Top Ten

30. Dezember 2016 22:32; Akt: 30.12.2016 22:32 Print

Die abgefahrensten Roboter von 2016

Schwergewicht vs. Helium-Arm, Körperkriecher und Krakenbot, Promi-Double und Beifahrer: ein Rückblick auf das verrückte Roboter-Jahr 2016.

Bildstrecke im Grossformat »
Der Name ist Programm: Der hat 350 PS, ist 4 Meter hoch und kann mit seinen Armen insgesamt 2,5 Tonnen hochheben. Das Auto hat gegen den Megabot Mk.III keine Chance. ist ein humanoider Roboter von Boston Dynamics. Hier balanciert er auf einer dünnen Holzlatte. Da er mit 28 hydraulischen Gelenken ausgerüstet ist, stellt auch anspruchsvolles Terrain kein Hindernis für ihn dar. Fies! Die Ingenieure bei Boston Dynamics haben ihrer Schöpfung, dem , eine Falle gestellt. Der Roboter rutschte prompt auf den Bananenschalen aus. Gedacht ist der Roboter als Haushaltshilfe. Normalerweise sind Roboter starr und kantig. Nicht so der , der an der Harvard University entwickelt wurde. Er kommt aus dem 3-D-Drucker, ist weich und deshalb sehr gelenkig. Gesteuert wird er durch chemische Reaktionen. Er könnte künftig für Such- und Rettungsaktionen eingesetzt werden. Der 20 Meter lange sogenannte wurde in Japan entwickelt. Betrieben wird der Arm mit Helium, das in die verschiedenen Sektoren gepumpt werden kann, die als künstliche Muskeln dienen. Der Arm wiegt nur 1,2 Kilogramm und soll für Inspektionen genutzt werden. Die sogenannten turnen an Kleidungsstücken herum. Das Forschungsziel: Wearables, die über den ganzen Körper wandern können. Entwickelt wurden die Dinger in Zusammenarbeit von MIT und Stanford. So echt wie möglich – das ist die Devise von Hanson Robotics. Der Roboter namens ist nach dem Vorbild von Audrey Hepburn gestaltet. Sophia soll eine Art digitale Assistentin für die Nutzer werden, so die Idee der Hersteller. Auch andere haben sich 2016 an humanoide Roboter gewagt. So etwa Ricky Ma, ein Designer aus Hongkong. Er hat den gebaut: ein Roboter, der ähnlich aussieht wie Scarlett Johansson. Bis der Roboter schauspielern kann, dürfte es aber noch eine Weile dauern. Roboter mit Jöh-Effekt. Der Toyota soll in erster Linie Autofahrern Gesellschaft leisten. Er kommentiert etwa hartes Abbremsen und interpretiert auch verschiedene Gesichtsausdrücke. Der Kirobo Mini soll 2017 auf den Markt kommen. Aufsteller auf dem Schreibtisch: versteht gesprochene Sprache und antwortet mit GIFs. Es ist ein Opensource-Projekt von Abhishek Singh, der an der Tisch School of the Arts in New York studiert. Erst glaubten viele an den Scherz eines 3-D-Animators: Ende Dezember stellte sich heraus, dass der tatsächlich echt ist. Die Entwicklung des 1,5 Tonnen schweren Roboterriesen aus Südkorea hat rund 200 Millionen Franken gekostet. Ende 2017 soll der Method-2 auf den Markt kommen.

Zum Thema
Fehler gesehen?
Umfrage
Haben Sie einen Hausroboter?
56 %
44 %
0 %
Insgesamt 310 Teilnehmer

Roboter-Ingenieure haben ganze Arbeit geleistet: In diesem Jahr sind allerlei kuriose, aber auch sehr menschenähnliche Maschinen vorgestellt worden. Ein Best-of finden Sie in obiger Bildstrecke.

(tob)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.