Die teuersten Apps

15. Dezember 2011 13:58; Akt: 15.12.2011 16:23 Print

Wenns mal etwas mehr sein darf

Programme für Smartphones sind gratis oder fast geschenkt? Von wegen! Für diese Luxus-Anwendungen auf dem iPhone und iPad werden mehrere hundert Franken fällig.

Bildstrecke im Grossformat »
Unter den Premium-Apps ist die Medizin-App 3D NasalVista für 200 Franken ein Schnäppchen. Die Anwendung zeigt Chirurgen detaillierte Aufnahmen der Nasennebenhöhle. So sollen sich Operationen vorbereiten und simulieren lassen. Für schlappe 200 Franken erhalten Gambler die «ultimative» Glücksspiel-App. Wer für die dubiose Anwendung Geld hinblättert, erhält täglich vermeintlich lohnende Sportwetten per iPhone präsentiert. Die App mySCADA stellt technische Prozesse grafisch dar und dient zur Überwachung von Fabriken sowie Wasser- und Elektrizitätswerken. Kostenpunkt: 400 Franken. Die Anwendung iRA Pro verwandelt das iPad für 900 Franken in eine Kommandozentrale und zeigt die Liveaufnahmen verschiedener Überwachungskameras. Gedacht ist die App primär für den professionellen Einsatz in öffentlichen Gebäuden. In den USA ist das Anwaltsstudium besonders kostspielig. Wer nicht durch die Prüfung fliegen will, kann sich für 1000 Franken Tipps von Harvard-Juristen aufs iPhone holen. Die entsprechende App nennt sich BarMax. Die Agro-App für 1000 Franken greift Landwirten beim Papierkram unter die Arme. Milcherträge, Flächenbewirtschaftung oder der Einsatz von Düngemitteln lassen sich so mit dem Smartphone oder iPad verwalten. Geht es nach den Entwicklern von roc.Kasse, sollen bald alle Kellner mit dem iPhone oder iPad Bestellungen aufnehmen und einkassieren. Der Tagesabschluss soll zum Kinderspiel werden und der Gastronom hat den Lagerbestand stets im Blick. Die App schlägt mit happigen 1000 Franken zu Buche. Millionäre könnten mit der App iVIP glücklich werden. Für 1000 Franken erhält man ein Jahr lang VIP-Behandlung und Zugang zu ausgesuchten Angeboten wie Luxus-Restaurants, Hotels oder Yachten.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die meisten Apps für Handys und Tablet-PCs sind gratis oder kosten wenige Franken. Im Apple Store finden sich aber auch Anwendungen, die mehr als die Geräte selbst kosten.

So etwa die iVIP-Black-App, die mit exakt 1000 Franken zu Buche schlägt, wie netzwelt.de berichtete. «Die Millionärs-App ist die erste und einzige Premium-Lifestyle-App für das iPhone», schreibt die Entwicklerfirma in der Beschreibung.

Wer sich das Programm für Neureiche und Geltungssüchtige auf das iPhone lädt, wird für ein Jahr Mitglied in einem angeblich exklusiven Club. Die Mitglieder erhalten VIP-Behandlung und Zugang zu ausgesuchten Angeboten wie Luxus-Restaurants, Hotels und Yachten. Zu den weiteren Annehmlichkeiten gehören ein Butler-Service und persönliche Assistenten, die bei Bedarf geordert werden können. Damit die Exklusivität gewahrt bleibt, müssen iVIP-Nutzer nachweisen, dass sie mindestens eine Million US-Dollar auf der hohen Kante haben.

Weitere Luxus-Apps für gutbetuchte Besitzer eines iPhones oder iPads finden Sie in der obenstehenden Bildstrecke.

(owi)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • selbermachen am 15.12.2011 22:25 Report Diesen Beitrag melden

    nene

    «Die Millionärs-App ist die erste und einzige Premium-Lifestyle-App für das iPhone» ... wohl kaum ... da war doch mal was mit einem roten Diamanten und die war glaube ich sogar von einem Schweizer

    einklappen einklappen
  • Mimmo am 15.12.2011 16:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Angst

    Ich will die nicht mal suchen, nicht dass ich auf versehen auf kaufen komme ;)

  • Simon am 16.12.2011 09:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    eher nicht

    Von den Anwendungen in der Bildstrecke würde ich wohl nur die beschriebene iVIP App als Luxusapp bezeichnen. Die anderen sind eher Nischenprodukte mit kleinen Käufergruppen. Die Preise sind so hoch, dass die Entwicklungskosten gedeckt werden können.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Simon am 16.12.2011 09:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    eher nicht

    Von den Anwendungen in der Bildstrecke würde ich wohl nur die beschriebene iVIP App als Luxusapp bezeichnen. Die anderen sind eher Nischenprodukte mit kleinen Käufergruppen. Die Preise sind so hoch, dass die Entwicklungskosten gedeckt werden können.

  • selbermachen am 15.12.2011 22:25 Report Diesen Beitrag melden

    nene

    «Die Millionärs-App ist die erste und einzige Premium-Lifestyle-App für das iPhone» ... wohl kaum ... da war doch mal was mit einem roten Diamanten und die war glaube ich sogar von einem Schweizer

    • TimeWalker am 16.12.2011 12:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Hiess so:

      I Am Rich und kostete 1000.- Sfr

    einklappen einklappen
  • Mimmo am 15.12.2011 16:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Angst

    Ich will die nicht mal suchen, nicht dass ich auf versehen auf kaufen komme ;)