Adi Isakovic

24. März 2011 08:46; Akt: 24.03.2011 08:46 Print

Times-Square-Hack funktioniert doch

Kürzlich sorgte ein Hacker-Video auf YouTube für Furore. Es entpuppte sich allerdings als PR-Aktion. Ein IT-Crack will nun beweisen, dass die Idee dahinter gar nicht so absurd ist.

«How to hack video screens on Times Square»(Quelle: youtube/bitcrash44)
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Am 13. März wurde auf YouTube der Clip «How to hack video screens on Times Square» hochgeladen. Der Name ist Programm: Es zeigte einen vermeintlichen Hacker, der die überdimensionalen Video-Bildschirme manipulieren und so seine eigenen Clips darauf abspielen konnte. Kurz darauf stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine Werbeaktion für einen Film handelte. Der Clip wurde mittlerweile über 2,8 Millionen Mal angeklickt.

Nun schreibt die «New York Times», dass sich das Kunststück tatsächlich umsetzen lässt. Bewerkstelligen soll dies der 27-jährige IT-Spezialist Adi Isakovic. Er hatte im vergangenen Herbst bereits MTV angeschrieben und gebeten, sein Können auf dem fix gemieteten MTV-Screen auf dem Times Square unter Beweis zu stellen. Eine Reaktion hatte er allerdings nie erhalten.

Nach dem Auftauchen des Virals von vorletzter Woche wittert er nun eine neue Chance, um seine Business-Idee bekannt zu machen. Seine Firma TubeMote will Smartphones zur universellen Fernbedienung machen. Er ist davon überzeugt, dass sich interaktive Werbe-Screens für Marken ausbezahlt machen - muss er ja auch. Am nächsten Dienstag will er den Beweis antreten und seine Botschaft auf einen der Times-Square-Screens bringen.

(mbu)