Studio langfristig gesichert

26. Juli 2014 13:02; Akt: 26.07.2014 13:02 Print

Crytek gibt finanzielle Probleme zu

Der deutsche Game-Entwickler Crytek musste in letzter Zeit Federn lassen: Gerüchte um Entlassungen und finanzielle Engpässe machten die Runde. Nun äussert sich das Studio.

Video zum anscheinend eingestellten Crytek-Spiel Homefront: The Revolution.
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Das deutsche Entwickler-Studio Crytek hatte zuletzt einen schweren Stand: Massenentlassungen, nicht ausbezahlte Löhne, eingestellte Spiele. Die finanzielle Situation erschien aufgrund verschiedener Medienberichte prekär. Nun äussert sich der Game-Entwickler zum Thema und musste dabei gewisse Probleme eingestehen.

Diese liegen zunächst in der Branche selbst begründet: «Wie die gesamte Gaming-Branche befindet sich auch Crytek in einem Umbruch», wird das Studio von der Onlineplattform Golem zitiert. Die Erklärung geht weiter, Crytek befinde sich inmitten eines Wandels von Retail-Produkten hin zu einem Onlinegame-Service. Die Firma soll nun als Online-Publisher etabliert werden.

Der Kapitalbedarf für einen solchen Wandel sei nun gedeckt, womit die langfristige strategische Ausrichtung von Crytek auf «die Entwicklung und Vermarktung von Spielen und Technologien» ermöglicht werde. Weiter ins Detail ging das Unternehmen nicht. Allfällige Kündigungen oder eingestellte Spiele wurden in der Erklärung nicht kommuniziert.

(hae)