Robert Downey Jr.

19. Dezember 2011 23:02; Akt: 20.12.2011 02:29 Print

«Im Alter in die Schweiz»

von Ward Verrijcken - «Iron Man»-Star Robert Downey Jr. (46) meldet sich in «A Game of Shadows» als Sherlock Holmes zurück. Im Interview mit 20 Minuten verrät er, warum der grosse Showdown in «Sherlock Holmes 2» in der Schweiz stattfindet.

Robert Downey im Interview.
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Wie schon im ersten Film steht auch in «A Game of Shadows» die skurrile Freundschaft von Holmes und Watson im Zentrum. Warum?
Robert Downey Jr.:
Holmes verlangt von Watson, seine Prioritäten richtig zu setzen, da für ihn die Gerechtigkeit über dem Privatleben steht. Watsons Frau Mary toleriert er zwar, aber eigentlich fühlt er sich selbst mit Watson stark verbunden.

Sie verkleiden sich im Film als Frau, was im Roman nicht vorkommt. Wessen Idee war das?
Meine! Zunächst wirkt das vielleicht übertrieben, aber ich konnte alle überzeugen. Wir haben einfach improvisiert und überlegt, was dem Publikum am besten gefallen wird.

Die Schweiz spielt wie im Roman eine zentrale Rolle im Film. Gefällt Ihnen unser Land?
Wie auch unser Bösewicht ­Moriarty würde ich mich für meinen Ruhestand gerne in die Schweiz zurückziehen. Im Buch findet dort der grosse Showdown statt. Wir fanden die Idee spannend, den Ersten Weltkrieg von einem neutralen Land aus zu thematisieren.

Waren Sie schon oft bei uns?
Für diesen Film musste ich nicht in die Schweiz reisen, aber als ich mit Anthony Hopkins «Chaplin» drehte, war ich da. Ich habe damals sogar in voller Maske mit Chaplins Familie in seinem Haus gegessen. Das ist allerdings schon etwa 20 Jahre her.

«Sherlock Holmes 2 – A Game of
Shadows» ab Donnerstag (22.12.11) im Kino.