Kampf gegen Spam

08. Februar 2019 20:44; Akt: 08.02.2019 20:44 Print

Whatsapp sperrt jeden Monat 2 Millionen Konten

Durch die grosse Verbreitung gibt es beim beliebten Messenger auch eine Menge Spam. Einen Teil davon erkennt und sperrt Facebook automatisch.

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Mehr als 1,5 Milliarden Menschen nutzen Whatsapp regelmässig. Neben den normalen Nutzern gibt es aber auch eine Menge Konten, die für missbräuchliche Zwecke eingesetzt werden. So werden über den Messenger auch massenhaft Spam-Nachrichten verschickt, was teils mit automatisierten Programmen gemacht wird. Dagegen geht Betreiberin Facebook vor.

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Wurden Sie auf Whatsapp auch schon zugemüllt?

Jetzt erläutert der Konzern, wie dies erfolgt. So legt man offen, das jeden Monat zwei Millionen Whatsapp-Konten gesperrt werden. Drei Viertel davon würden mit einem speziellen Algorithmus automatisch erkannt.

Was tut Whatsapp?

An einem Anlass für Journalisten in Indien hat der Software-Ingenieur Matt Jones weitere Details dazu verraten. Demnach haben die Spam-Absender Wege gefunden, um die Plattform zu täuschen. Unter anderem gebe es Software, mit der mehrere Whatsapp-Konten auf demselben Computer genutzt werden können.

Wie erkennt Whatsapp Spammer?

Doch wie erkennt man Spam, wenn die Nachrichten eigentlich Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind? Möglich werde dies durch die Analyse von Metadaten, wie das Unternehmen erklärt. So können etwa anhand der Häufigkeit des Versands Rückschlüsse gezogen werden.

Die drei Stufen

Nach Angaben des Unternehmens werden bereits bei der Registrierung 20 Prozent erwischt, weil sie gleichzeitig mehrere Konten registrieren oder Telefonnummern nutzen, die solchen ähneln, die bereits missbräuchlich verwendet wurden. Wenn ein Spam-Roboter es weiter schafft und dann beispielsweise 100 Nachrichten innerhalb von 10 Sekunden verschickt, fällt dies ebenfalls auf. Hinweise auf Spam würden zudem Nutzer selbst liefern, wenn sie entsprechende Nachrichten melden.

Eingeschränkte Weiterleitung

Verschiedene Massnahmen hat Whatsapp bereits eingeführt. Wenn ein Spam-Konto etwa bösartige Links verschickt, markiert Whatsapp diese klar erkennbar als verdächtig. Auch wurde das Weiterleiten von Nachrichten auf fünf Empfänger eingeschränkt.

(swe)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • J.Barner am 08.02.2019 21:13 Report Diesen Beitrag melden

    Offenbar klappts

    Da kann sich die Swisscom mit den ganzen 508er nummern und "Krankenkassenvertretern" noch eine Scheibe abschschneiden. Auf whatsapp hat mich mal noch niemand zugemüllt.

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  • Sams am 08.02.2019 21:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Noch nie

    Ich habe in all den Jahren, in dennen ich WhatsApp brauche, noch nie Spam erhalten. Wenn ich mir da den Konkurrenten Viber anschaue, bei dem ich wöchentlich sicher Spam auf dem Telefon habe, bin ich sehr zufrieden!

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  • Rebell am 08.02.2019 22:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    vetwirrt

    Spam auf WA? Noch nie gehabt. Bin etwas verwirrt, weil ich mich Frage, wie das gehen soll?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • nutzer am 09.02.2019 17:13 Report Diesen Beitrag melden

    wieviele unden hat denn Whats App noch

    jeden Monat über 2 Mio?

    • Mathias Borner am 09.02.2019 23:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @nutzer

      ...genau.T'care.

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  • Der Querdenker am 09.02.2019 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Win win Situation

    So ein Mist also, bei Spams lässt sich kein Nutzungsverhalten auswerten wie ärgerlich, auch für den User.

  • michi.m am 09.02.2019 09:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    stalker

    ich wurde vom stalker meiner Freundin gehackt und alle intimen Fotos vom ihr wurden ihrem Vater persönlich gezeigt von ihm. sie wohnt in Italien!!

    • Eugen Karrer am 09.02.2019 09:56 Report Diesen Beitrag melden

      Komisch

      Top kek! Das ist jetzt ein wenig kompliziert mit den Familienverhältnissen...

    • Kopfschüttler am 09.02.2019 10:07 Report Diesen Beitrag melden

      so Fotos speichert man Extern

      aber doch niemals auf dem Handy oder der Festplatte vom (internetfähigem) PC... sorry aber wie naiv muss man sein um so sensible Fotos überhaupt auf medialem Weg zu versenden? Ich würde auch nie zulassen, das wer so Fotos von mir mit einem Handy macht und glaub mir, ich bin weder prüde noch weltfremd. Dafür aber bin ich im Gegensatz zu manchem anderen Schlaumeier heutzutage mit einem gesundem Geist gesegnet. Nachdenken statt hinterher jammern ist wie vorbeugen statt heilen spart Nerven und Kosten

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  • Eugen Karrer am 09.02.2019 09:32 Report Diesen Beitrag melden

    No Botnet

    Habe ein Nokia 105 DS. Komme deshalb nicht in den Genuss von Wazzap. Ist eh nur für Zoomers mit ADSH. t. Boomer.

  • Geheimnis Krämer am 09.02.2019 08:57 Report Diesen Beitrag melden

    selbst in Zeiten von Rauchzeichen

    hat man schon Nachrichten mit lesen können. Reiter mit wichtigen Depeschen wurden abgefangen. Selbst Morsezeichen wurden dechiffriert. Und als es noch Telegramme bei der Post gab wusste das Umfeld oft schon Bescheid bevor die Nachricht beim Empfäner ankam. Briefgeheimnis wurde auch nicht immer gewahrt. Schöne Postkarten werden teils heut noch von neugierigen Pöstlern gelesen... wird sich nie ändern ...egal wo wie kommuniziert wird, selbst beim Bäck kann ich zuhören wie die hinter mir sich Geheimnisse, die keiner wissen soll verzähle... regt Euch ab ... geniesst das Wochenend