Google Maps

17. Dezember 2014 21:57; Akt: 18.12.2014 07:13 Print

Zeigt dieses Bild ein Seeungeheuer?

Ein Ingenieur will auf Google Maps ein riesiges Seemonster vor der Küste Neuseelands entdeckt haben. Oder ist es letztendlich doch nur ein Boot?

Bildstrecke im Grossformat »
Auf dem Kartenausschnitt von Google Maps von einer Bucht in Neuseeland soll ein rund 14 Meter langes Seeungeheur zu sehen sein, berichten australische Medien im Dezember 2014. Der Entdecker, ein Ingenieur aus Hamilton, glaubt, dass die Kreatur weder Hai noch Wal ist. Auch sollen die Wellen nicht einfach das Kielwasser eines Bootes zeigen, sagt der Entdecker. Denn Boote in einer anderen Bucht in der Nähe hätten weissen Schaum auf dem Kielwasser. Im April 2014 machte ein Bild von einem Seeungeheuer in einem schottischen See die Runde. Zeigt das Bild etwa Loch Ness? Fehlanzeige! Kurz darauf entpuppte sich das «Seeungeheuer» als Boot. Leserreporter Robert Merkli hat Mitte Februar 2013 dieses Flugzeug auf Google Maps über Dietikon bei Zürich entdeckt. Wenn man Hurdäckerstrasse 38, Zürich, ins Suchfeld eingibt, tauchen gleich zwei Flugzeuge auf - es dürfte sich aber um dieselbe Maschine handeln. Über Richterswil schraubt sich ein Helikopter durch die Luft. Im Südwesten Englands bei Swindon tauchte im September 2011 plötzlich diese Qualle im Acker auf. Worauf uns Leserreporterin Annette K. dieses Herz schickte. Google Earth fand es bei Oberstammheim im Kanton Zürich. Mit der «World Discoverer» wurden zahlreiche Expeditionen in abgelegene Meeresgegenden gemacht: Dann wurden die Salomon Islands zur unfreiwillig letzten «Ruhestätte» des Passagierschiffs. Phallus-Symbole auf einem Schulrasen in Neuseeland, verewigt auf einem Satellitenbild in Google Earth. Auch im australischen Melbourne haben Studenten einen Rasenplatz verunstaltet. Ist das tatsächlich Nessie, das Seeungeheuer von Loch Ness? Während Nessie auf Google Earth auftaucht, verschwindet in Australien einfach mal so ein Highway. Zwischen den Zügen ist ein Auto quer geparkt. Der Schatten würde sicherer fliegen. Eine Botschaft in Sidney. Verkehrschaos in Baghdad. Ein Unfall mit einem Kran. Ein Indianer im Sand - offenbar inklusive Kopfhörer. Ist das ein Erdbeben im Wasser oder ist etwas Schweres ins Wasser gefallen? Dies wurde als die versunkene Stadt Atlantis angepriesen und als Software-Fehler entlarvt. Wer oder was soll hier treffen? Ist das Schiff über Nacht so schnell gewachsen? Der Unfall des Lastwagens wurde hiermit verewigt. Ein Flugzeug macht das Feld gleich viel spannender. Nahe Baghdad befinden sich diese gigantischen Spuren, welche einem Reifenabdruck gleichen. Das Ende der Autobahn A71. Perfekt parkiert. Der britische Lancaster Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg über der Ortschaft Huntingdon. Ein weiteres militärisches Flugobjekt: Ein Cruise Missile fliegt durch die Wüste Nevada. Und so sieht es aus, wenn man Atombomben testet: Ein Krater in der amerikanischen Mojave-Wüste. Landschaften erzeugen Bilder: Der «lachende Wolf» der Galapagosinsel. Ein Wunder? Ein Jesusbild (mehr: ) in einer Sanddüne der mexikanischen Wüste. Auch Wald und Felder eröffnen ungeahnte Möglichkeiten für persönliche Rachefeldzüge: eine Beleidigung in der Nähe des kleinen Städtchens Billingley. Heiratsantrag 2.0.

Zum Thema
Fehler gesehen?

«Es ist zu gross für einen Hai, aber auch kein Wal», sagt Pita Witehira, ein Ingenieur aus Hamilton. In der Oke Bay in Neuseeland will er unter der Wasseroberfläche eine mysteriöse Kreatur entdeckt haben. Aufgenommen wurde das Satellitenbild von Google am 30. Januar.

Witehira sind die Wellen, die das mysteriöse Objekt in der Bucht wirft, erst letzte Woche aufgefallen. Er hatte auf der Google-Karte nach seinem Ferienhäuschen gesucht, das ganz in der Nähe ist, wie «Daily Mail Australia» schreibt. Dass es sich bei den Wellen um das Kielwasser eines Motorbootes handelt, schliesst Witehira aus. «Es fehlt die Schaumkrone», sagt er. Das Kielwasser von Booten in der Nähe sehe nämlich anders aus, so der Ingenieur.

Loch-Ness-Monster? Nein, nur ein Boot

Immer wieder taucht auf Kartenmaterial vorerst Unerklärliches auf. Im April machte ein Bild im Internet die Runde, das das Loch-Ness-Monster in einem schottischen See auf Apple Maps zeigen sollte. Nur wenige Stunden nach der Meldung entpuppte sich die Sichtung aber als das Kielwasser eines Fährschiffes.

(tob)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rudi Ramsauer am 17.12.2014 22:26 Report Diesen Beitrag melden

    Manuel Neuer ?!

    Vielleicht ist das gar kein Seeungeheuer sonder Manuel Neuer.

    einklappen einklappen
  • Julia Gähn am 17.12.2014 22:09 Report Diesen Beitrag melden

    Seit Menschengedenken

    Tja, irgendwann muss man ja endlich mal ein Seeungeheuer findenseit es Menschen gibt, suchen sie ja schon danach, eeeeendlich ein Seeungeheuer zu finden, es wäre wirklich an der Zeit, im Jahr 2014!!!!

  • mauri am 17.12.2014 23:09 Report Diesen Beitrag melden

    wo ist es

    ich sehe das ungeheuer nicht. ist es der lange dunkle strich im wasser? das ist doch mer als 14 meter wenn man die häuser beachtet

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Weller am 18.12.2014 15:15 Report Diesen Beitrag melden

    Invasion?

    Schon unheimlich, dieses rote runde Ding da im Wasser, welches nach unten hin spitz zuläuft. Beängstigend ist, dass ich solche Wesen (?) schon öfters auf Google-Material gesichtet habe. Erschreckenderweise in der Nähe meiner Lieblingsorte! Warum tut denn keiner was? Verschwörung??

  • broennimann marianne am 18.12.2014 11:55 Report Diesen Beitrag melden

    Seit Jahren vertuschen!

    Es gibt noch mehr, als wir zu wissen glauben! Leider werden viele Berichte geheim gehalten!

    • The Man who am 18.12.2014 17:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Ernsthaft?

      Da gibt es tatsächlich Leute die das Gefühl habe sie wüsten schon alles und seien ihn jede Geheimdienst Mission eingeweiht oder wie soll man die Negativ Daumen werten? kein Wunder haben die mit uns seit Jahrtausenden so leichtes Spiel.

    einklappen einklappen
  • Seemonster am 18.12.2014 09:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Netz

    Fischernetz wirbelt Boden auf. Man sieht das die dunkle Fläche die gleichen Konturen/Bewegungen hat wie die Wellen die das Boot wirft. Sprich es zieht was hinter sich her und das war es schon. Ein UFO wäre doch mal wieder spannender gewesen

    • Fischnetz obsessed am 18.12.2014 09:33 Report Diesen Beitrag melden

      Also doch, John!

      Nun, mir wollte er es nicht glauben (auch nicht, dass ich in Neuseeland lebe!) Selbst wenn das Fischen in Badebuchten nicht erlaubt ist kommt es eben doch vor...

    • John am 18.12.2014 10:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Lachnummer

      Und wo sind die Bojen für das Netz. Und Frau Flintstone aus dem Seeland sie sollten das eigentlich dann wissen aber wie gesagt hier kann ja jeder der sein der er will, bitte weiter Träumen. Werde Sie im Februar besuchen bin für 3 Monate in Neuseeland.

    • Corinne F. am 18.12.2014 21:12 Report Diesen Beitrag melden

      @JOHN - Nein danke!

      Nein danke, wir verzichten gerne auf Ihren Besuch!

    einklappen einklappen
  • Julian P. am 18.12.2014 08:54 Report Diesen Beitrag melden

    Nomal fötele

    Einfach in par Tagen nochmals fotografieren, wenn es sich nicht bewegt hat sich das ganze erledigt (Sandbank oder whatever)

  • Röbi am 18.12.2014 08:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lies den Artikel

    am Anfang des Strichs idst etwas kleines.