Grossbritannien

20. Dezember 2010 10:49; Akt: 20.12.2010 12:48 Print

Minister fordert Sperre für Sexseiten im Web

Um Kinder vor nackten Tatsachen zu schützen, will die britische Regierung den Zugang zu XXX-Seiten erschweren. Im Januar kommt es deswegen zu einem Treffen mit den Breitbandanbietern.

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Geht es nach den Plänen des britischen Kommunikationsminister Ed Vaizey wird der Zugriff aus Sexsseiten standardmässig blockiert.

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Der britische Kommunikationsminister Ed Vaizey hat die drei grössten britischen Breitbandanbieter zu einem Meeting eingeladen. Dabei will er erreichen, dass der Zugriff auf pornografische Inhalte standardmässig gesperrt wird.

«Das ist eine sehr ernste Angelegenheit. Es ist wichtig, dass die Provider Lösungen anbieten, mit deren Hilfe die Kinder geschützt werden können», wird Vaizey auf dem Newsportal heraldsun.com.au zitiert. Die Porno-Seiten werden dabei aber nicht aus dem Netz verbannt. Erwachsene sollen sich den Zugang auf Wunsch freischalten lassen können.

Laut dem Fachmagazin «Psychologies» soll ein Drittel aller 10-jährigen Briten bereits mit Pornos im Internet in Kontakt gekommen sein. Der britische Breitbandanbieter TalkTalk hat bereits auf Anfang 2011 eine eigene Lösung angekündigt. Damit sollen sich je nach Kundenwunsch schon auf Ebene des Providers einzelne Inhalte rausfiltern lassen. Einstellungsänderungen auf dem eigenen Betriebssystem fallen dadurch weg.

(mbu)