Design-Zeitreise

11. Dezember 2016 23:00; Akt: 11.12.2016 23:00 Print

So übel sahen bekannte Websites einmal aus

Das Design bekannter Websites hat sich über die Jahre stark verändert. Blicken Sie in einer kleinen Zeitreise in die Tiefen des Internets.

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Im Jahr 2007 war die Seite offenbar noch im Beta-Stadium. Airbnb, das damals noch Airbed & Breakfast hiess, hatte als Vorschaubild im Video sogar noch einen Platzhalter drin. Drei Jahre später wurde der Name abgekürzt und das Logo blau. Wie unten zu sehen ist, interessierten sich mittlerweile auch bekannte Medien für das Start-up. Vor zwei Jahren wurde das Logo nochmals angepasst und die Gestaltung modernisiert. Im Jahr 2016 ist die Website total schlicht. 2010 war Uber unter dem Namen Ubercab und mit einer ganz einfach gestalteten Website zu finden. Zwei Jahre später war Uber schon ein richtiges Unternehmen, mit neuem Logo und professionellem Auftritt. Noch ein Jahr später wurde ein Umsatz von 213 Millionen Dollar erwirtschaftet. In der Zwischenzeit wurde das Logo nochmals angepasst. Das kleine Start-up ist mittlerweile auf der ganzen Welt aktiv und konkurriert herkömmliche Taxiunternehmen. Vor elf Jahren sah die Videoplattform Vimeo noch sehr spartanisch aus. Von Design noch keine Spur. Wenig später gab es schon grosse Fortschritte: ein neues Logo und eine Anleitung, wie man Videos hochlädt. Vom Design her viel ansprechender. Seit einigen Jahren ist der Schriftzug des Logos markanter geworden, dafür – ganz modern – ohne Farbe. Für professionelle Filmschaffende eine nützliche Plattform, um Projekte zu präsentieren. Vor etwa zehn Jahren startete der Streamingdienst Spotify nur mit Logo und einem Hinweis, dass Interessierte ihre Mailadresse hinterlegen können. 2010 hatte der Service schon Millionen Kunden. Das Logo und die grüne Firmenfarbe waren noch gleich. Seit diesem Jahr tritt das schwedische Unternehmen ganz modern auf. Die grüne Farbe ist verschwunden und das Logo ganz in Weiss gehalten. Die Konkurrenz von Apple Music wird zwar stärker, Spotify dominiert den Markt immer noch mit grossem Abstand. 2003 gab es Shazam bereits für Handys, obwohl es Apps damals noch nicht gab. Der Service funktionierte so: Nummer eintippen und die Musik mit dem Handy einfangen, dann schickte Shazam ein SMS mit dem Songtitel und dem Künstler. Fünf Jahre später gab es Shazam dann für Blackberry-, Android- und Apple-Nutzer. Die Gestaltung der Website war noch nicht ganz ausgereift. Das Logo ist fast identisch mit dem, wie man es heute kennt. So sieht die Website heutzutage aus. Millionen Menschen finden mit der App den Namen von Songs und Künstlern, um so ihre Musiksammlung zu erweitern. Netflix startete ursprünglich als Filmverleih und hatte schon 1999 eine Website. Dort konnte man sich DVDs reservieren und gegen eine Gebühr für einige Tage nach Hause holen. Im Jahr 2009 funktionierte der Service noch immer auf physischem Weg. Als zusätzliche Dienstleistung konnten bereits einige Filme online geschaut werden. Heute gibt es den Service nur noch online. Dafür können Filme und Serien auf dem Fernseher, dem Tablet oder dem Smartphone angeschaut werden. Inzwischen wurde Netflix auch zum Filmstudio und produziert einige erfolgreiche Produktionen selber. 2006 startete Youporn als Plattform für explizite Videos. Hier sehen Sie eine entschärfte Version mit Katzenbildern. Ein Jahrzehnt später sieht die Website noch fast gleich aus. Nur das Logo und die Inhalte haben sich verändert.

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Die Website Uxtimeline.com zeigt, wie sich die Online-Auftritte von bekannten Unternehmen in den letzten Jahren verändert haben. Nicht nur, was die Gestaltung betrifft, sondern auch die Inhalte und manchmal das Logo.

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Die Buchungsplattform Airbnb zum Beispiel ist im Jahr 2007 als Airbed & Breakfast gestartet. Kurz darauf wurde der Name abgekürzt, das Logo angepasst und das Layout erneuert.

Klicken Sie sich durch die Bildstrecke, um weitere Beispiele zu sehen.

(swe)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dr.Kern am 11.12.2016 23:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Man ich werd Alt

    Naja.... Da hat wohl jemand die wirklich alten oder ersten Seiten noch nicht gesehen....

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  • Christianus Praktikus am 11.12.2016 23:08 Report Diesen Beitrag melden

    Mag sein !

    Die Webseiten sahen damals nicht gut aus für heutigen Gustus - aber inhaltlich waren sie bestimmt nicht schlechter.

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  • Klartext am 11.12.2016 23:55 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Kodex mehr!

    Und wie übel sind 90% der Webseiten heutzutage? Die meisten sind unübersichtlich und nicht brauchbar!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • YagamiLighter am 13.12.2016 00:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pussy

    Bild Nr 19 und 20 Hehe, der war gut, wegen Pussy (Katze) und Pussy ._.

  • Mike am 12.12.2016 19:24 Report Diesen Beitrag melden

    Airbnb & Co

    Ich stimme mit einzelnen Kommentaren überein: Sehr ähnliches Design => cms wie wordpress, typo3, joomla! etc.). Mir fällt ebenfalls auf, dass die Webseiten nicht mal zwingend besser oder einfacher zu bedienen sind. Teilweise scrollt man bei den Webseiten ewig lang nach unten (fortlaufend wird immer mehr geladen, z.B. airbnb), wenn man gewisse Menus im Footer sehen will, weil diese wohl aus ästhetischen Gründen im Header entfernt wurden. Gleichzeitig gibt es zur Vertikalen noch massig Content in der Horzontalen, der sich teilweise mit dem Vertikalen teilweise überschneidet => total verwirrend.

  • Vanessa am 12.12.2016 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    In Italien sehen alle Homepages

    noch so aus. Da kann man jede beliebige Stadt oder Gemeinde eingeben.

  • Delphin64 am 12.12.2016 12:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kompliziert und unübersichtlich!

    Ein Beispiel, das immer noch in den Anfängen steht: Educanet2

  • LeoLU am 12.12.2016 10:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Werkehrt

    Damals könntest du im Internet finden was du willst. Heutzutage finden die Informationen dich, ob du das willst oder nicht.