Unvergessene Oscar-Momente

24. Februar 2011 08:09; Akt: 24.02.2011 08:58 Print

Tränen, Triumphe und Skandale

Am 27. Februar finden wieder die begehrten «Academy Awards» statt. Eine gute Gelegenheit, um auf die unvergesslichsten Oscar-Momente zurückzublicken.

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Für den tränenreichsten Auftritt der Oscar-Geschichte sorgte : Die Schauspielerin gewann im Jahr 2002 als erste Schwarze den Oscar für eine Hauptrolle in dem Film «Monsters Ball». «Dieser Moment ist für all die Frauen, die an meiner Seite gestanden haben. Und er ist für all die namenlosen farbigen Frauen, die jetzt eine grössere Chance haben», schluchzte Berry während der Verleihung. Wenn wir schon bei Hally Berry sind: Unvergessen bleibt auch der Auftritt von , der Laudatorin Halle Berry 2003 einen leidenschaftlichen, filmreifen Kuss auf den Mund drückte. Spätestens nach dieser Show hatte sich der Schauspieler den Oscar verdient. Apropos Kuss: Zu den grössten Skandalen der Oscar-Geschichte zählt auch der Geschwister-Kuss zwischen Schauspielerin und James Haven: Jolie, die im Jahr 2000 mit dem Oscar für die beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde, bedankte sich bei ihrem Bruder mit einem Schmatzer. Und noch ein Skandal: , der 1973 den Oscar für seine Darstellung in «Der Pate» hätte erhalten sollen, schickte eine Indianerin auf die Bühne, die den Preis im Namen der Ureinwohner ablehnte. Die vermeintliche Indianerin entpuppte sich dann als Schauspielerin Maria Cruz. Wenn sich doch jeder so über einen Oscar freuen würde: Als 1998 den Preis für den «Besten fremdsprachigen Film» gewann, sprang er vor Begeisterung auf der Lehne seines Stuhls herum - und wäre beinahe gestürzt. «Ich bin der König der Welt, wuuuuuuuhu!» war stattdessen die prollige Dankensrede von Regisseur , der 1999 den Award für «Titanic» einheimste. Der Held in der Geschichte der «Academy Awards»: Dieser Unbekannte stürmte bei der Verleihung 1974 die Bühne. Nackt. «Vielleicht wird der Mann den einzigen Lacher, den er jemals bekommt, dafür erhalten, dass er sich auszieht und anderen zeigt, wo er zu kurz gekommen ist», konterte Schauspieler . Während sich (Nein, nicht Joaquin Phoenix) im Penner-Look mit falschem Bart, Sonnenbrille - und Kaugummi im Mund. Damit sorgte der Schauspieler bei den Zuschauern nicht für Lacher, sondern Stirnrunzeln. Erst 1972, 20 Jahre nachdem Antiamerikanismus vorgeworfen wurde, reiste er ein einziges Mal in die USA zurück, um den Oscar für sein Lebenswerk entgegenzunehmen. Die Standing Ovations dauerten ganze fünf Minuten.

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(sim)