Mini-Beamer

02. Februar 2011 22:01; Akt: 02.02.2011 20:41 Print

Das kleine Kino für die Hosentasche

Die Bildqualität der ganz kleinen Video-Projektoren ist noch nicht berauschend. Trotzdem wird den Mini-Beamern eine grosse Zukunft vorausgesagt.

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Die Idee ist bestechend: Ein kleines Kästchen, nicht grösser als ein Smartphone, zaubert Filme und Fotos auf die Leinwand, so dass mehrere Personen die Bilder grossflächig anschauen können. Zwar strahlen die kleinen LED-Projek­toren wie der 160 Gramm leichte Optoma Pico PK201 (ca. 430 Franken) oder der Acer C20 (349 Franken) ein Bild von eineinhalb Metern Bilddiagonale an die Wand, doch ist die Lichtstärke dieser kleinen Beamer mit rund 20 Lumen sehr gering, so dass ein dunkler Raum Voraussetzung für einigermassen ansprechende Bilder ist.

Üblicherweise werden solche Beamer an ein Handy oder ein Notebook angeschlossen, doch immer häufiger werden sie auch direkt in Handys, Kameras und andere Kleingeräte eingebaut. Zum Beispiel hat die Nikon S1000pj einen kleinen Projektor, mit dem die ­Digitalkamera Fotos und Videos zeigen kann, und auch der Sony-Camcorder HDR-PJ30VE kommt demnächst mit einem eingebauten LED-Projektor. Bereits letztes Jahr wurde das Beamer-Smartphone i7410 von Samsung vorgestellt, und gemäss Internet-Gerüchten soll auch das iPhone 5 einen eingebauten Projektor bekommen, was allerdings eher unwahrscheinlich ist.

Auch wenn die kleinen Beamer gross im Kommen sind: Die Probleme des zu hohen Stromverbrauchs und der geringen Leuchtkraft werden wohl vorerst noch bestehen bleiben.

(ray)