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07. Mai 2019 21:00; Akt: 07.05.2019 21:00 Print

So gut photoshoppt eine künstliche Intelligenz

Software für die Bearbeitung von Fotos gibt es schon lange. Ein Projekt aus Korea geht jedoch einen Schritt weiter und erlaubt Retuschen wie von Zauberhand.

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Künstliche Intelligenz wird zunehmend auch zur Generierung und Bearbeitung von Fotos verwendet. So erzeugt beispielsweise das Projekt This Person Does Not Exist realistische Bilder von Menschen, die im echten Leben gar nicht existieren. Ein neues Programm mit dem Namen SC-FEGAN ermöglicht es, bereits aufgenommene Fotos zu verändern.

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Und dies hat ein bisschen etwas Magisches, denn man kann einfach Teile des Bildes ausradieren und schnell etwas darüberzeichnen. Aus den gemalten Skizzen errechnet die Software dann ziemlich realistische Ergebnisse. So kann man beispielsweise Menschen eine neue Frisur verpassen, ihre Gesichtsform verändern oder zeigen, was sich unter einer Sonnenbrille verstecken könnte.

Den Code zum Projekt finden Sie hier. Das Programm kann sowohl auf PCs als auf Macs ausgeführt werden, die Installation erfordert jedoch einige Grundkenntnisse im Bereich Informatik sowie etwas Vorbereitung.

(swe)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Elson am 07.05.2019 21:24 Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn

    Künstliche KI kann interessant sein. Gerade ein Game wird erst richtig interessant wenn eine intelligente KI programmiert ist. Aber andereseits ist es auch besorgniserregend was da alles noch kommen könnte durch die KI. So à la "I Robot" im extremfall.

  • empty()set am 07.05.2019 23:43 Report Diesen Beitrag melden

    Eher frustrierend

    In einem Game ist eine KI nicht interessant, sondern frustrierend. Sie ist dem Mensch schlicht überlegen. Im Schach seit den 90ern, in Go erst kürzlich. Aber in klar definierten Rahmen schlägt eine KI nach kürzester Zeit jeden Menschen.

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  • Sarkas Mus am 09.05.2019 21:06 Report Diesen Beitrag melden

    Der Mensch hat überlebt

    Miserabler Geruchssinn, kein brauchbares Fell, langsam, und unsere Neugeborenen brauchen eine gefühlte Ewigkeit bis sie selbstständig sind. Aber wir haben überlebt! Unsere Stärke ist das abstrakte Denkvermögen. Schaffen wir nun etwas, dass das besser kann, werden wir damit verschmelzen oder es wird uns ablösen. Die Technik wird also unser Untergang oder unsere Neuerfindung sein. So oder so. Was kommt wird von uns geschaffen sein. Mir reicht das, um zufrieden zu sein. Ein positives Erbe, was wollen wir mehr?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sarkas Mus am 09.05.2019 21:06 Report Diesen Beitrag melden

    Der Mensch hat überlebt

    Miserabler Geruchssinn, kein brauchbares Fell, langsam, und unsere Neugeborenen brauchen eine gefühlte Ewigkeit bis sie selbstständig sind. Aber wir haben überlebt! Unsere Stärke ist das abstrakte Denkvermögen. Schaffen wir nun etwas, dass das besser kann, werden wir damit verschmelzen oder es wird uns ablösen. Die Technik wird also unser Untergang oder unsere Neuerfindung sein. So oder so. Was kommt wird von uns geschaffen sein. Mir reicht das, um zufrieden zu sein. Ein positives Erbe, was wollen wir mehr?

  • Nerd am 08.05.2019 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    hu? ETH-Vorlesung 2010 ?

    ... erinnert mich irgendwie an eine Vorlesung aus der Computergrafik, die ein Projekt beinhaltete, ein Programm zu entwickeln, welche genau solche "ausradierten" Flecken wieder zu ersetzen. War ca 2010, habe den Kurs selber nicht besucht... aber war jetzt keine Raketenwissenschaft. Tja.

  • empty()set am 07.05.2019 23:43 Report Diesen Beitrag melden

    Eher frustrierend

    In einem Game ist eine KI nicht interessant, sondern frustrierend. Sie ist dem Mensch schlicht überlegen. Im Schach seit den 90ern, in Go erst kürzlich. Aber in klar definierten Rahmen schlägt eine KI nach kürzester Zeit jeden Menschen.

    • Player am 08.05.2019 08:53 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht alles ist KI

      Schachcomputer aus den 90er haben gar nix mit künstlicher Intelligenz zu tun. Sorry.

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  • DIGIPLANER am 07.05.2019 23:26 Report Diesen Beitrag melden

    Countown

    Wir könnten heute schon die ALLE bankangestellten am schalter weglassen und alternativ videotelefonie (zentrale) und e-banking, die geldautomaten blieben natürlich! Könnten heute schon milliarden personalausgaben sparen, machen wir aber noch nicht ds es noch zuviele ältere gibt, aber der zeitplan ist gesetzt!

    • Sämi am 08.05.2019 18:11 Report Diesen Beitrag melden

      @Digiplaner

      AI und Automation wird so einige Berufsgruppen ausradieren in den nächsten 5-10 Jahren, aber das wollen die Menschen nicht hören. Man ignoriert es bis es zu spät ist. Wir werden um ein BGE nicht herumkommen so viele Arbeitslose wie wir haben werden.

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  • VollgasDigi am 07.05.2019 23:19 Report Diesen Beitrag melden

    Kenner

    Das argument von politik und digi befürworter (zurecht) es brauche bei der kommenden digitalisierungen (künstliche intelligenz) dann mehr informatiker irrt gewaltig! Die KI ist soweit das sie selbständig und schnell und unkompliziert "programme schreibt"! Das argument wird nur immer gebracht (von politikern unwissend) das sie euch beruhigen können!