Schweizer Dokfilm

16. November 2018 18:09; Akt: 16.11.2018 18:09 Print

Facebook sperrt Trailer zu «#Female Pleasure»

Seit Donnerstag läuft Melanie Winigers «#Female Pleasure» in den Kinos. Doch der Trailer zum Film über die weibliche Selbstbestimmung wurde von Facebook in der Schweiz gesperrt.

Der unzensierte Trailer zu «#Female Pleasure».
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Mit «#Female Pleasure» gibt Melanie Winiger ihr Debüt als Produzentin. Seit Donnerstag läuft der Dokfilm in den Schweizer Kinos. Auf Facebook sollte ein Trailer das Interesse des Publikums wecken. Doch daraus wird nichts. Nachdem der Film bereits in Deutschland zensiert worden sei, habe Facebook den Werbetrailer nun auch für die Schweiz gesperrt, wie es in einer Medienmitteilung der Produktionsfirma heisst.

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«Der Algorithmus von Facebook erkennt offenbar nur eindimensional, wenn gewisse Wörter vorkommen», heisst es darin. «Es spielt für die Amerikaner offenbar keine Rolle, ob man eine Kampagne gegen Missbrauch von Macht in Sexualität macht, sie verstehen nur ‹Sexualität› und unterdrücken so die freie Meinungsäusserung.» Facebook habe auf Anfragen nicht reagiert.

In «#Female Pleasure» erzählen fünf Frauen aus fünf Weltreligionen ihre Story. Sie setzen sich für sexuelle Aufklärung und für die Selbstbestimmung aller Frauen ein. Dass der Trailer für den Film nun auf Facebook gesperrt ist, können die Produzenten nicht verstehen. «Auch wenn es nur die Werbung betrifft: Es ist schon ein Skandal im 21. Jahrhundert.»

(vro)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • motzi am 16.11.2018 20:22 Report Diesen Beitrag melden

    paradoxe Bewegung!

    ich,w 30j. selbstbestimmend. beruf in einer männerdomäne, hobbys ebenfalls in nem von männern dominierten sport. aussehen: nicht übel. ich sehe Gleichberechtigung als Selbstverständlichkeit und hab stets gemacht was ich wollte. ich wurde von den männern immer fair behandelt und ernst genommen. hab mich bewiesen. mich nicht vor harter arbeit gescheut. auf Augenhöhe mit ihnen kommuniziert und keine Vorteile verlangt nur weil ich eine frau bin. solche Damen wie die im film kann ich nicht ernst nehmen. printen ihre vagina und wollen, dass man sie nicht sexualisiert!? come'on!

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  • Sven Niklas am 16.11.2018 20:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eidgenössischen Sprache

    Wenn es ein Schweizer Doku ist warum ist alles in Englisch?

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  • Moni am 16.11.2018 19:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum sich nicht direkt einsetzen

    Warum macht Melanie Winiger nicht einfach eine Initiative zum Verbot von Frauenbeschneidungen in der Schweiz. Dann hätte sie immerhin was Gutes erreicht. Ein Film bringt am Ende aber wenig, ausser ihr viel Geld.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Falsches Land am 17.11.2018 18:11 Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt Länder, wo diese ganze Sache

    nötig ist. Die Schweiz gehört nicht dazu. Bei uns haben die Frauen längst sehr viel mehr Rechte als Männer, aber nicht deren Pflichten.

  • Wolf Man am 17.11.2018 16:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Reaktion

    Facebook reagiert nie auf irgendwelche Probleme und Fragen!

  • Remi am 17.11.2018 15:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Trailer erstes Bild

    Wenn ich das erste Bild des Trailers sehe, dann stelle ich fest, dass Frau Winiger ebenfalls in die Trickkiste greift. Sex sells. Schade so wird das natürlich gar nichts mit der Botschaft, die sie eigentlich übermitteln will.

    • sam am 17.11.2018 17:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Remi

      Gratulation! einer der es erkennt und viele die es immer noch nicht blicken: Es ist alles marketing.

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  • Pete am 17.11.2018 14:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Winiger mal so mal anders

    Winiger war Miss Schweiz, Model, sie hat aufgrund ihres Titels und Aussehen ihre ganze Karriere aufgebaut. Deshalb etwas sehr scheinheilig, was die immer von sich gibt. Aber ich verstehe, alles was sie immer im Moment tut, ist gut, auch wenn es Morgen das Gegenteil ist.

  • Ronny am 17.11.2018 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frauen spielen je nach dem

    Sexualitat ist für Frauen gut, wenn es ihnen hilft, mehr Follower zu haben, den Film zu vermarkten, Miss Schweiz zu werden, tolle Männer anzulachen, im Job einen Vorteil zu erhalten. Allerdings wenn die falschen Männer schauen und sich angesprochen fühlen, Frauen zur falschen Zeit falsch dargestellt werden, sie nicht auf einer Vagina paddeln dürfen, sie dadurch Verpflichtungen haben, eben nicht. Gerade etwas sehr scheinheilig von Frau Winiger,