Ein Hingucker

09. Juni 2011 22:28; Akt: 09.06.2011 22:28 Print

Der Bikini, der aus dem 3D-Printer kam

Mittels Body-Scan und 3D-Drucker bringen zwei Mode-Designerinnen den perfekt sitzenden Bikini an die Frau.

storybild

Der Bikini aus dem 3D-Printer besteht aus Hunderten runden Plättchen. (Bild: Gizmodo)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am Montag berichtete 20 Minuten Online, dass dreidimensionales Drucken für jedermann erschwinglich wird. Ab rund 1100 Franken können Interessierte das Objekt ihrer Fantasie selbst erschaffen.

Alltagsprodukte wie Flaschenöffner, aus geschmolzenem Kunststoff gedruckt, haben wir schon gesehen. Nun aber ist der erste Bikini aus dem 3D-Printer aufgetaucht. «Bikinis aus dem 3D-Printer sind massgeschneidert für jede weibliche Rundung», titelt das Tech-Portal «Gizmodo».

Der Bikini besteht aus Hunderten oder Tausenden kleinen, runden Plättchen, die durch dünne Klammern zusammengehalten werden. Entworfen haben ihn zwei Mode-Designerinnen. Der «Plättchen-Bikini» aus dem 3D-Drucker sei eine Innovation, schwärmen die Damen, da er gleichzeitig formstabil und flexibel sei. Laut gizmodo.com handelt es sich um das erste Kleidungsstück aus einem dreidimensionalen Printer, das die Marktreife erlangt hat. Ein industriell genutzter 3D-Drucker kostet um die 20 000 Franken.

(owi)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Laura Zöler am 27.07.2011 19:38 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Welt ohne Ladenschluss

    Ja, ich glaube auch. Diese Technologie wird unsere Revolution der eigene Fabrikation wirklich ins Rollen bringen. Soweit ich weiss, macht hier in zürich 3d-model.ch auch 3d Druck für jedermann und nicht nur für grosse Unternehmen. Eine Welt ohne Ladenschluss, Massenprodukte und Lieferverzögerungen. Ein Traum.

  • Lukas Mäder am 10.06.2011 07:24 Report Diesen Beitrag melden

    A farewell to China

    Ein Bikini... und das ist erst der Anfang. Es wird bald jeder Gegenstand aus Kunsttoff selbst gemacht werden können. Dann hören diese unsinnigen Globalisierungsspielchen auf, wo Billigstware aus China eingeschifft wird - zumindest teilweise. Der Nebeneffekt: Wie bei der Musikindustrie sind CAD Files die Ausgangslage für den 3D Print, welche sich online tauschen/runtersaugen lassen. Es wird also noch schwieriger das geistige Eigentum des Erfinders zu schützen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Laura Zöler am 27.07.2011 19:38 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Welt ohne Ladenschluss

    Ja, ich glaube auch. Diese Technologie wird unsere Revolution der eigene Fabrikation wirklich ins Rollen bringen. Soweit ich weiss, macht hier in zürich 3d-model.ch auch 3d Druck für jedermann und nicht nur für grosse Unternehmen. Eine Welt ohne Ladenschluss, Massenprodukte und Lieferverzögerungen. Ein Traum.

  • Lukas Mäder am 10.06.2011 07:24 Report Diesen Beitrag melden

    A farewell to China

    Ein Bikini... und das ist erst der Anfang. Es wird bald jeder Gegenstand aus Kunsttoff selbst gemacht werden können. Dann hören diese unsinnigen Globalisierungsspielchen auf, wo Billigstware aus China eingeschifft wird - zumindest teilweise. Der Nebeneffekt: Wie bei der Musikindustrie sind CAD Files die Ausgangslage für den 3D Print, welche sich online tauschen/runtersaugen lassen. Es wird also noch schwieriger das geistige Eigentum des Erfinders zu schützen.