«GTA 5»-Mod

20. Oktober 2016 11:23; Akt: 20.10.2016 11:36 Print

Samsung sperrt Note-7-Parodie auf Youtube

Ein Spieler hat die Bomben in «GTA 5» durch explosive Galaxy Note 7 ersetzt. Videos des Game Mod kursieren auf Youtube. Das schmeckt Samsung gar nicht.

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Weil zahlreiche Galaxy Note 7 Feuer fingen, stoppte Samsung letzte Woche die Produktion sowie den Verkauf der Phablets – ein Desaster für das südkoreanische Unternehmen. Online kursieren derweil zahlreiche Gifs, Memes und Videos, die das Thema auf die Schippe nehmen.

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Darunter ist auch eine «GTA 5»-Mod, bei der Bomben durch die explosiven Galaxy Note 7 ersetzt wurden. Der Spieler kann also mit den Samsung-Handys werfen, um Dinge in die Luft zu sprengen. Begeisterte Gamer stellten Videos davon auf Youtube.

Netz lacht über Samsung

Während sich das Netz schlapplacht, findet Samsung das ganze augenscheinlich überhaupt nicht witzig. Der Konzern liess jetzt eines der am meisten geklickten Videos auf Youtube wegen Copyright-Verletzung sperren. Ein Tropfen auf den heissen Stein: Kopien des Clips kursieren weiterhin.

Das Video, das Samsung am liebsten aus dem Netz verbannen würde. (Quelle: Youtube / Olli43)

Sammelklagen eingereicht

Dass Samsung so harsch auf Parodien reagiert, kommt im Netz gar nicht gut an. «Das kann doch ehrlich gesagt nicht wahr sein, oder?», schreibt ein Autor auf Mobilegeeks.de. Es kursiert ausserdem die Frage, ob das Unternehmen im Moment keine grösseren Probleme habe.

Neben dem Umsatzverlust und dem Imageschaden drohen dem Techkonzern nun nämlich auch noch Entschädigungszahlungen. In den USA und Südkorea wurden die ersten Sammelklagen gegen Samsung eingereicht. Nicht aber wegen entstandener Sach- oder Personenschäden, sondern weil die Nutzer ihre Geräte nicht benutzen konnten.

Eine weitere Parodie, die auf Facebook zigtausend Mal geteilt wurde: Rauchende Note 7 als Halloween-Kostüm. (Quelle: Facebook / Chris Kiley)

(lia)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • JimmyR am 20.10.2016 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    Der Steisand-Effekt

    Und jetzt weiss es auch der Rest der Welt, auch alle die nicht gamen.

  • Stefan Ammann am 20.10.2016 12:10 Report Diesen Beitrag melden

    Wäre es meine Firma dann..

    Also wenn Samsung meine Firma wäre, würde ich es mir einfach gefallen lassen. Der Fehler ist ja offensichtlich passiert. Und dies ist auch gleich Werbung. ;)

  • Chris am 20.10.2016 12:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wer den Schaden hat

    braucht für den Spott nicht zu sorgen. Samsung ist ein grosser Konzern, fast 500'000 Angestellte (vrgl. UBS 20'000), da passieren solche Fehler gelegentlich. Das nächste Mal gibt's eine bessere und längere Testphase. An Fehlern sollte man wachsen oder es zumindest versuchen. Gerade Koreaner sollten auf solche Weisheiten abfahren.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • DrFrögeli am 20.10.2016 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Was hätte Apple getan...

    An all die Gegner: fragt euch mal was hätte Apple getan? Eben...

  • ROcky am 20.10.2016 13:28 Report Diesen Beitrag melden

    Ernsthaft?

    Mal abgesehen vom lustigen Artikel. Um das Video zu sehen, musst ich 2:40 zuerst einen Werbespot schauen? Geht's noch? Von meiner Seite war das das erste und letzte mal! Bleibt bei der "skip"-option, denn ich bin sicher nicht der einzige, der sich so ein Video antun will!

  • Chris am 20.10.2016 12:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wer den Schaden hat

    braucht für den Spott nicht zu sorgen. Samsung ist ein grosser Konzern, fast 500'000 Angestellte (vrgl. UBS 20'000), da passieren solche Fehler gelegentlich. Das nächste Mal gibt's eine bessere und längere Testphase. An Fehlern sollte man wachsen oder es zumindest versuchen. Gerade Koreaner sollten auf solche Weisheiten abfahren.

    • Hene am 20.10.2016 12:46 Report Diesen Beitrag melden

      Absicht!

      Fehler? Von einem "Fehler" kann nicht die Rede sein. Samsung hat seine Lithium-Zellen absichtlich mit zu hoher Spannung geladen. Nur, um sich auf dem Papier Vorteile gegenüber anderen Herstellern zu verschaffen. Die Spannung wurde während des Ladevorgangs sogar noch über die eigentlich schon zu hohe Ladeschlussspannung von 4.4 Volt erhöht, um eine Schnelladung zu ermöglichen. Das ist für mich im Prinzip das Gleiche wie der VW-Abgasskandal.

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  • Stefan Ammann am 20.10.2016 12:10 Report Diesen Beitrag melden

    Wäre es meine Firma dann..

    Also wenn Samsung meine Firma wäre, würde ich es mir einfach gefallen lassen. Der Fehler ist ja offensichtlich passiert. Und dies ist auch gleich Werbung. ;)

  • JimmyR am 20.10.2016 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    Der Steisand-Effekt

    Und jetzt weiss es auch der Rest der Welt, auch alle die nicht gamen.