18. April 2005 04:42; Akt: 17.04.2005 20:17 Print

Britische Charts berücksichtigen Downloads

Die britischen Charts erlebten an diesem Wochenende eine Revolution: Erstmals wurden nicht mehr nur die Singleverkäufe gewertet, sondern es flossen auch im Internet geladene Musiktitel ein.

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Der Grund dafür ist, dass immer mehr Songs im Web gekauft werden und immer weniger im Plattengeschäft. So ging die Zahl der verkauften CDs in Grossbritannien im vergangenen Jahr von 6,7 auf 5,7 Millionen zurück, die Zahl der Downloads stieg von 0,3 auf 4,5 Millionen.

Die Umstellung ist umstritten: Kleinere Plattenfirmen fühlen sich benachteiligt. Sie verweisen darauf, dass sie bisher erst in wenigen Online-Angeboten vertreten sind.

Zudem dürften Rockmusiker dank der Umstellung künftig besser abschneiden: Denn es sind fast nur Männer (96 Prozent), die sich Songs im Internet laden, und Männer bevorzugen Rockmusik gegenüber Popmusik.