Firefox 4.0

23. März 2011 10:09; Akt: 23.03.2011 15:00 Print

Facelifting für den Feuerfuchs

Die neuste Version des Open-Source-Browsers steht seit gestern zum Download bereit. Sie wurde bereits über sechs Millionen Mal runtergeladen.

Werbevideo für den Firefox 4.0.(Quelle: mashable.com)
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Nachdem Microsoft den Internet Explorer 9 Mitte März veröffentlicht hat und der Google-Browser Chrome inzwischen bereits in der Version 10 zum Download angeboten wird, hat auch Mozilla nachgezogen. Der Firefox 4 steht seit gestern für die Betriebssysteme Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit.

Der Ansturm darauf ist riesig. Laut einer öffentlich zugänglich gemachten Statistik der Entwickler wurde die neuste Version bereits über sechs Millionen Mal installiert. Den IE9 hat Mozilla damit um Längen geschlagen. Er verzeichnete am ersten Tag insgesamt 2,35 Millionen Downloads.

Was neu ist

Auf den ersten Blick fällt beim Firefox 4 das neu gestaltete Interface auf, das wesentlich aufgeräumter wirkt. Sämtliche Menüeinträge lassen sich über «Ansicht_Symbolleisten» auf eine einzige Schaltfläche packen. Die Tabs werden neu oberhalb der Adressleiste angezeigt, damit man sich besser auf die besuchte Website konzentrieren könne. Auch unter der Oberfläche wurde geschraubt. Je nach Testverfahren soll der Firefox 4 bis zu sechs Mal schneller als sein Vorgänger geworden sein. Wird der Mozilla-Browser auf mehreren Geräten benutzt, können die Bookmarks online synchronisiert werden.

Bei der Installation wird die alte Version überschrieben, ohne dass dabei Lesezeichen und Einstellungen verloren gehen. Bei einzelnen Add-Ons kann es unter Umständen aber Komplikationen geben. Spätestens wenn der verantwortliche Entwickler das entsprechende Update nachliefert, solle das Add-On aber wieder funktionieren.

Glückwünsche von Microsoft

Laut einer von Net Applications veröffentlichten Statistik für Februar 2011 hält der Firefox einen Marktanteil von 21,74 Prozent. Der Platzhirsch unter den Browsern ist mit 56,77 Prozent nach wie vor Microsofts Internet Explorer. Die zwei Konkurrenten scheinen aber ein freundschaftliches Verhältnis zu pflegen. So gratulierten die Redmonder den Kollegen von Mozilla einmal mehr mit einer Torte zum Start.

(mbu)