Schweighöfer und Fitz

03. Dezember 2018 15:23; Akt: 03.12.2018 15:23 Print

Matthias, wie war es, ständig nackt zu sein?

Die Publikumslieblinge Florian David Fitz (44) und Matthias Schweighöfer (37) haben erneut zusammengespannt. In «100 Dinge» versuchen sie sich im Konsumverzicht.

Fitz und Schweighöfer zeigen in «100 Dinge» ihre gestählten Körper – hier ist der Trailer. (Video: Warner Bros.)
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Wie oft habt ihr die Frage beantworten müssen, wie es war, nackt rumzulaufen?
Florian David Fitz: Etwa 384 Milliarden Mal.

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Ihr seid aber auch ziemlich viel nackt im Film.
F: Stimmt doch gar nicht! Es ist ja nur der erste Tag im Film, wo die beiden nun mal nichts haben. Lustig, dass Nacktheit so ein Thema ist. Vor 20 Jahren hat keiner über das geredet. Da sieht man mal, wie spiessig wir geworden sind.

Im Film geht es um die Frage, was man wirklich braucht. Versucht ihr, euren Konsum einzuschränken?
Matthias Schweighöfer: Ich versuche das erst gar nicht, weil ich zwei Kinder habe. Ich bin aber auch nicht so der Super-Konsumierer. Ich habe Freunde, die stehen gleich Schlange, sobald das neue iPhone da ist. Bei mir ist das nicht so.
F: Bei uns ist das eine Ausnahmesituation. Wir Schauspieler bekommen viele Sachen geschenkt. Ich muss regelmässig meinen Kleiderschrank ausräumen, da freuen sich meine Freunde.

Können einen Sachen glücklich machen?
F: Klar! Wenn man eine Sache nutzt oder sie einem wirklich Freude macht – super. Ich glaube aber, in 90 Prozent der Fälle passiert das nicht und wir merken es nicht mal. Das macht uns manipulierbar.

Was war das Unvernünftigste, wofür ihr je Geld ausgegeben habt?
M: Ich war dieses Jahr in Cannes in den Ferien und wir haben mit 14 Leuten für einen Tag eine Jacht gechartert. Das habe ich mir geleistet, zumal ich ein notorischer Strand-Hasser bin.
F: Ich bin da sehr vernünftig. Meine Eltern waren Kaufleute. Von meiner ersten Gage habe ich damals eine eigene Wohnung anbezahlt.

Ihr habt den Film teilweise in der kältesten Woche des Jahres gedreht. Hat das zu logistischen Herausforderungen geführt?
F: Ja, wir mussten ständig barfuss auf dem kalten Beton rumstehen und das kann man bei Minusgraden nicht den ganzen Tag aushalten. Deswegen mussten wir ein Parkhaus in Kreuzberg beheizen. Eigentlich schade, da wir eine grüne Produktion sind.
M: Ich wurde auch sofort krank!

Matthias, du bist selbst erfolgreicher Regisseur. War es schwer, dich zurückzuhalten und «nur» Schauspieler zu sein?
M: Ich war sehr dankbar, denn ich kam gerade vom anstrengenden Dreh der zweiten Staffel von «I Am Wanted». Florian war als Regisseur von «100 Dinge» der Chef, das haben wir klar abgesprochen. Er war immer vor mir am Set und lange nach mir. Da war ich ganz froh drüber, dass ich nicht musste.
F: Ich glaube nicht, dass irgendjemand den Regisseur beneidet.

«100 Dinge» läuft am 6. Dezember in den Deutschschweizer Kinos an.

(cat)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sander am 03.12.2018 17:21 Report Diesen Beitrag melden

    weniger ist mehr

    Gute Idee, nach einem Versuch, den mal ein Finne (?) gemacht hat. Schon sehr radikal. Meine Empfehlung: Gesamten Haushalt einpacken, als würde man umziehen. Dann immer nur das auspacken, was man gerade benötigt. So sieht man dann nach 1, 2, 3 Monaten, was man nicht braucht und getrost verschenken, spenden, wegwerfen kann.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sander am 03.12.2018 17:21 Report Diesen Beitrag melden

    weniger ist mehr

    Gute Idee, nach einem Versuch, den mal ein Finne (?) gemacht hat. Schon sehr radikal. Meine Empfehlung: Gesamten Haushalt einpacken, als würde man umziehen. Dann immer nur das auspacken, was man gerade benötigt. So sieht man dann nach 1, 2, 3 Monaten, was man nicht braucht und getrost verschenken, spenden, wegwerfen kann.