Cyberkriminalität

18. Mai 2009 12:08; Akt: 18.05.2009 12:11 Print

Spammer finden leicht Opfer bei Twitter

Wer den Microblogging-Dienst nutzt, sollte niemals seine E-Mail-Adresse in Tweets angeben. Ansonsten könnte bald sein elektronisches Postfach verstopft werden.

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Wie Blogger Chris Crum schreibt, kann eine simple Suchanfrage bei Twitter zahlreiche E-Mail-Adressen von Nutzern zutage fördern. Grund ist, dass viele User sie allzu sorglos preisgeben.

Natürlich kann man auch über Suchmaschinen wie Google problemlos welche finden, bei Twitter können sich Spammer aber sicher sein, dass die E-Mail-Adressen aktuell sind. Hinzu kommt, dass es relativ leicht ist, diese Abfragen von Computern ausführen zu lassen, weil sich die interessanten Daten immer nur in Beiträgen von maximal 140 Zeichen befinden. Cybergangster könnten laut Chris Crum so mehrere Hunderttausend Adressen binnen weniger Wochen abgreifen und die Postfächer der Besitzer mit Müll-Mails verstopfen. Nutzer sollten es sich also zweimal überlegen, ob sie ihre Kontaktdaten in einem Tweet veröffentlichen.

Wer die grössten Spammer sind, können Sie in der obigen Bilderstrecke sehen.

(hst)