Batwoman

09. August 2018 10:50; Akt: 09.08.2018 10:50 Print

Ruby Rose ist die erste lesbische Superheldin

von Donika Palaj - Der «OITNB»-Star übernimmt die Rolle der homosexuellen Batwoman. Sie ist nicht die Erste, die Diversität im Superhelden-Genre repräsentiert.

Diese Superhelden-Filme haben in den letzten Jahren Diversität in die Kinosäle gebracht. (Video: Wibbitz/20 Minuten/Donika Palaj)
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DC Comics schreibt Geschichte: Das Unternehmen präsentiert die erste offen homosexuelle Superhelden-Hauptfigur in einer Serie, gespielt von Ruby Rose (32).

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Die Kultfigur Batwoman alias Kate Kane hat ihren ersten Auftritt im Dezember in einem serienübergreifenden Special von «Arrow», «The Flash», «Supergirl» und «Legends of Tomorrow». Aus diesem Gipfeltreffen der Figuren im sogenannten Arrowverse soll ab 2019 – wenn alles nach Plan läuft – eine eigenständige «Batwoman»-TV-Serie hervorgehen.

«Das ist ein Kindheitstraum von mir»

«Orange Is the New Black»-Star Ruby Rose bedeutet die Rolle auch privat sehr viel. Als bekennende LGBTQ-Aktivistin ist sie von der Besetzung als Batwoman hin und weg – auf Instagram schreibt sie: «Die Fledermaus ist aus dem Sack und ich bin mehr als begeistert und geehrt.»

«Ich bin ein emotionales Wrack», fährt sie fort, «das ist nämlich ein Kindheitstraum von mir.» Sie habe sich als junges Mitglied der LGBTQ-Community nie repräsentiert gefühlt und sei deshalb über diese Möglichkeit sehr dankbar.

Diversität ist «super»

Dass Marvel und DC nicht mehr von den Kinoleinwänden wegzudenken sind, ist seit dem Superhelden-Boom vor zehn Jahren, ausgelöst durch die Avengers, Superman und Batman, klar.

Doch seit 2017 haben die Comic-Filmstudios ihre Tore auch für Diversität in den Hauptrollen geöffnet und der untypischen Rollenbesetzung (sprich: nicht dem stereotypisch weissen Mann) Superkräfte verliehen. Das ist auch ein schlauer PR-Zug, denn die Verantwortlichen wissen, dass somit in den Medien darüber berichtet wird (wie hier).

Noch mehr Möglichkeiten

Apropos Diversität: Wirft man einen Blick in die Comics, so wird schnell klar, dass es genug Stoff für weitere alternative Superheldenfiguren auf der Leinwand gibt.

Von der muslimischen Superheldin Kamala Khan alias Ms. Marvel über den asiatischen Mainstream-Helden Shang-Chi bis zur gleichgeschlechtlichen Eheschliessung zwischen Apollo und Midnighter bieten die DC- und Marvel-Universen (und die anderer Verlage) noch Einiges.

Im Video oben siehst du, welche Superhelden-Filme sich für Diversität starkmachen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Werner am 09.08.2018 11:08 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Randgruppe

    Ich bin ein Mann, hetero und weiss. Ich habe eigentlich im Leben schon verloren.

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  • Captain Obvious am 09.08.2018 11:09 Report Diesen Beitrag melden

    Held des Konjunktivs

    Sie hätten, wie bei allen anderen Superhelden, nicht die sexuelle Orientierung thematisieren sollen und feministischen Männerhassern sollte weniger Aufmerksamkeit zu Teil werden.

  • Rusty Bloom am 09.08.2018 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Trudi

    Männer haben die Comics gezeichnet, wir Buben schauten sie uns an. Aber dass die Frauen nicht ihre eigenen Dinger drehen sind wir Männer wohl wieder schuld, und so läufts auch bei der Arbeit und in der Politik. Ich schaue mir den Film bestimmt nicht an.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Anazazi am 09.08.2018 20:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ohne kritik in den raum gestellt

    Also. Sie mochte die comics nicht so sehr, weil sie sich nicht damit identifizieren konnte. Ich hoffe es gibt genug, welche sich mit ihrer rolle identifizieren können und comics und deren verfilmungen mögen...

  • I_AM_VAMPIRE am 09.08.2018 19:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ok

    Super. Finde ich klasse nur.... Hab die Dame schon in ein paar Filmen gesehn und ihre nicht vorhandene schauspielleistung hat mich nicht gerade überzeugt.

  • Timo am 09.08.2018 17:20 Report Diesen Beitrag melden

    nicht mein Ding

    Die einzigen Comichelden mit denen ich je etwas anfangen konnte sind Asterix und Obelix.

  • chrizzla am 09.08.2018 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    why?

    wieso batwoman verfilmen? eigentlich ein totaler nebencharakter... es wäre besser gewesen batgirl zu verfilmen...

  • Filippo am 09.08.2018 13:50 Report Diesen Beitrag melden

    Gääähn

    Aha und jetzt? Schon witzig wie sich gewisse Kreise profilieren müssen. Der Film wird ein Flop das kann ich euch jetzt schon sagen. Da hat man aus dem Ghost Busters Dilemma nichts gelernt.

    • Philippino am 09.08.2018 15:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Filippo

      Die haben wahrscheinlich eher auf den weltweiten Mega-Erfolg von Wonder Woman (1.3Mrd Dollar) geschaut. :-)

    • Reisender am 09.08.2018 16:43 Report Diesen Beitrag melden

      Lest comics

      Nur schade das die keinerlei Ähnlichkeit zu dem ganzen hat. Batwoman als Charakter gibt es in Comics schon lange, sie ist auch da Lesbisch. Keinerlei Gender bending hier nötig.

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