Alex Kleinberger

15. Mai 2012 21:13; Akt: 15.05.2012 22:16 Print

«Die Stadt ist mein Kino»

von Kaspar Isler - Am Mittwoch feiert die Schweizer Komödie «Nachtexpress» Premiere. 20 Minuten traf die Macher zum Gespräch.

Der Trailer zum Film «Nachtexpress».
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«Nachtexpress» ist eine Hommage ans Zürcher Nachtleben. Subventionen hat der Regisseur Alex Kleinberger (34) für seinen Episodenfilm keine erhalten: «Meine Film ist vermutlich zu wenig intellektuell und nicht abgehoben genug, um gefördert zu werden», so das ernüchternde Fazit des Schweizer Filmpreisträgers.

Die Darsteller verzichten auf die Gage

Wie alle Beteiligten verzichtete auch Hauptdarstellerin Melanie Oertig (32) deshalb auf ihre Gage. Dennoch zeigte die schöne Zürcherin am Set ihres Kinofilm-Debüts vollen Körpereinsatz: «Von einer besonders intensiven Szene habe ich blaue Flecken und aufgeschürfte Knie davongetragen», erzählt das Model. Privat verläuft das Nachtleben der alleinerziehenden Mutter aber meist weniger spektakulär: «Oft besteht mein Freitagabend aus Trickfilmen und Pizza mit meinem siebenjährigen Sohn», erzählt Melanie.

Alles dient als künstlerischer Input

Alex streift währenddessen mit Vorliebe durch die Strassen, um Leute, Situationen und Dialoge zu beobachten. So holt sich der Zürcher auch die Inspiration für seine Werke: «Die Stadt ist mein allergrösstes Kino. Wer mit mir verkehrt, läuft also stets Gefahr, irgendwann cineastisch verarbeitet zu werden», scherzt der Regisseur.

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