Kinostarts der Woche

25. September 2019 15:59; Akt: 10.10.2019 08:03 Print

Kinohelden helfen Aliens und Yetis

von Mohan Mani - Die Animation-Familienfilme «Shaun das Schaf – der Film: Ufo-Alarm» und «Everest: Ein Yeti will hoch hinaus» spielen ab Donnerstag im Kino.

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Ufo-Alarm auf der Mossy Bottom Farm: Seltsame Lichter kündigen die Ankunft eines geheimnisvollen Besuchers aus einer fernen Galaxie an. Das Schaf Shaun hat aber momentan ganz andere Dinge im Kopf, denn ständig werden seine Streiche vom entnervten Hund Bitzer vereitelt. Als aber das ebenso lustige, wie bezaubernde Ausserirdischen-Mädchen Lu-La mit erstaunlichen Kräften in der Nähe der Farm Bruch landet, sieht Shaun darin eine Chance, mit Hilfe der Ausserirdischen noch mehr Spass und Abenteuer zu erleben. Es ist der Beginn einer schönen Freundschaft. Nur der US-Geheimdienst erweist sich als gefährlicher Störfaktor.

«E.T.» lässt grüssen

Nach zahlreichen witzigen, rasanten und mit viel britischem Humor angereicherten Kurzfilmen und einem ersten erfolgreichen Kinoeinsatz folgt nun die erste Aardman-Studios-Langfilmfortsetzung mit dem Kinderliebling Shaun. Die Story erinnert an Steven Spielbergs Science-fiction-Klassiker «E.T.», wobei auch andere Meilensteine (von «2001: A Space Odyssey» über «Men in Black» bis hin zu den «X-Files») visuell und musikalisch parodiert werden.

Viel Slapstick-Humor

Ganz junge Fans werden sich aber vielmehr für die vielen Slapstick-Szenen (herrlich: Supermarkt-Action) und schrägen Nebenfiguren interessieren, welche die dünne Handlung gekonnt kaschieren. Einzig gegen Schluss hin schleichen sich mit dem ganzen Alien-Rummel erste Ermüdungserscheinungen ein. Diese werden aber mit einer brillanten Animation und viel Herzschmerz wettgemacht. TV-Fans bleiben zudem bis ganz am Schluss sitzen, um sich für einmal im Kino wie vor der heimischen Kiste zu fühlen.

Ebenfalls ab Donnerstag im Kino: «Everest: Ein Yeti will hoch hinaus»

Von Beginn weg bangt man mit dem Yeti Everest mit, der nach seiner Flucht aus dem Gefängnis planlos durch dir Strassen von Shanghai driftet und von Schergen erbarmungslos gejagt wird. Drum ist er auch skeptisch, als er auf einem Hausdach der 14-jährigen Yi begegnet. Die Kommunikation erfolgt nicht über Worte, sondern via die Kraft der Musik und des Geigenspiels. Spätestens mit dem Eintreffen der Zoologin Dr. Zara und des steinreichen Mr. Burnish ändert sich die Tonart. Da gibt’s nur Eins: Ab in die Berge!

Chinesisches Flair und Ambiente

So vorhersehbar die Handlung auch ist, so bilderprächtig und voller Details wird sie hier von der «Open Season»-Regisseurin Jill Culton vor Augen geführt. Nebst wuchtigen Actionsequenzen gefallen aber auch die vielen intimen Szenen, mit denen sich dieses Yeti-Abenteuer von der früheren, thematisch ähnlichen US-Konkurrenzproduktion «Smallfoot» abhebt. Grosses Gefühlskino à la Hollywood, aber mit chinesischem Flair und Ambiente.

Mehr Kino-Infos in der «20 Minuten»-Printausgabe vom Donnerstag oder via Instagram: «YoutubeCinemani»