Kult

02. Juni 2011 08:45; Akt: 02.06.2011 08:46 Print

24 unvergessliche Nacktszenen

In «Hangover 2» steht einmal mehr Ken Jeong Alias Mr. Chow im Adamskostüm vor der Kamera. Grund genug, einige der denkwürdigsten Nacktszenen der Filmgeschichte Revue passieren zu lassen!

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Da wäre er also wieder: Ken Jeong in «Hangover 2» (2011). Splitterfasernackt. Dieses Mal holte der Schauspieler sogar im Vornherein das OK seiner Ehefrau ein. «Ich bekam Erlaubnis von meiner Frau. Ich bin ja nicht blöde.», so Jeong. Daniel Craig in «Casino Royale» (2006): Allen Unkenrufen zum Trotz präsentierte sich der brandneue Bond als mehr als würdiger Nachfolger seiner Ahnen. Und als der muskelbepackte Adonis nackt seinem sadistischen Peiniger zwecks Folter vorgeführt wurde, hielten nicht wenige Kinobesucher den Atem an. Jessica Alba in «Machete» (2010): Alba gab zwar zu, dass sie nicht wirklich nackt war bei den Dreharbeiten zu dieser Szene, doch wir haben bis heute noch niemand grummeln hören, das computerbearbeitete Resultat sei nicht in Ordnung. Julianne Moore in «Short Cuts» (1993): Regisseur Robert Altman warnte seine Aktrice, dass die Rolle etwas Nacktheit enthalten würde – vor allem bei dieser einen Szene, in der sie ihre Untreue ihrem Ehemann gesteht. Doch Ausnahmeschauspielerin Julianne Moore zögerte keine Sekunde, als sie die Rolle annahm. Als Bonus bekäme das Publikum mit, dass der Teppich farblich zu den Vorhängen passe, so Moore. Sharon Stone in «Basic Instinct» (1992): So richtig nackt musste Frau Stone gar nicht sein, um mit einem kalkulierten Beinüberschlag Filmgeschichte zu schreiben. Nur an der einen, wichtigen, Stelle war sie unbekleidet. Ewan McGregor in «Trainspotting» (1996): Abermillionen Kids kennen ihn als Obi Wan Kenobi, Jedi-Ritter und Hüter von allem, was gut und rein ist. Doch seine eigene Generation kennt ihn als schlaksigen Junkie Renton, der in Danny Boyles Meilenstein-Film unter anderem von einem minderjährigen Schulmädchen abgeschleppt wird. Verstörend, dennoch sexy, wahnsinnig lustig … brillant. Jason Segel in «Forgetting Sarah Marshall» (2008): Eins, zwei, dreimal darf der Zuschauer Jasons Nacktheit bewundern - was Regisseur Nicholas Stoller, einer der Hauptargumente gegen den 3D-Trend lieferte: «Wer will schon Jasons Penis in 3D sehen?» Brigitte Bardot in «Le Mépris» (1963): Regisseur Jean-Luc Godard lässt den Blick lange über den nackten Traumkörper seiner Leinwandgöttin fahren. Somit erwies er sich als Meister dieser spezifisch französischen Kunst – nämlich hohe und niedere Kunst locker miteinander zu mischen. Kate Winslet in «Titanic» (1997) … oder «Little Children (2006) oder «Iris» (2001) oder «The Reader» - eigentlich in jedem zweiten Film ist die Oscargewinnerin nackt. Dass sie dabei sich um hollywoodvorgeschriebene Schlankheitsgebote stets einen Dreck scherte und stolz ihre Rundungen zur Schau stellte, ist eine höchst erfreuliche Begleiterscheinung. Peter Sellers in «A Shot in the Dark» (1964): Dem Meister der Komödie in seiner Paraderolle als Inspecteur Clouseau verschlägt es während seiner Ermittlungen in ein Nudistencamp. Krampfhafte Lachanfälle garantiert. Sacha Baron Cohen in «Borat» (2006): Bekanntermassen gibt es keinen furchtloseren Mann im Showbiz als der grossgewachsene Londoner, der einst Ali G ins Leben rufte. «Borat» bietet Fremdschäm-Szenen noch und nöcher, doch der furiose Fight des kasachischen Starreporters mit seinem TV-Produzenten (zum Teil in Echtzeit in einem US-Hotel vor nichtsahnenden Kongressteilnehmern gefilmt) gehört zum Haarsträubendsten, dass die Filmgeschichte je geboten hat. Mike Myers und Liz Hurley in «Austin Powers: International Man of Mystery» (1997): Ein Wort – SHAGADELIC! Sandra Bullock und Ryan Reynolds in «The Proposal» (2009): Tja, es gibt eben nichts Erotischeres als zwei Menschen, die sich gegenseitig hassen und dann splitterfasernackt aufeinanderprallen. Oder nicht? Ach so … sorry. Jaye Davidson in «The Crying Game» (1992): Ha! Das hat niemand kommen sehen, oder? Die schöne Frau, die sich entkleidet … um dann zu entlarven, dass sie eigentlich ein er ist. Oder er eine sie. Oder was auch immer … jedenfalls ist dort ein Schniedel. John Cleese in «A Fish Called Wanda» (1988): Dass Ex-Monty-Python-Mann John Cleese für eine der peinlichsten und zugleich lustigsten Nacktszenen der Filmgeschichte verantwortlich ist, erstaunt nicht weiter. Und wenn es darum geht, seine erigierte Mannespracht zu verdecken, greift er eben zum erstbesten Objekt. Die Jungs aus «The Full Monty» (1997): Sozialdrama, Arbeitslosigkeit, eine zünftige Portion Humor und eine entwaffnend ehrliche Darstellung von männlicher Nacktheit – das kann niemand besser als die Briten. Halle Berry in «Monster's Ball» (2001): Es war nicht das erste Mal, dass die schöne Halle sich vor der Kamera ihrer Kleider entledigte (Wer könnte schon «Swordfish» vergessen?), doch es war das erste Mal, dass das Drehbuch ihr einen glaubwürdigenden Grund dazu gab. Als die trauernde Witwe Leticia Musgrove sich vor Gefängniswärter Billy Bob Thornton entblösste, war es, als würde sie ihre Seele freilegen. Ausserdem war die Szene ziemlich heiss. David Kelly in «Waking Ned» (1998): Tja, wenn es um einen Millionengewinn im Lotto geht, vergisst man glatt seine Kleider! Arnold Schwarzenegger in den «Terminator»-Filmen: Irgendwo zwischen Homoerotik und Sci-Fi-Nerds … imposant sind die Szenen alleweil. Julian Sands, Rupert Graves und Simon Callow in «A Room with a View»: Weibliche Nacktheit in Zusammenhang mit Schwimmplausch gibt es noch und nöcher in der Filmgeschichte. Seltener sind jene Momente, in denen Männer sich untereinander paradiesischer Unbekümmertheit hergeben, wie in dieser Literaturverfilmung aus dem Jahr 1986. Sexy oder schlichtweg albern – die Badeszene stellt einen Moment ausgelassener Freude dar. Bart Simpson in «The Simpsons Movie» (2007): Er hat es geschafft – ein virtueller Cartoon-Filmheld verpasste seinem eigenen Film ein eingeschränkt jugendfreies Rating. Grund dafür ist sein nackter Skateboard-Ritt durch die Strassen von Springfield. Mena Survari in «American Beauty» (1999): Die Freundin der Tochter in Rosen gebettet - der (Alb-) Traum eines Vorstadtvaters, der dadurch sein Leben auf den Kopf stellt. Uma Thurman in «Baron Münchhausen» (1989): Ah, die knapp volljährige Uma, als Venus in der gebährenden Auster – eine Hommage an Botticellis «La Nascita di Venere»! Jeder, der den Film gesehen hat (und leider waren das nicht allzu viele, denn dieser Terry-Gilliam-Streifen war kommerziell eher ein Flop) wird diese Szene bis ans Lebensende in seiner Erinnerung führen. Christopher Atkins and Brooke Shields in «The Blue Lagoon» (1980): Gestrandete Teenager fernab zivilisatorischen Einflüssen erleben eine Achterbahnfahrt der Hormone.

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