Ausprobiert

12. März 2020 14:05; Akt: 12.03.2020 14:38 Print

Kann das Galaxy S20 Ultra den Mond fotografieren?

Jetzt kommt das neue Flagship von Samsung, das Galaxy S20 Ultra, auch in die Schweiz. Wir konnten es die letzten Tage bereits testen.

Wir haben versucht, mit dem Galaxy S20 Ultra den Mond zu fotografieren. (Video 20 Minuten)
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Ein 100-fach-Zoom, eine 108-Megapixel-Kamera und ein 6,9-Zoll-Bildschirm: Egal, welche technischen Spezifikationen des Samsung Galaxy S20 Ultra man betrachtet, sie zeugen von einem Smartphone der Extraklasse, das viel verspricht. Doch wie schlägt sich das Gerät im Alltag?

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Das Erste, was beim S20 Ultra auffällt, ist die Grösse. Für viele Nutzer wird es das grösste Smartphone sein, dass sie bisher besessen haben – und das macht sich schnell bemerkbar. Das Gerät mit nur einer Hand zu bedienen, ist nicht mehr möglich, ausser man hat überdurchschnittlich grosse Hände oder lange Finger. Daher findet man sich häufig mit beiden Händen am Gerät wieder. Insbesondere das einhändige Verfassen von Nachrichten ist ein Ding der Unmöglichkeit geworden.

Bildschirm erster Klasse

Auch gewisse Hosen- oder Jackentaschen kommen bei diesen Dimensionen an die Grenzen ihrer Kapazität. Dies ist eine Tatsache, an die man sich etwas gewöhnen muss, die aber schnell vergessen geht. Denn der Bildschirm ist im Grossen und Ganzen erste Klasse. Alles ist scharf und läuft flüssig mit einer Refresh-Rate von 60 Hz. Die Bildwiederholungsrate kann auch bis auf 120 Hz hochgeschraubt werden.

Das ungewohnte 20:9-Bildschirmverhältnis hat zur Folge, dass beispielsweise beim Schauen von Videos oder bei gewissen Games schwarze Balken am Bildschirmrand auftauchen. Bilder, die im Full-Modus der Kamera geschossen werden, können seltsam lang wirken. Es gibt aber jederzeit die Möglichkeit, auf ein 9:16-, 3:4- oder 1:1-Verhältnis umzuschalten.

Der 100-fach-Zoom

Apropos Kamera: Der starke Zoom und die 108-Megapixel-Kamera sind definitiv die Hauptverkaufsargumente des Smartphones. Und sie enttäuschen nicht. Wie in der Bildstrecke zu sehen ist, zeigen sich definitiv Unterschiede zwischen den hochauflösenden Fotos und jenen, die mit den normalen Einstellungen aufgenommen wurden.

Das kann das Galaxy S20 Ultra wirklich

Auch das Spielen mit dem Zoom macht Freude. Zumindest bis zum 10-fach-Zoom kommen die Bilder noch sehr schön und detailliert heraus. Danach wird es schwieriger. Ohne Stativ kommt man nur schon aufgrund der Wackligkeit des Bildes nicht weit. Aber auch mit Stativ lassen sich auf dem 100-fach-Zoom nicht mehr viele Details erkennen. Eindrücklich ist er aber zweifelsohne – nur nicht eine Funktion, die man täglich benutzen wird.

Grosser Akku nötig

Der Fingerabdrucksensor befindet sich unter dem Bildschirm. Ab und zu sind für die Erkennung mehrere Versuche nötig. Dies stört aber nicht sonderlich, da die Gesichtserkennung beinahe einwandfrei funktioniert und das Telefon zuverlässig entriegelt.

Der 5000-mAh-Akku ist vor allem eines: bitter nötig. Für Nutzer, die den Bildschirm auf die höchste Wiederholungsrate einstellen, reicht die Batterie nicht einmal so den ganzen Tag hindurch. Auf den Standardeinstellungen kann man bei durchschnittlicher Nutzung gut einen Tag damit hantieren.

Das Fazit

Das Samsung Galaxy S20 Ultra macht Spass. Wer Freude am Fotografieren und Herumspielen mit den Kameras hat, wird die Finger nicht von diesem Handy lassen können. Und hat man sich einmal an die Grösse des Bildschirms gewöhnt, kann man sich nur schwer vorstellen, wieder zu einem kleineren Gerät mit geringerer Auflösung zurückzugehen.

Das S20 Ultra ist ein Smartphone für Tech-Liebhaber, Foto-Enthusiasten und dank der schnellen Display-Refresh-Rate ein Gewinn für Gamer. Es ist ab dem 13. März verfügbar und wird je nach Speicherplatz 1349 oder 1549 Franken kosten.

(doz)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • item33 am 12.03.2020 14:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Den Mond fotografieren??

    Mond fotografieren? Was soll denn der Titel dieses als Bericht getarnten Werbetextes? Den Mond fotografieren kann doch wohl jede Handy-Kamera. Das konnte ja schon meine Kodak Instamatic in den 1970ern

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  • Der Ironiker am 12.03.2020 14:30 Report Diesen Beitrag melden

    Werbekosten

    Ein grosser Teil der CHF 1'549.- für dieses Handy gehen für die Werbekosten wie diesen Beitrag drauf. Wie bei Apple. Ich kaufe ausschliesslich Handys mit einem vernünftigen Preis-/Leistungs verhältnis.

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  • Roger Peret am 12.03.2020 14:26 Report Diesen Beitrag melden

    Ist und bleibt eine Schnappschusskamera

    Digitalzoom ... nichts das jemand der gute Fotos machen will auch wirklich nutzt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ja aber nei Au! am 24.03.2020 07:51 Report Diesen Beitrag melden

    Rechnerisch verpixelter Mond unscharf

    Schön der verpixelte interpolierte Mist von einem Mondfoto Das schafft auch eine 5-Liber ein weg Kamera mit einer viel besseren Auflösung. und dann kannst du das Bild auf deinem Computer zoomen bis es so unkenntlich ist wie das Foto von Samsung (wie du wilst). Für so ein schlechtes Foto brauchst Du kein 1200 Franken teures Händy.

  • Schmitzel mit Foto am 16.03.2020 20:06 Report Diesen Beitrag melden

    Schlechte Qualli

    Also da kaufe ich mir für das Geld lieber eine Spiegelreflex mit 150-600 MM, und komm noch Billiger weg. Da kann man wenigstens was erkennen. Die aufnahmen wo Smartphone machen sind Grauenhaft.

  • Mutti am 14.03.2020 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    Kann es das Corona-Virus fotografieren?

    Bei Vollmond oder auch bei Neumond?

  • Isin dubelic am 14.03.2020 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    Echter scheeizer

    Ich kaufe nur iPhone. Bin ja SCHWIZZER mit hohem lohn. Mit iPhone kann ich auc zuhause h im Kosovo cool sein und fraue trefe. LG isin dubelic

  • ölokjh am 13.03.2020 21:48 Report Diesen Beitrag melden

    Das Problem ist

    dass man den Mond erst sehen kann. Alles klar