Spielen fürs Leben

10. März 2016 12:50; Akt: 10.03.2016 12:50 Print

Gamen macht Schulkinder schlauer

Wissenschaftler sagen, dass Primarschüler, die viel gamen, weniger Probleme mit ihren Klassengspänlis haben.

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Forscher der Columbia University Mailman School of Public Health in New York und der Université Paris Descartes haben eine Studie zum Thema «Kinder und Gaming» veröffentlicht. Die Wissenschaftler untersuchten den Zusammenhang zwischen der Zeit, die Kinder mit Games verbringen, und ihrer mentalen Verfassung sowie kognitiven und sozialen Fähigkeiten.

Umfrage
Wie lange haben Sie pro Woche als Kind Games gespielt?
25 %
26 %
33 %
8 %
8 %
Insgesamt 1448 Teilnehmer

Die Studie kommt zum Schluss, dass sich Videogames positiv auf Sechs- bis Elfjährige auswirken können. Beschäftigt sich ein Primarschüler viel mit virtuellen Spielen, erhöhen sich die Chancen auf eine hohe Intelligenz und eine allgemein hohe schulische Kompetenz, wie Sciencedaily.com schreibt. Einen Zusammenhang zwischen Gaming und psychischen Störungen konnten die Forscher nicht ausmachen.

Kinder von Single-Müttern spielen weniger

Die Ergebnisse der Studie basieren auf Daten des EU-Projekts «School Children Mental Health Europe», das sich mit der psychischen Verfassung von Kindern beschäftigt. Für die Studie bewerteten Lehrer und Eltern den psychischen Zustand ihrer Kinder, die von den Wissenschaftlern wiederum interaktive Fragen gestellt bekamen.

Für die Auswertung berücksichtigten die Forscher Geschlecht, Alter und Grösse der Familie der befragten Kinder. Es zeigte sich, dass Sprösslinge von Single-Müttern oder solchen mit geringem Bildungsstand weniger gamen. Die Ergebnisse wurden im «Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology»-Journal veröffentlicht.

Doch auch wenn häufiges Spielen schlau macht, betonen die Forscher, es sei sehr wichtig, Kindern Zeitlimiten für ihre Game-Sessions zu setzen.

(pst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sandro am 10.03.2016 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leben Verändert

    ich hatte mit 4Jahren motorische Störungen,konnte weder greifen noch bälle fangen,wir gingen oft in die Therapie,ja sogar von einer Operation war die Rede. Als ich aber jedoch von meiner Tante einen GameBoy erhielt auf den 6.Geburtstag änderte sich das innerhalb von einem Jahr,entlich konnte ich richtig greifen und tasten. Danke Gameboy und Co.

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  • KD 1000:1 am 10.03.2016 12:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ....

    Naja schlauer? Aber die koordination zwischen Finger und Gehirn wird sicher trainiert. Man wird auch aufnahmefähiger da man beim Zocken viele Infos verarbeiten muss

  • Kirigaya Kazuto am 10.03.2016 13:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlauer vllt nicht direkt

    Schlauer wird man nicht wirklich... Nur bei wenigen Spielen. Es wird einfach vieles geschult. Koordination, Reflexe (bei jdm Shooter), logisches Denken (Portal 1 und 2), Planung (Taktiken), das Auge für Details, Multitasking, Merkfähigkeit (Minecraft) Etc. etc. Und es macht natürlich saumässig Spass

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mimi1982 am 10.03.2016 21:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Mischung machts!

    Unser Sohn (11) darf Gamen ABER: Nur spiele für sein alter, erst nachdem alle anderen aufgaben erc erledigt sind. Nicht bevor er schlafen soll. Zudem hat er 2 mal die Woche Sport und geht in die Pfadi. Da find ich es ok wenn er spielt. Und jetzt wenns warm wird sollen die Kids eh mehr draussen sein. Aber eben ich denke die Mischung machts. Zu meiner Zeit gabs sowas nich garnicht. Als ich in seinem Alter war kam grad der Gameboy aber den hatte ich auch nicht hahahaha

  • lima77 am 10.03.2016 19:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oje

    Demfall verblöden unsere Kinder da sie bei den Hofarbeiten mithelfen und in dieser Zeit nicht gamen dürfen?? Naja..spätestens zur Lehrzeit sind sie wieder gefragt da sie sichs gewohnt sind anzupacken. Solche Jugendliche brauchts schliesslich auch :-)

  • Z'Güetzi am 10.03.2016 15:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Medieval.

    Ich spielte zu meiner Schulzeit viel Medival 2. Das ist ein Strategiespiel wo man hauptsächlich auf der Karte spielt (nicht mttelalterliche Karte, sondern modern). Kein Geographielehrer hätte mir besser beibringen können, wo die jeweiligen Städte liegen. :)

  • Hir Tensalat am 10.03.2016 15:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlankmacher

    Gamen wirkt sogar präventiv gegen Fettleibigkeit. Beim Fernsehen hat man die Hände frei zum Essen und der Kopf sucht Unterhaltung im Essen. Gamen beschäftigt Hände und Kopf.

  • Ex-Psychologe am 10.03.2016 15:17 Report Diesen Beitrag melden

    glaube keiner Studie

    Ich habe nach dem Master in Psychologie das Fach gewechselt, weil ich enttäuscht davon war, wie stark bei diesen Studien gepfuscht und betrogen wird. Heute freuen sich die Gamer und morgen die Gegner, weil eine neue Untersuchung die These widerlegt.

    • sambsim93 am 10.03.2016 19:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ex-Psychologe

      Der Glauben ist nicht alles. Wer Wissen hat weiß mehr, als derjenige der sein Leben lang Glauben hat.

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