«Peter Sellers»

21. April 2005 04:50; Akt: 21.04.2005 11:23 Print

«Gestatten Sie, mein Name ist Sellers, Peter Sellers!»

«Shine»-Star Geoffrey Rush brilliert in einer ebenso lustigen wie lustvollen Hommage an den Hollywood-Starkomiker Peter Sellers.

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Das Wichtigste vorweg: Selbst 122 Minuten sind zu wenig Filmzeit, um das illustre Leben des Schauspielers und Hollywood-Starkomikers Peter Sellers zusammenzufassen. Der Regisseur Stephen Hopkins beschränkt sich in seinem ironisch-verspielten TV-Movie folgerichtig auf spassige Episoden: vom ersten Casting über die Zusammenarbeit mit Starregisseuren wie Stanley Kubrick (herrlich: Stanley Tucci) oder Blake Edwards (John Lithgow) bis hin zu Frauengeschichten Sophia Loren (Sonia Aquino), Britt Ekland (Charlize Theron) und seiner ersten Gattin Anne (Emily Watson).

Der erfolgreiche Regisseur Blake Edwards will Sellers als Nebendarsteller in «The Pink Panther» einsetzen – David Niven übernimmt die Hauptrolle. Doch Sellers spielt mit seiner umwerfenden Darstellung des Inspektors Clouseau alle Kollegen an die Wand. Der Film wird ein Hit, die Kritiker sind begeistert, und trotzdem hasst Sellers seinen Auftritt. Zuletzt will Peter Sellers sogar den britischen Meisterspion James Bond 007 (in «Casino Royale») spielen. Doch der Dreh endet mit einem Fiasko!


«Peter Sellers» begnügt sich nicht mit biografischen Details. Denn dafür gibts schliesslich Sachbücher und knochentrockene Dokumentarfilme. Ganz anders die kunterbunte Sellers-Hommage mit dem «Shine»-Star Geoffrey Rush: frisch, frech, spielerisch leicht und manchmal geradezu genial-banal.

Mohan Mani