«Unknown Identity»

09. März 2011 20:11; Akt: 09.03.2011 20:16 Print

Katz-und-Maus-Spiel in und um Berlin

Spannender Actionthriller mit Liam Neeson als gejagtem Mann ohne Gedächtnis.

«Unknown Identity» Kinotrailer.
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Als Dr. Martin Harris (Liam Neeson) nach einem schweren Autounfall aus dem Koma erwacht, ist das für ihn der Beginn eines Albtraums: Seine Frau (January Jones) erkennt ihn nicht mehr, und an ihrer Seite hat ein anderer Mann (Aidan Quinn) seinen Platz als angesehener Wissenschafter und Gast eines wichtigen Kongresses in Berlin eingenommen. Zudem ist ihm ein Killer (Stipe Erceg) auf den Fersen. Langsam beginnt er an seinem Verstand zu zweifeln. Um seine Frau und sein altes Leben zurückzugewinnen, macht er Gina (Diane Kruger) ausfindig, die Taxifahrerin, die ihn beim Unfall gerettet hat. Sie und der ehemalige Stasi-Agent Jürgen (Bruno Ganz) sind seine einzigen Verbündeten im Kampf um seine Identität gegen einen übermächtigen Gegner.

Klar, der Actionthriller «Unknown Identity» ist konstruiert von Anfang bis Schluss. Doch die Story nimmt sich nicht immer allzu ernst, sodass niemals Langeweile aufkommt. Der europäische Filmtitel-Zusatz – in der US-Hitparade figuriert der Streifen unter dem Namen «Unknown» – soll an die «The Bourne Identity»-Trilogie mit Matt Damon er­innern. Dabei liegt ein inhaltlicher Vergleich mit Roman Polanskis Harrison-Ford-Thriller «Frantic» viel näher. Die Stadt Berlin gibt eine gute Kulisse ab. Die Rollenbesetzung ist handverlesen. Und die Handlungsauflösung inklusive Hightech-Pirouetten macht Spass.