Kinostarts der Woche

20. Dezember 2019 15:44; Akt: 31.12.2019 10:59 Print

Von Sternenkriegern und Pariser Singles

von Mohan Mani - Im Kino gehts diese Woche ab ins All («Star Wars: The Rise of Skywalker) oder in die Grossstadt von Paris («Deux moi»).

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Für Rey (Daisy Ridley) gehen die stürmischen Sternenkrieg-Zeiten weiter: Während ein dunkler Meister via Kylo Ren (Adam Driver) den Sith zum Endsieg verhelfen will, stehen ihm nurmehr Rey und die Rebellen im Weg. Doch diese kämpfen hart und versuchen mit vereinten Kräften, den Triumph des dunklen Bösen zu verhindern.

Ein würdiger Abschluss

Trotz eigentlich simpler Handlung benötigt der Erfolgsregisseur J.J. Abrams fast zweieinhalb Stunden, um sie zu erzählen und die originale «Star Wars»-Saga mit dieser neunten Episode zu einem würdigen Abschluss zu bringen. Das Wiedersehen mit alten, toten oder lebendigen Freunden bereitet einmal mehr Freude, aber insbesondere in der ersten Filmhälfte hat dieses finale «Star Wars»-Kapitel einige Mühe, um überhaupt in die Gänge zu kommen.

Meisterhaftes John-Williams-Score

Da werden falsche Fährten und Story-Umwege gelegt, um letztlich den Kampf zwischen Licht (Jedi) und Schatten (Sith) vor Augen zu führen. Dies im wahrsten Sinne des Wortes. Denn einige Lichteffekte sind derart grell, dass sogar der Filmverleih im Vorfeld eine Warnung für empfindliche Augen abgegeben hat. Zu John Williams einmal mehr meisterhaftem Score heisst es bald Abschied nehmen von Charakteren, die manchem Kinofan während der letzten 42 Jahren ans Herz gewachsen sind. So gesehen ist diese letzte Kapitel eine würdige Farewell-Tour ganz im Sinne von «Star Wars»-Erfinder George Lucas.

Ab Donnerstag im Kino: «Deux moi»

Eigentlich leben die zwei Pariser Single-Grossstädter Rémy (François Civil) und Mélanie (Ana Girardot) Wand an Wand, kaufen im selben Quartierladen ein und kreuzen sich immer wieder. Beide sind aber so sehr mit ihrem Leben beschäftigt, dass sie sich nicht bemerken: Mélanie handelt sich auf Partnersuchportalen einen Misserfolg nach dem anderen ein, während Rémy sich abmüht, ein erstes Date zu bekommen. Immerhin schlagen sie einen Weg ein, der in dieselbe Richtung führt…

Originelle Spielarten der Liebe

Ganz so frisch und frech wie damals «L’auberge Espagnole» sind die Filme von Cédric Klapisch nicht mehr, aber er findet immer wieder neue Wege, um altbekannte Spielarten der Liebe originell zu inszenieren. Chapeau.

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Mehr Kino-Infos in der «20 Minuten»-Printausgabe vom Donnerstag.