Fragen zur Technologie

16. Juli 2019 12:25; Akt: 16.07.2019 12:25 Print

Ist 5G gefährlicher als 30 Minuten sünnele?

Der Mobilfunkstandard 5G ist umstritten. Zum Thema existieren einerseits berechtigte Ängste, aber auch wilde Befürchtungen. Die Antworten.

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5G ist der Nachfolger von 4G. Mit dem neuen Mobilfunkstandard können Daten bis zu 100-mal schneller als mit 4G gesendet werden. Dank einer verringerten Reaktionszeit können Prozesse in Echtzeit aus der Ferne gesteuert werden. Das macht neue Technologien wie etwa selbstfahrende Autos in der Zukunft erst möglich. Für 5G in der Schweiz werden aktuell die Frequenzen um 3,5 GHz genutzt. Für 2G, 3G und 4G sind oder waren Frequenzen zwischen 800 MHz und 2,6 GHz im Einsatz. Demonstranten protestieren gegen den Ausbau des 5G-Netzes bei der nationalen Kundgebung «Stop 5G» am Freitag, 10. Mai 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer) Die aktuellen 5G-Frequenzen befinden sich laut dem Bundesamt für Kommunikation im gleichen Spektrum wie jene von 4G. Vergleichbar sind sie mit Frequenzen von drahtlosen Netzwerken (WLAN). Längerfristig könnten hierzulande für 5G zudem Millimeterwellen – über 24 GHz – dazukommen. Zurzeit sind diese aber nicht für den Mobilfunk freigegeben. Ein aktuelles Einsatzgebiet für Millimeterwellen sind zum Beispiel die Körperscanner am Flughafen, die auf 77 GHz betrieben werden. Doch der Mobilfunkstandard 5G ist umstritten. So gab es hierzulande Kundgebungen, die einen Ausbaustop fordern. Zum Thema existieren einerseits berechtigte Ängste, aber auch wilde Befürchtungen. Das Magazin «Pro Natura» berichtet in der aktuellen Ausgabe, dass Insekten, insbesondere Honigbienen, die elektromagnetische Strahlung im Bereich der 5G-Strahlung stärker absorbieren. «Es gibt eine reine Modellierungsstudie zu Insekten, die zeigt, dass im Millimeterwellenbereich – nicht das heutige 5G – die Absorption bei Insekten etwas höher ist, da die kleinen Strukturen, dann in Resonanz mit der Wellenlänge sind und wie eine Antenne funktionieren. Ob das ein Problem für die Insekten ist, ist aber unklar und konnte noch nie gezeigt werden», so Martin Röösli, Professor für Umweltepidemiologie des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts.. Demonstranten protestieren gegen den Ausbau des 5G-Netzes bei der nationalen Kundgebung «Stop 5G» am Freitag, 10. Mai 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer) Zwar strahlt eine Antenne viel stärker, als ein Handy. Doch sind wir unseren Smartphones viel näher als den Antennen. «Für die Handynutzer ist das Gerät die Hauptstrahlungsquelle. Nutzt man das Gerät pro Tag eine Stunde für Internet und 5 Minuten, um zu telefonieren, so stammen 90 bis 95 Prozent der Strahlenbelastung vom eigenen Handy», so Röösli. Je weiter das Handy vom Körper entfernt ist, desto besser – und desto weniger Strahlung kriegt man ab. Dies kann erreicht werden, wenn man fürs Telefonieren zum Beispiel die im Telefon integrierte Freisprecheinrichtung oder einen Kopfhörer nutzt.

Zum Thema
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Was ist 5G überhaupt?

5G ist der Nachfolger von 4G. Mit dem neuen Mobilfunkstandard können Daten bis zu 100-mal schnell als mit 4G gesendet werden. Dank einer verringerten Reaktionszeit können Prozesse in Echtzeit aus der Ferne gesteuert werden. Das macht neue Technologien wie etwa selbstfahrende Autos in der Zukunft erst möglich.

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In welchen Frequenzbereichen bewegt sich 5G?

Für 5G in der Schweiz werden aktuell die Frequenzen um 3,5 GHz genutzt. Für 2G, 3G und 4G sind oder waren Frequenzen zwischen 800 MHz und 2,6 GHz im Einsatz. Diese Frequenzen bezeichnet man als sogenannte Zentimeterwellen. Längerfristig könnten hierzulande für 5G zudem Millimeterwellen – über 24 GHz – dazukommen. Zurzeit sind diese aber nicht für den Mobilfunk freigegeben. «Ob sie eventuell in der Mobilfunkkommunikation zur Anwendung kommen werden, steht in der Schweiz gegenwärtig nicht zur Debatte. Auch liegt diesbezüglich kein Zeitplan vor. Die Verwendung der Millimeterwellen für Mobilfunk würde eine Anpassung des Nationalen Frequenzzuweisungsplans (NaFZ), der durch den Bundesrat genehmigt wird, erfordern. Zudem müsste ein Vergabeverfahren für die Frequenzen durchgeführt werden», erklärt Francis Meier, Sprecher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek).

Welche Strahlung ist damit vergleichbar?

Die aktuellen 5G-Frequenzen befinden sich laut dem Bundesamt für Kommunikation im gleichen Spektrum wie jene von 4G. Vergleichbar sind sie mit Frequenzen von drahtlosen Netzwerken (WLAN). Letztere sind zwischen 2,4 und 5 GHz angesiedelt. Millimeterwellen kommen dennoch schon sporadisch zum Einsatz, auch hierzulande: etwa bei Autoradarsystemen, die vor 2018 verbaut wurden und nun während der Lebensdauer der Autos betrieben werden. Neuere Autoradarsysteme werden auf 77 GHz betrieben. Die Körperscanner am Flughafen werden ebenfalls auf 77 GHz betrieben.

Wo ist die Strahlung stärker: Handy oder Antenne?

Zwar strahlt eine Antenne viel stärker als ein Handy. Doch sind wir unseren Smartphones viel näher als den Antennen. «Für die Handynutzer ist das Gerät die Hauptstrahlungsquelle. Nutzt man das Gerät pro Tag eine Stunde fürs Internet und fünf Minuten, um zu telefonieren, so stammen 90 bis 95 Prozent der Strahlenbelastung vom eigenen Handy», so Martin Röösli, Professor für Umweltepidemiologie des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts. Er leitet zudem die Beratende Expertengruppe NIS, kurz Berenis, im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (Bafu).

Und was kann ich genau dagegen tun?

Je weiter das Handy vom Körper entfernt ist, desto weniger Strahlung kriegt man ab. Dies kann erreicht werden, wenn man fürs Telefonieren zum Beispiel die im Telefon integrierte Freisprecheinrichtung oder einen Kopfhörer nutzt. Helfen kann auch, das Smartphone in den Flugmodus zu schalten und nicht dauernd auf dem Körper, etwa im Hosensack, zu tragen.

Dringt 5G-Strahlung in unsere Körper ein?

Ja, Mobilfunkstrahlung geht durch Mauern und dringt auch in unsere Körper ein. Allerdings gilt: je höher die Frequenz, desto geringer ist die Eindringtiefe. «Millimeterwellen werden praktisch vollständig auf der Haut absorbiert», so Röösli.

Kann 5G-Strahlung Hirnströme beeinflussen?

«Wenn der Kopf sehr stark bestrahlt wird, wie das bei einem Handy im ungünstigsten Fall bei schlechter Verbindung auftreten kann, wurden Effekte auf die Hirnströme beobachtet. Bei tieferen Expositionen sind keine Auswirkungen auf die Hirnströme nachgewiesen worden», so Röösli. Ganzkörperexpositionen, sogenannte Umweltexpositionen, sind typischerweise im Bereich von 0,1 bis 0,5 V/m. Effekte auf Hirnströme beobachtet man typischerweise bei Bestrahlung des Kopfs ab 2 W/kg. «Das ist ungefähr 100'000- bis 1'000'000-mal mehr Strahlungsenergie», so Röösli.

Stimmt es, dass Handystrahlen krebserregend sind?

Die WHO klassiert Strahlung von Handys als möglicherweise krebserregend. Es gibt also noch Unsicherheiten. Zum Beispiel wurde in einer grossen amerikanischen Studie bei männlichen Ratten eine Zunahme des Risikos für einen Herztumor beobachtet. Die bestrahlten männlichen Ratten lebten jedoch länger als die unbestrahlten, und es wurde keine Zunahme bei weiblichen Ratten und bei Mäusen gefunden. «Bei Menschen wurde bisher keine Zunahme der Hirntumore beobachtet, die mit der Zunahme der Handynutzung in den letzten 30 Jahren übereinstimmt», so Röösli. Ein Restrisiko lasse sich nie 100-prozentig ausschliessen. Ein solches Risiko wäre aber klein im Vergleich zu anderen Krebsrisiken wie Rauchen oder Luftschadstoffe.

Was ist gefährlicher: 30 Min. Sonne oder 5G-Netz?

Es ist alles eine Frage der Dosis. «Je nachdem wie stark die Sonne scheint oder das 5G Netz strahlt. Klar ist, dass ultraviolette Sonnenstrahlung von der WHO als erwiesenermassen krebserregend klassiert wurde. Damit ist UV-Strahlung zwei Klassen höher eingestuft als Mobilfunkstrahlung», so Röösli.

Wird der 5G-Empfang wirklich schlechter bei Regen?

Tatsächlich hat das Wetter einen Einfluss auf das Mobilfunknetz, ganz unabhängig von 5G. Allerdings ist dieser nicht sehr gross. «Wenn es Feuchtigkeit in der Luft hat, etwa bei Niederschlägen oder Nebel, werden die elektromagnetischen Wellen gedämpft, die es zur Datenübertragung braucht», so Armin Schädeli, Sprecher der Swisscom. Damit verringere sich die Reichweite der Sendeantennen, was an einem entlegenen Ort bei starkem Regen tatsächlich zu schlechterem Empfang und geringeren Datenraten führen könne.

Wieso braucht es nun mehr 5G-Antennen?

Die meisten bestehenden Antennen in den städtischen Gebieten nutze bereits das gesamte verfügbare Strahlungskontingent, schreibt das Bakom. Neue Antennenmodelle können für 4G und 5G eingesetzt werden. Auch können sogenannt adaptive Antennen Daten gezielt an Nutzer senden. In andere Richtungen werde dabei die Strahlung reduziert, so das Bakom. Für 5G-Antennen gelten die gleichen rechtlichen Voraussetzungen wie für bisherige Antennen.

Stimmt es, dass Tiere unter der 5G-Strahlung leiden?

«Dazu gibt es kaum qualitativ gute Studien. Bisher hat keine gute Studie bei Tieren unterhalb der Grenzwerte gesundheitliche Effekte nachweisen können. Tiere sind aber im Allgemeinen nur der Umweltstrahlung ausgesetzt und nicht den hohen Strahlungen unmittelbar neben einem Mobiltelefon», so Röösli.

Ist es wahr, dass die 5G-Strahlung Bienen tötet?

Das Magazin «Pro Natura» berichtet in der aktuellen Ausgabe, dass Insekten, insbesondere Honigbienen, die elektromagnetische Strahlung im Bereich der 5G-Strahlung stärker absorbieren. «Es gibt eine reine Modellierungsstudie zu Insekten, die zeigt, dass im Millimeterwellenbereich – nicht das heutige 5G – die Absorption bei Insekten etwas höher ist, da die kleinen Strukturen dann in Resonanz mit der Wellenlänge sind und wie eine Antenne funktionieren. Ob das ein Problem für die Insekten ist, ist aber unklar und konnte noch nie gezeigt werden», so Röösli.

Warum verbreitet 5G so viel Angst?

Das kann eine ganze Reihe von Gründen haben. «Nach meiner Einschätzung hat es viel mit den anderen negativen Aspekten der Digitalisierung zu tun und auch mit einer fehlenden Vorstellung, was eigentlich wie viel strahlt», sagt Röösli. In der Werbung wird die 5G-Technologie zudem oft als schneller und leistungsfähiger bezeichnet: «5G ist damit auch ein Bild für einen Lebensentwurf, den viele Leute ablehnen und als sinnentleert betrachten», sagt Röösli.

Warum gibt es Widerstand gegen 5G?

Da spielt Angst sicher eine Rolle. Röösli dazu: «Man muss sich aber bewusst sein, dass die mobil übertragene Datenmenge jedes Jahr stark zunimmt. Ohne 5G wird es mittelfristig noch sehr viel mehr Antennen benötigen.» Dies weil mit bestehenden Standards wie 3G und 4G weniger Daten übermittelt werden können. «Wenn man die Strahlenbelastung wirklich reduzieren will, müsste sich die Bevölkerung bei der Mobilfunknutzung einschränken. Zum Beispiel kein Streaming und keine Videos über das Mobilfunknetz oder im Innenraum nur noch kabelgebunden kommunizieren. Alte, ineffiziente Technologien statt 5G einzusetzen, ist aber definitiv kontraproduktiv und führt schlussendlich zu mehr Strahlung in der Umwelt.»

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Umbrella Agent am 16.07.2019 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    Strahlen sind nicht das Problem

    sondern der Umgang mit diesen Dingern. Stört es eigentlich niemanden, dass überall alle auf ihr Handy starren? Achtet mal darauf wie umfassend das alles ist.

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  • Mr. Spocki am 16.07.2019 12:30 Report Diesen Beitrag melden

    Aber sicher ist das gefährlich

    bald laufen wir alle in selbst gebastelten Alu-Hüten rum;)

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  • Michi am 16.07.2019 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Was für eine Hysterie

    Und in zwei Jahren will niemand mehr auf 5G verzichten. Auch die nicht, die sich jetzt dagegen wehren.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Komischdiesemenschen am 17.07.2019 17:35 Report Diesen Beitrag melden

    Warum schreibt hier keiner

    das die Frequenzen für 5G freigemacht wurden und keiner hat bemerkt, dass auch in diesem Band seit Jahren "herumgestrahlt" wurde? Glaubt ihr wirklich nur weil es jetzt 5G heisst, ist das jetzt was anderes?

  • Marco am 17.07.2019 17:31 Report Diesen Beitrag melden

    Das Leben wird durch 5G nicht besser

    Auch wenn ihr mich dafür jetzt hassen werdet...Strahlen hin oder her, wer brauch denn wirklich ein 5G Netz???? Es läuft doch gut auch mit 4G. Ich verstehe es wirklich nicht! Fortschritt auf der einen Seite und Rückschritt auf der anderen. Mit 5G sieht man dann die Köpfe noch länger nach unten hängen :-) Oder gibt es dann Bessere Apps, welche die Fussgännger warnen wenn sie blind die Strasse überqueren?? Für die Industrie ist es sicher interessant aber für den Privaten Gebrauch überzogen und wir bekommen vermittelt das wir dies unbedingt brauchen. Die sollen lieber mal faire Tarife anbieten!!!

    • Xeno72 am 17.07.2019 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marco

      4G wird noch ewig in Betrieb sein. Ich weiss nicht, worüber Du Dich ärgerst.

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  • Heidi Heidnisch am 17.07.2019 16:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vergleich

    5G auf die Menschheit loszulassen ohne vorab gegangene Studien zum Gefahrenpotential ist ungefähr das Gleiche, als würden Atombombentests auf Militärübungsplätzen ausgeführt, ohne dementsprechende vorherige Abklärung.

    • Olimimus am 17.07.2019 16:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Heidi Heidnisch

      Du wcheinst von 5G, Miktowellen, Stahlung unt Technik etwa so viel Ahnung zu haben, wie Jesus von Zeitreisen. Weshalb du permanent Fakenews streuen musst, erdchliesst sich mir nicht ganz. Aber nochmals: Falsch, deine Aussage ist einfach Falsch.

    • Olimimus am 17.07.2019 16:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Heidi Heidnisch

      Weisst du überhaupt was 5G ist? Kennst du die Unterschiede zwischen der Implementation in der Schweiz, Deutschland, England, USA, China Irak und Südkorea? Ist dir bewusst, dass 5G in der Schweiz praktisch nichts anderes ist als ein simples Upgrade von 4G? Ist dir bewusst, dass unser heutiges 4G nicht mehr dasselbe ist wie vor 10 Jahren? Hast du bei den Erweiterungen der vergangenen 4G Versionen ebenfalls so viele Fakenews gestreut?

    • Heidi Heidnisch am 17.07.2019 16:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Olimimus

      Und Du scheinst Dich mit der Rechtschreibung im Clinch zu befinden. So haben wir alle unsere kleinen Macken. Seit ich nach 1981 nach zwei Monaten ohne Radio, TV und Werbung in die Schweiz zurückkam, sehne ich mich nach der vergleichsweisen Ruhe der Natur. Was in der westlichen Welt strahlenmässig so abgeht, ist vergleichbar mit einer dissonanten Kakophonie auf unserer Seelenmembran. Total reines, subjektives Empfinden, und doch bin ich überzeugt, dass es nicht gesund sein kann.

    • Brotli am 17.07.2019 16:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Heidi Heidnisch

      Dafür gibt es ja die Orgon Produkte. Gibt genügend Angebote im Netz. Dann sind sie von den Strahlen des 5G geschützt. Sie glauben zumindest damit geschützt zu sein, das reicht. Der Nocebo Effekt verschwindet.

    • Heidi Heidnisch am 17.07.2019 16:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Olimimus

      Ich bin durchaus noch lernfähig und lasse mich gerne aufklären, sollte ich mich irren. Also, wenn Tausende von neuen Antennen gebaut werden müssen, dann ist das mehr als nur ein "simples Upgrade". Allein die Frequenzen sind bereits voneinander verschieden. Übrigens verweigern Versicherungen im Staate Louisiana die Deckung von körperlichen Schäden, die durch 5G entstehen könnten. Harmlos? Ja klar. Und die Schweiz ist ja bekannt für Salamitaktik. Was in USA schon ist, wird auch in CH so werden.

    • Olimimus am 17.07.2019 17:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Heidi Heidnisch

      Du schinst auf einer kleinen, virtuellen Tastatur natürlich perfekt schreiben zu können... gratulation. Und zum Anderen: wau, so viel Stuss

    • Olimimus am 17.07.2019 17:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Heidi Heidnisch

      Falsch, es OST ein simples Update. Würde es 5G Release 15 nicht geben, Würden dieselben Updates bei 4G gemacht werden. Statt wie jetzt max. 4G Cart. 21 hätten wir bei 4G Cat 26 oder was auch immer - sämmtliche Neuerungen von 5G auch im 4G Standard implementiert.

    • Olimimus am 17.07.2019 17:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Heidi Heidnisch

      Das beweist schon einmal, dass du Null Ahnung hast (sorry). Die Freque zen haben mit 5G gebau gar nichts zu tun. Es liesse sich auch ein 4G Netz auf 700 MHz / 1400 MHz und 3500 MHz aufbauen.

    • Olimimus am 17.07.2019 17:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Heidi Heidnisch

      Du willst wissen, wieso sich Versicherungen nicht auf die 5G Debatte einlassen? Ganz einfach: Es gibt keine nachweislichen Gefahren. Ergo kann das Ganze nur ein Verlustgeschäft sein. Jegliche Diskussionen mit Hypochonder ziehen sich in die Länge und kosten Geld. Mehr aber auch nicht. Ich würde mich als Versicherung auch nicht mit Simulanten UND Hypochonder einlassen.

    • marc am 17.07.2019 17:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Heidi Heidnisch

      Und deswegen verbreiten Sie unwahrheiten? Informieren Sie sich doch mal über die Schweizer Gesetze, Grenzwerte und Spektrum der Frequenzen in der Schweiz! Wenn Sie danach immer noch der gleichen Meinung sind ist Ihnen nicht mehr zu helfen!

    • marc am 17.07.2019 17:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Heidi Heidnisch

      Es braucht auch nicht zausende Antennen... Alles Lügen und die Laien glauben einfach alles! Solches Volk möchte ich regieren, voll easy manipulierbar!

    • Olimimus am 17.07.2019 17:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @marc

      Also es braucht ja in Zukunft schon mehr Antennen. Aber dies unabhängig von 4G oder 5G. Soll der Traffic der Zukunft staulos abgewickelt werden, bruacht es viele neue Antennen. 4G word aber massi: mehr Antennen benötigen als 5G. Aber Situation Traffic jetzt: Dank 5G kann das 4G Nett 1:1 abgelöst werden mit besserem Empfang, höheren Geschwindigkeiten und gleich vielen Antennen wie jetzt. Richtig.

    • marc am 17.07.2019 18:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Olimimus

      Das weiss ich selber... Ich bin verantwortluch für Baubewilligungen und deren 'Strahlenberechnungen' im Mobilfunk! Kennen Sie Bagatelle im Mobilfunk? Da werden die Dienste neu aufgeteilt bei gleicher Leistung!

    • Heidi Heidnisch am 17.07.2019 18:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Olimimus

      Falsch. 4G braucht wesentlich weniger Antennen. 5G, um flächendeckend zu sein, benötigt bedeutend mehr. Die offiziellen Karten mit den Antennenstellungen wurden hier in 20 Minutes veröffentlicht.

    • Olimimus am 17.07.2019 22:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Heidi Heidnisch

      Ach komm Heidi, informiere dich bitte mal. 5G bedeutet auch 700 MHz und 1400 MHz in der Schweiz = höhere Reichweite als jedes ältere Netz überhaupt. Dank Beamforming und Mimo erst recht. Alsonerst info, dann schreiben, danke!

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  • Olimimus am 17.07.2019 14:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Wahrheit

    Die genannten Effekte, Schwingung/Erwärmung und induzierte Ströme, sind die einzigen, die sich auf Basis der bekannten Physik und Chemie für nicht ionisierende elektromagnetische Wellen in biologischem Material ableiten lassen. Die unter anderem von Warnke verbreitete Vorstellung, die DNA des Erbguts könnte von Mikrowellen so stark zum Schwingen gebracht werden, dass sie durchreißt, ergibt physikalisch auch keinen Sinn. Eine solche Schwingung wäre wieder nichts weiter als eine Erwärmung, und DNA ist weitaus hitzebeständiger als die meisten Eiweiße, die sie umgeben. Bevor eine Zelle durch ein von Mikrowellen verursachtes Zerreißen der DNA zur Tumorzelle werden könnte, wäre sie gargekocht und damit tot. Wer behauptet, durch Mikrowellen oder andere nicht ionisierende elektromagnetische Wellen könnten gesundheitliche Schäden anders als durch Überhitzung entstehen, müsste also zunächst einmal einen Wirkmechanismus erklären. Da dieser im Rahmen der Physik nicht existiert, wäre dafür bei entsprechendem Nachweis nicht nur der ohnehin fällige Nobelpreis für Medizin zu bekommen, sondern gleich auch noch einer für Physik. Bislang gibt es dafür keine Kandidaten, zumal die Vertreter der Elektrosmogszene in der Regel lieber panische Schlagzeilen verbreiten, als sich Gedanken darüber zu machen, wie die von ihnen behaupteten Gefahren eigentlich zustande kommen sollen.

    • Bossi Bernie am 17.07.2019 17:15 Report Diesen Beitrag melden

      El.Magnetische Wellen können Krebs erz.

      El.Magnetische Wellen können ein schnelles Zellwachstum auslösen (= Krebs). Das wusst man schon vor 30 Jahren. ok, mit dem Gegenimpuls könnte man das schnelle Zellwachstum (Krebs) stoppen - ok, halt ohne Pharma. Na ja klar, weshalb die Weiterforschung plötzlich gestoppt wurde im Pharma-Konzern, und die Abteilung aufgelöst. Psssst.

    • marc am 17.07.2019 17:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bossi Bernie

      Es wurde niemals bewiesen das nichtionisierende Strahlen Ktebs erzeugen, schon gar nicht vor 30 Jahren! OK!

    • Olimimus am 17.07.2019 22:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bossi Bernie

      wie gesagt, wenn du meinst du könntest das beweisen was du schreibst - sollte es so sein, hast du zu recht einen Anspruch auf zwei Nobel Preise gleichzeitig. Also los los. Niemand auf der Welt hat diese Preise bis jetzt abgeholt... da du es kannst mach, loss.

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  • Peter M. K. am 17.07.2019 13:23 Report Diesen Beitrag melden

    Seltsame Welt

    Es ist schon etwas unverständlich. Obwohl jedes Jahr alleine in der Schweiz ca. 300 Leute im Verkehr sterben und tausende verletzt werden, benutzen wir ohne grosse Bedenken das Auto, Velo oder den Töff. Obwohl noch keiner an Handystrahlen gestorben ist und die Gefährlichkeit nach wie vor nicht klar erwiesen ist, gibt es ein Riesen-Theater darum - aber jeder braucht sehr gerne die Dienste des Handys. Seltsame Welt.