Neu im Kino

11. Januar 2019 14:01; Akt: 11.01.2019 14:01 Print

Ein Schweizer Held für die Kinoleinwand

Historiker bezeichnen Zwingli als den wichtigsten Beitrag der Schweiz zur Weltgeschichte. Nun kommt seine Geschichte ins Kino.

«Christ si heisst nid vo Christus schwätze sondern es Läbe z’füehre wie Christus gfüehrt hät.»
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Was Zwingli tat, hat unsere Gesellschaft bis heute tiefgreifend verändert. Zwinglis Wirken legte nicht nur den Grundstein für das heutige Sozialwesen, er revolutionierte grundsätzlich die Religion oder auch das Bildungswesen. Die Macher von «Der Verdingbub» und Regisseur Stefan Haupt («Der Kreis») verfilmten Zwinglis Schaffen mit Max Simonischek («Akte Grüninger», «Die göttliche Ordnung») in der Hauptrolle, an seiner Seite sind Neuentdeckung Sarah Sophie Meyer oder renommierte Darsteller wie Anatole Taubman, Stefan Kurt und Charlotte Schwab zu sehen.

Haupts Film «Zwingli» setzt 1519 ein. Die junge Witwe Anna Reinhart (Meyer) lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und der Sorge um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Huldrych Zwingli (Simonischek) tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Zwinglis revolutionäre Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich und bringt das Land an den Rand eines Bürgerkrieges.