«Hide and Seek»

21. April 2005 04:07; Akt: 20.04.2005 20:12 Print

Gruselig: Der unsichtbare Dritte

Robert De Niro und Dakota Fanning in einem allzu vorhersehbaren Gruselthriller.

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Nach dem lustigen Robert De Niro («Shark Tale», «Meet the Fockers») gibts nun mal wieder die furchteinflössende Variante. Zu dumm nur: Den wirklich guten Mr. De Niro gibts immer seltener. Denn zu viele und zu schlechte Filme kurbelt der Oscarpreisträger in jüngster Zeit ab.

Dabei beginnt «Hide and Seek» gar nicht mal so schlecht: Als sich seine Frau (Amy Irving) das Leben nimmt, zieht der Seelenklempner David Callaway (De Niro) mit seiner Tochter Emily (Dakota Fanning) aufs Land, um ein neues Leben zu beginnen. Doch die 11-jährige Emily findet den Rank nicht und verfällt immer mehr dem Bann ihres imaginären Freundes namens Charlie. Nur: Wer ist dieser Charlie?

Häufige Thriller-Gucker werden die Antwort schnell herausfinden. Zu konstruiert ist die Story und zu wenig sattelfest die Inszenierung durch John Polson, der bereits die miserable DVD-Premiere «Swimfan» ablieferte.

Fazit: Schade um die Top-Besetzung, mit der sich bestimmt ein effektvoller Gruselthriller hätte machen lassen.

Mohan Mani