Anatole Taubman

12. Juni 2019 21:58; Akt: 12.06.2019 21:58 Print

Drei Wochen Dreh für drei Sekunden «Men in Black»

Anatole Taubman ist einer der erfolgreichsten Schweizer Schauspieler. Und einer der wenigen, die regelmässig in Hollywood arbeiten.

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Kein anderer Schweizer Schauspieler dreht so viel in Hollywood wie Anatole Taubman. Die Mega-Blockbuster «A Quantum of Solace» und «Captain America» stehen unter anderem auf seinem CV.

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Jetzt wartet mit dem Kinostart von «Men in Black: International» ein weiteres Karriere-Highlight auf den 48-Jährigen. Für die Rolle des Cyrano, eines Waffenhändlers aus der Galaxie, der halb Mensch, halb Alien ist, musste er noch nicht einmal vorsprechen. Der Part wurde ihm auf dem Silbertablett serviert.

Mit Superstar Chris Hemsworth (35) stand er für den Film vor der Kamera. Und mit einer weiteren Kinolegende, die auch bei Teil vier der MIB-Serie dabei war, verbrachte er seine Freizeit. «Liam Neeson und ich kennen uns schon seit ‹Taken›, wo wir uns blendend verstanden hatten», erzählt Taubman.

«Schon damals haben wir zusammen Znacht gegessen.»

«Schon damals hatten wir zusammen Znacht gegessen, privat. Wir sind all diese zwölf Jahre im Kontakt geblieben, waren bei ‹MIB: International› im gleichen Hotel und trafen uns jetzt wieder zu einem Dinner.»

Obwohl Taubman für den Dreh drei Wochen in London in den Studios von Warner Bros. verbrachte, fiel der Grossteil seiner Szenen dem Schnitt zum Opfer. Am Schluss ist er gar nur einen kurzen Moment im fertigen Film zu sehen.

Er sitzt auf einem Stuhl, wird mit einer Waffe bedroht und aus dem Zimmer geschickt. Drei Sekunden ist Taubman im Bild. Eine Realität im Business. Doch der Schweizer profitiert sowieso: Durch den Dreh hat er wichtige Kontakte knüpfen können.

«Ich versuche, so wenig wie möglich zu reisen.»

Trotz der guten Angebote aus dem Ausland konzentriert sich Taubman momentan aber auf Projekte im deutschsprachigen Raum. Der Grund: Sohn Henri, der vergangenen November auf die Welt kam. «Ich habe dieses Jahr eine grosse BBC-Produktion abgesagt, in der ich eine der Hauptrollen hätte übernehmen können. Aber ich hätte über vier Monate in Thailand verbringen müssen. Ich versuche, so wenig wie möglich zu reisen», sagt Taubman.

«Men in Black: International» startet am 13. Juni im Kino.

(cat)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Max am 12.06.2019 22:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aha

    Also ist er eigentlich gar nicht im Film. Aber danke für die vielen Worte.

  • F.R. am 12.06.2019 22:24 Report Diesen Beitrag melden

    Die Schweiz hat gute Schauspieler

    Sowie Bruno Ganz, leider sprach er kein englisch, sonst hätte er es als ausgezeichneter Charakter Schauspieler in Hollywood sicher geschafft.

  • Autoexperte am 13.06.2019 02:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hauptrollen

    schade kriegt er immer nur schräge kleine Nebenrollen. denke er könnte mehr

Die neusten Leser-Kommentare

  • Meeno am 13.06.2019 10:32 Report Diesen Beitrag melden

    Völlig überschätzt

    Spricht ja nicht grad für seine Schauspielkunst, wenn dann nur drei Sekunden brauchbar sind...

  • Daniel Gutschi am 13.06.2019 08:46 Report Diesen Beitrag melden

    Hollywood

    3 Wochen Bezahlung für 3 Sekunden Arbeit. Könnte ein Beamter sein.

  • T. Bhend am 13.06.2019 08:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Action?

    Der Schauspieler so toll wäre würde wohl nicht die ganze Szene dem Schnitt zum Opfer fallen! Vielleicht mal darüber nachdenken!

  • Trapper am 13.06.2019 06:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Szenekenner

    Kenn ich nur zu gut. Für BON APPETIT mit Nora Tschirner hatte ich einen Close Up. Nach 2 Takes war die Sache im Kasten. Leider fand die Szene nie den Weg in den Film. That's life. ;-)

  • Herr Max Bünzli am 13.06.2019 06:09 Report Diesen Beitrag melden

    genau

    pro Woche eine lumpige Sekunde, Prost.