Premiere

23. August 2018 21:08; Akt: 23.08.2018 21:08 Print

E-Sport-Event in Bern vergibt Mega-Preisgeld

Coup für die Macher des Herofests: Mit der Premier-Tour kommt Riot Games mit «League of Legends» erstmals in die Schweiz.

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Jubelnde Fans, Game-Action und Mega-Preisgeld: Solche Szenen wie hier in Berlin dürfte es dieses Jahr auch in Bern geben. Denn der US-Publisher Riot Games legt mit der «League of Legends»-Premier-Tour zum ersten Mal überhaupt einen Stopp in der Schweiz ein. Das «LoL»-Turnier gastiert am Herofest in der Bernexpo im Oktober. Dort wurde im Rahmen der Suisse Toy, dem Vorgänger des Herofests, schon in der Vergangenheit «LoL» gespielt. Nun hätten Schweizer E-Sportler aber erstmals die Chance, sich an einem internationalen Turnier vor einheimischem Publikum zu zeigen, sagt Ronny Baumann, Projektleiter vom Herofest. Chance darum, weil nicht klar ist, ob ein Schweizer Team effektiv vor Ort vertreten sein wird. Die vier Finalteams werden vorab online ermittelt. Das Videospiel «League of Legends», kurz «LoL», wurde 2009 von Riot Games veröffentlicht. Es fällt in die ­Kategorie der sogenannten Multiplayer Online Battle Arena (Moba). Zwei Teams à je fünf Spieler treten gegen­einander in einer Arena an. Sie starten jeweils bei ihrem Gebäude – Nexus ­genannt. Ziel ist es, den gegnerischen Nexus zu zerstören. Den Teams steht eine Fülle von Spielfiguren mit indivi­duellen Eigenschaften zur Auswahl. Monatlich wird «LoL» weltweit von über 100 Millionen Gamern gespielt. In Asien füllen «LoL»-Events ganze Stadien. Am Herofest wird aber nicht nur «League of Legends» gespielt. Auch andere E-Sportler treten im Herbst in Bern gegeneinander an. Ein wichtiger Bestandteil des Herofests ist auch Cosplay. Ausserdem steigt mit dem SwitzerLAN am Herofest (12. bis 14. Oktober) die grösste LAN-Party der Schweiz.

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Es ist ein Meilenstein für die Schweizer E-Sport-Szene: Der US-Publisher Riot Games legt mit der «League of Legends Premier-Tour» im Herbst erstmals einen Stopp in der Schweiz ein. Der Final des ­Turniers wird im Rahmen des Herofests an der Bernexpo ausgetragen. Es ist das höchstdotierte E-Sport-Turnier, das die Schweiz je gesehen hat. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld von 25'000 Franken.

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Dass ein Publisher wie Riot Games «wir kommen in die Schweiz» sage, sei ein bedeutender Moment für die Schweizer E-Sport-Szene, erklärt ­Ronny Baumann, Projektleiter beim Herofest. Er hofft auf eine Signalwirkung, sodass andere Publisher nachziehen.

Final im Herbst

Eine Chance ist es auch für hiesige E-Sportler. «Sie haben erstmals die Chance, sich an einem internationalen Turnier vor einheimischem Publikum zu präsentieren», sagt Baumann. Chance darum, weil nicht klar ist, ob ein Schweizer Team effektiv vor Ort vertreten sein wird. Die vier Finalteams werden vorab online ermittelt. «LoL»-Teams können sich noch bis zum 27. September bewerben.

Halbfinal und Final finden dann am 13. und 14.  Oktober am Herofest statt. Dort kämpfen die Teams – neben dem Preisgeld – auch um Punkte für die European Masters. 20 Minuten wird das gesamte Premier-Turnier zusammen mit dem Herofest live übertragen.

Das Herofest löst die Suisse Toy Digital ab. (Video: 20M)

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Michi am 23.08.2018 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mega-Preisgeld?

    Mega-Preisgeld wären Millionen, so aber nur 25.000 CHF. oder nicht?

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  • Andy S. am 23.08.2018 23:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Meine Reaktion

    "E-Sport-Event" - YAY "in Bern" - oooh... :( "vergibt Mega-Preisgeld" - YAY "25000 Fr." - oooh... :( "League of Legends" - iiiih, ekelhaft

  • Dislike Me am 24.08.2018 01:50 Report Diesen Beitrag melden

    Geh mit der Zeit oder geh nach Hause!

    Jeder der hier her kommt und findet dass E-Sport keine Leistungsarbeit ist, hat als Kind womöglich einen Baum zuviel umarmt und selbst nie eine Runde an der "Flimmerkiste" gedreht!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mister X am 24.08.2018 09:09 Report Diesen Beitrag melden

    Super und Gratulation der Organisation

    Ein Schritt weiter die Schweiz international heranzuführen. 25K sind ok - wir können noch keine Mio zahlen. Bin gespannt wann und ob ESL one kommt.

  • Codboy am 24.08.2018 08:43 Report Diesen Beitrag melden

    MLG COD E-Sport

    Wenn Call of Duty E-Sport in die Schweiz kommt, dann ist dies ne Sensation. Das "riesen" Presigeld wäre mir fast sicher :D

  • Dislike Me am 24.08.2018 01:50 Report Diesen Beitrag melden

    Geh mit der Zeit oder geh nach Hause!

    Jeder der hier her kommt und findet dass E-Sport keine Leistungsarbeit ist, hat als Kind womöglich einen Baum zuviel umarmt und selbst nie eine Runde an der "Flimmerkiste" gedreht!

    • patrick h. am 24.08.2018 08:20 Report Diesen Beitrag melden

      Realität

      Was für eine "Zeit"? ESports trägt nur 0.01% zum Gesamtumsatz im Gaming bei. Ich kritisiere nicht die Skills von ESportlern, ich kritisiere das von einzelnen Hardwareherstellern und Eventmanagern wahnsinnige pushen einer Tätigkeit die lange nicht so viele Menschen interessiert wie einem weisgemacht wird.

    • Polier am 24.08.2018 09:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Dislike Me

      Wow muss ja mega hart sein :D. Witz des Tages. Hätte sonst noch Arbeit,oder ist das dann unmenschlich hart?

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  • Overlord am 24.08.2018 01:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wow Peanuts

    Da hat einer 0 ahnung von E-Games mega Preissgeld 25k? Dan soll der Jenige mal schauen was bei Dota2 drinliegt. 25kk Preisgeld ist da der International in Kanada morgen Finale. 25.8.2018

    • slay am 24.08.2018 01:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Overlord

      Vergleich die World Series mit einem Schweizer Turnier wo 4 Teams vorort sein werden...

    • Overlord am 24.08.2018 03:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @slay

      Hätt ich auch nicht, wenn das Mega nicht drin stehen würde.

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  • Bruno Gämperli am 23.08.2018 23:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht gammen

    Die Jugend sollte nicht gammen. Verusen spielen gehen, in den Wald und in der Natur. Ja das haben wir früher auch gemacht, darum sind wir so tolle Kerle geworden. Nicht vor der Glotze hocken auf der Spielstation, ja!

    • Dislike Me am 24.08.2018 01:55 Report Diesen Beitrag melden

      Seht her! Ein wahrer Treehugger

      Ach diese Treehuggers, die hier einen auf Moralapostel machen, wie anders es früher einmal war. Nur schon alleine die Aussage: "darum sind wir so tolle Kerle geworden" sagt aus dass genau das Gegenteil zu behaupten ist. Wenn die Realität so aussehen würde müsste man keine solch Stumpfsinnige Aussage in erwägung ziehen.

    • PROLLTRASH am 24.08.2018 12:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bruno Gämperli

      ich war früher immer draussen. aber die kinder werden überall verjagt heute. das darf man nicht. das ist gefährlich. was da alles passieren könnte...etc würde mir so auch verleiden.

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