Das erwartet dich im «Spider-Verse»

31. Oktober 2018 05:40; Akt: 31.10.2018 08:12 Print

Wir haben den neuen Spider-Man getroffen

20 Minuten war beim Megaevent zu «Spider-Man: Into the Spider-Verse» mit der Kamera dabei. Das haben wir erlebt.

«Ich konnte in einem Privatjet fliegen!» Die Crew des neusten Spider-Man-Films im Interview. (Video: Tamedia)
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Es ist nach «Venom» der grösste Sony-Release in diesem Jahr. «Spider-Man: Into the Spider-Verse» basiert auf den 2011 erschienenen «Spider-Man»-Comics, in denen die Hauptfigur nicht mehr Peter Parker, sondern der 13-jährige Miles Morales ist.

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Der neue Spider-Man ist halb Afroamerikaner, halb Latino und tausendmal cooler als sein Superhelden-Vorgänger. Der 13-Jährige versprayt in New York U-Bahn-Schächte, während Hip-Hop aus dem Ghettoblaster dröhnt.

Bis ihn eine radioaktive Spinne beisst und er zu Spider-Man wird. Doch Miles ist nicht allein. Im Laufe des Films gesellen sich mehrere Spider-Leute aus verschiedenen Dimensionen zu ihm. Gwen Stacy zum Beispiel. Ein Peter Parker mit Waschbärbauch. Oder Spider-Ham alias Peter Porker. Ja, ein Schwein.

140 Animatoren arbeiteten an dem Streifen, der am 13. Dezember in die Kinos kommt – die grösste Crew, die Sony Animation je für einen Film aufgeboten hat. Kostenpunkt? Darüber wird Stillschweigen bewahrt. Teuer war aber sicher auch der Megaevent, mit dem Sony sein Spider-Verse am Sonntag in London bewarb. Das haben wir am Anlass gelernt:

Erster Eindruck
Wir durften die ersten 37 Minuten des Animationsfilms sehen. Die haben es visuell in sich. Man hat das Gefühl, dass man in einem Comic-Book steckt. Alles geht wahnsinnig schnell, das kann das Auge auch mal überfordern. Toll ist der Soundtrack, unter anderem mit Post Malones «Sunflower».

Der neue Spidey
Shameik Moore (23) leiht dem neuen Spider-Man als erster Afroamerikaner seine Stimme. Der Schauspieler («The Get Down») und Rapper ist im Gespräch mit 20 Minuten so zurückhaltend wie sympathisch und witzig.

Der Event
Über hundert Journalisten aus aller Welt lud Sony für den zweitägigen Event nach London ein, unter anderem aus China, Brasilien, Kuwait und Indien. Sogar das Zwei-Millionen-Einwohner-Land Lettland durfte einen Vertreter schicken.

Das Highlight
In Londons Leake Street Tunnel durften wir für unsere Insta-Storys die Werke wirklich talentierter Graffiti-Artists übersprayen. Sorry an der Stelle!

Der Dresscode
Jeder Teilnehmer wurde gebeten, einen «Spider-Man»-Hoodie zu tragen. Unsere Redaktorin hat das freundlich ignoriert und ist im NYPD-Sweater eingelaufen. Sehr zur Freude des neuen Spidey: «Bist du eine Undercover-Agentin?»

Die ComicCon
In London kann der Event durchaus mit dem Original in Kalifornien mithalten. Mindest die Hälfte der Besucher waren Cosplayer. So macht ComicCon Spass. Ausser dass man für ein Selfie mit Paul Bettany alias Vision umgerechnet 92 Franken blechen musste.

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So that happened! Is it obvious I had a good time? Honestly been one of the greatest weekends ever, I had a blast at @mcmcomiccon. I've met people I never thought I would ever get the chance to meet, one of those very people being @paulbettany. I know I've already said it but he it the nicest guy ever! (I've lost track of how many times we shook hands in the space of 48 hours.) After a near anxiety attack today, having this photo taken definitely turned it all around (the hug after helped a lot as well) and I would do it all again in a heartbeat. Plus I got a second copy of the photo and got it signed 😂 It's going to be a difficult weekend to top! #mcmcomicconlondon #mcmcomiccon #paulbettany

Ein Beitrag geteilt von Kerri Loughney (@kerroloughney) am

«Spider-Man: Into the Spider-Verse» läuft ab 13. Dezember in den Schweizer Kinos.

(cat)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sorry am 31.10.2018 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    Aber dass ist nicht spiderman

    Denn was in ausmachte ist der schwache brave Schüler, der Nobody wo kaum auffällt, jemand wo man nie zutrauen würde dass er sich prügelt, geschweige gewinnt.

  • Marc am 31.10.2018 08:25 Report Diesen Beitrag melden

    Langweilig

    Ist Gwen Stacey nicht den Lift runtergeknallt? Wieder zurück? Also die 3te Quasi-Neuauflage dann, damit Sony die Rechte an Spidey nicht verliert?

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  • OK. dok am 31.10.2018 08:21 Report Diesen Beitrag melden

    Idris Elba

    Spiderman interessiert mich nicht allzusehr, wenn sie jedoch denken, dass Idris Elba ein Erfolg für James Bond wird werden sie ins Gras beissen...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Blinde Kuh am 01.11.2018 10:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mir fehlen die Worte

    Wieder ein Kinderfilm mit Gewaltszenen mehr. Versteckt euch noch mehr in eurer Phantasiewelt.

  • Andi am 31.10.2018 20:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An gute Klassiker

    Wie Starship Troopers, Robocop, Demolition Man, Running Man usw. kommt kein Marvel Film herann. Nicht ansatzweise.

  • Sorry am 31.10.2018 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    Aber dass ist nicht spiderman

    Denn was in ausmachte ist der schwache brave Schüler, der Nobody wo kaum auffällt, jemand wo man nie zutrauen würde dass er sich prügelt, geschweige gewinnt.

  • Marc am 31.10.2018 08:25 Report Diesen Beitrag melden

    Langweilig

    Ist Gwen Stacey nicht den Lift runtergeknallt? Wieder zurück? Also die 3te Quasi-Neuauflage dann, damit Sony die Rechte an Spidey nicht verliert?

    • Stan Lee am 31.10.2018 09:26 Report Diesen Beitrag melden

      Verschiedene Universen

      Wie du vielleicht schon mal gehört hast, existieren im Marvel Universum auch mehrere Universen. Gwen Stacy ist im Haupt Universum 616 gestorben. In manchen Paralell Universen von Marvel lebt sie noch. In diesem Film sieht du verschiene Spider-Man aus verschiedenen Universen aufeinander Treffen. Miles Morals ist aus dem Ultimate Universum oder 1610. Dort ist Peter Parker gestorben und Miles Morales wurde zu Spiderman. In diesem Universum lebt Gwen Stacy. Wie dir vielleicht auf den Bildern aufgefallen ist, trägt sie auch ein Kostüm. Sie it dort als Spider-Gwen mit superkräften unterwegs ;D

    • Elio am 31.10.2018 11:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marc

      Ähm die Animierten Sachen Spielen in diesen Deal nicht rein. Abgesehen die Animierten Filme sind immer wieder geil. Gerade die Animierten DC-Filme sind besser als die Realen Aber klar lieber rumstänkern ist halt einfach. Genießt doch einfach das sowas wie das Spiderverse in einem Film umgesetzt wird...

    • Nerd am 31.10.2018 11:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marc

      Im multiversum von marvel wird anstatt peter parker gwen stacy spider woman . Gwen stacy ist im universum von peter parker verstorben aber in anderen realitäten lebt sie noch .

    • Carlos am 31.10.2018 14:50 Report Diesen Beitrag melden

      @Marc

      Der Begriff Marvel Multiversum muss Erklärung genug sein.

    • De Marco am 31.10.2018 16:22 Report Diesen Beitrag melden

      Alternative Realitäten

      Gwen Stacey tot im Universum um Earth-616. Gwen Stacey als Spider-Gwen im Universum um Earth-65. Willkommen im Marvel Universum wo Alternative Realitäten existieren und immer wieder vorkommen.

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  • OK. dok am 31.10.2018 08:21 Report Diesen Beitrag melden

    Idris Elba

    Spiderman interessiert mich nicht allzusehr, wenn sie jedoch denken, dass Idris Elba ein Erfolg für James Bond wird werden sie ins Gras beissen...

    • kurt am 31.10.2018 19:39 Report Diesen Beitrag melden

      James Bond ...

      ... war ein Gentlemen. Der Charakter stammt aus einem Flair der 50er Jahre. Sorry, aber ein Maximalpigmentierter verkörpert einfach nicht das Image. Gangsta, Rapper, Bronx, Dealer, Goldkettenträger - ja - aber nicht 007.

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