher in zehn Ländern gibt, demnächst weltweit nutzbar werden.

Game-Abo-Service

In einem weiteren Abo-Dienst mit dem Namen Apple Arcade soll es ab Herbst für eine monatliche Gebühr die Möglichkeit geben, mehr als 100 kostenpflichtige Games aus dem App Store zu nutzen. Dabei soll es keine Werbung oder zusätzliche Gebühren geben. Zunächst gab es keine Angaben zum Abo-Preis oder den verfügbaren Spiele-Titeln.

In den USA wird es zudem eine Apple-Kreditkarte geben, die der Konzern gemeinsam mit der Bank Goldman Sachs herausgibt. Der Konzern verspricht unter anderem strikten Datenschutz: «Apple weiss nicht, was und wo sie gekauft haben, und was sie dafür bezahlten.» Zusätzlich zur virtuellen Version der Karte in Apple-Geräten soll es auch eine physische Karte aus Titan geben, auf der neben dem Chip nur der Name des Nutzers draufsteht - keine Nummern oder Unterschrift, damit diese Daten nicht gestohlen werden können. Diese Daten sind aber über die App abrufbar.

Magazin-Abo-Service

Apple baut ferner sein Produkt-Angebot mit einem Abo-Dienst für Nachrichten aus, der für eine monatliche Gebühr Zugang zu Inhalten diverser Medien bietet. Mit dem Dienst Apple News+ werden in den USA und Kanada etwa Inhalte von rund 300 Magazinen verfügbar sein.

Von den grossen Tageszeitungen sind das «Wall Street Journal», die «Los Angeles Times» sowie der kanadische «The Star» dabei. Schon zuvor war durchgesickert, dass die «New York Times» und die «Washington Post» bei dem Dienst nicht mitmachen wollten und sich lieber darauf verlassen, ihre Abos selbst zu verkaufen.

Das Angebot kostet 9,99 Dollar pro Monat - Familienmitglieder können für diesen Preis mitlesen. Alle einzelnen Abos zusammengerechnet würden 8000 Dollar im Jahr kosten, erklärte Apple. Ob und wann der Dienst in die Schweiz kommen wird, wurde nicht gesagt.

Zum Liveticker im Popup

(sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schorsch am 25.03.2019 18:48 Report Diesen Beitrag melden

    Steuern

    Neues iPhone CHF 1'500.-, abgesehen von der MwSt. bezahlt Apple davon keine Steuern in der Schweiz. Ist aber auch verständlich, denn neben Habgier, Abzockerei, Gewinnoptimierung, Egoismus und Ignoranz bleibt auch nichts mehr übrig.

    einklappen einklappen
  • ehemaliger Apple Fan am 25.03.2019 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    Ich bin nicht mehr gespannt

    Apple Music war ja auch ein Rohrkrepierer.

    einklappen einklappen
  • Damian am 25.03.2019 18:23 Report Diesen Beitrag melden

    Wozu Streaming von Apple

    Als ob jemand auf einen Streamingdienst von Apple gewartet hat. Wo soll hier die unique sellling Präposition sein...? Jeder mit Verstant weiss das Apple hier keine Milliarden machen wird. Das gleiche mit dieser Newsapp....

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Deka am 27.03.2019 10:34 Report Diesen Beitrag melden

    Kundenbindung

    Kreditkarte macht sinn weil das nächste Handy schon 2000.-- kostet.

  • Mario Buser am 27.03.2019 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    AirPods

    was ist nun mit den neuen AirPods...wurden die etwa nicht Präsentiert...

  • Startup am 26.03.2019 18:55 Report Diesen Beitrag melden

    No Innovation

    Keine neuen Ideen, keine Innovation, ein typischer Zahlendreher CEO, der kein Risiko eingeht, wann kommen die neuen Apple Produkte und wer braucht denn eine Apple Kreditkarte ?

  • pritt78 am 26.03.2019 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    Alter Zopf

    Ganz ehrlich; ich frage mich wo die Innovation bei dieser Firma ist. Alles schon uralt und schon lange auf dem Markt. Wieso für weniger mehr bezahlen. Bin seit einem halben Jahr auf Huawei umgestiegen. Habe fertig.

  • Igel am 26.03.2019 11:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt geht's dann los Auweia

    Apple ist einfach Apple. Irgend eine komische Marke. Ich will einen ganzen Apfel. Nicht angefressene Apple.