Olivia Wilde

26. Januar 2011 23:01; Akt: 26.01.2011 20:47 Print

«Das Training veränderte meine Körpersprache»

von Raya Abirached - «Dr. House»-Star Olivia Wilde übernimmt im neuen 3D-Actionfilm «Tron Legacy» die Rolle der unerschrockenen Kämpferin Quorra. Im Interview verrät die schöne Schauspielerin 20 Minuten, wie sie sich auf diese körperliche Höchstleistung vorbereitet hat.

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«Tron Legacy» tritt die Nachfolge des Kultfilms «Tron» aus dem Jahre 1982 an. Kannten Sie den ersten Film überhaupt?
Olivia Wilde: Ich bin ein Fan des ersten Teils, daher empfinde ich es als Ehre an dieser Fortsetzung mitwirken zu dürfen. Das ist ein so cooler Film.


Wie erlebten Sie die Arbeit an diesem technisch revolutionären Actionfilm (Video)?

Das war eine interessante schauspielerische Herausforderung. Wir hatten das Glück über wunderschöne, praktische Sets zu verfügen. Dank des kompletten Sets musste ich nicht nur vor einem leeren Green Screen arbeiten. Wenn ich den Film jetzt sehe, wirkt alles nochmal viel besser. Ich bin beeindruckt und liebe den Film.

Verraten Sie uns etwas über die Dreharbeiten (Video) mit Jeff Bridges?
Jeff ist unglaublich. Er verkörpert all das, was man gerne wäre. Seine Leistung im Film ist fantastisch und ich bin sehr glücklich mit ihm zu arbeiten.

Um zur Kämpferin (Video) zu werden mussten Sie viele Muskeln antrainieren. War das hart?
Ja, ich habe für diese Rolle ein unglaubliches körperliches Training absolviert. Ich habe sechs Monate lang Kampfsportarten, wie Schwertkampf und Boxen trainiert. Da ich sehr muskulös wurde, veränderte sich meine Art mich zu bewegen. Plötzlich merkte ich, dass Quorra als Kriegerin geschaffen wurde und dafür gebaut ist, sich zu verteidigen. Ohne diese körperliche Veränderung hätte ich sie nicht verstanden. Das Training veränderte meine Körpersprache. Ihre Art in dem Anzug zu gehen, unterscheidet sich von meinen Bewegungen in normaler Kleidung. Ihr Anzug schränkte sie ein wie eine Rüstung einen Krieger einschränken würde. Das beeinflusste mich. Auch ihr Blick und ihre Art den Kopf zu neigen, ist ungewöhnlich. Regisseur Joseph Kosinski und ich lieben Quorra, da sie einmalig und ausgelassen ist.


Gefällt Ihnen der Wechsel von der Ärztin zur Kämpferin?
Ja, die Vielfalt der Arbeit weckt mein Interesse. Der Wechsel von einer zynischen Ärztin zu einer optimistisch-neugierigen Kriegerin bereitet mir viel Vergnügen. Ich habe an Quorra gearbeitet, während ich noch bei «Dr. House» drehte. Mich von dieser Rolle, die ich seit Jahren spiele, zu distanzieren, war eine spannende Übung. Im Laufe des letzten Jahres habe ich an fünf Filmen gearbeitet und jeder von ihnen ist ganz anders. Das ist wohl das Ziel von Schauspielern, das treibt uns an.