Swapping

28. Februar 2011 23:00; Akt: 01.03.2011 09:07 Print

Kaufen war gestern

von Nina Ladina Kurz - Shopping ist out. Echte Fashionistas geben sich einem neuen Trend aus New York hin: Tauschen statt kaufen, lautet beim Swapping die Regel.

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Secondhand-Boutiquen, Flohmis und Nachtmärkte gibt es wie Sand am Meer. «Es ist Zeit für etwas Neues», findet Pascale Walter. Die Inhaberin der Boutique Pink Diamond setzt deshalb auf ein neues Konzept: Swapping. «Dieses Konzept ist in den USA und in Grossbritannien bereits äusserst erfolgreich und bedeutet nichts anderes als das Austauschen hochwertiger Gebrauchtkleidung über Tauschbörsen», erklärt Walter. Was im kleinen Rahmen bereits vereinzelt in Zürich stattfand, bringt Walter nun auf die grosse Bühne. Angelehnt an den Namen ihres Shops findet der Swapping-Event am 6. März im Festsaal des Kaufleuten Zürich statt.

Und so funktioniert es: Jede Teilnehmerin bringt bis zum ­
5. März mindestens drei und maximal zehn Kleidungsstücke (davon maximal zwei Accessoires) in einwandfreiem Zustand in die Boutique Pink Diamond. Um die Qualitätsstandards zu wahren, prüft die Initiantin die Stücke persönlich. Ihre Erfahrung hilft der Modekennerin beim Bewerten der Stücke: «Ich möchte, dass jede Kundin einen fairen Gegenwert für ihr Gebrachtes erhält. Man kann also keine Massenware gegen Prada eintauschen, das wäre nicht fair», stellt die Expertin klar. Für die gebrachten Stücke gibt es im Gegenwert Jetons für den Tausch-Event. «Die Jetons haben einen Wert ab 20 Franken. Gegen oben ist die Spanne offen», so Walter.

Der Anreiz ist klar: Wer Wertvolles bringt, kann auch Wertvolles mitnehmen. Nicht eingetauschte Jetons behalten ihren Wert und können entweder in der Boutique oder beim nächsten Anlass gebraucht werden. «Es ist ein reiner Frauenanlass, der in erster Linie Spass machen soll. Wer erfolgreich etwas eingetauscht hat, wird wissen, was das für ein tolles Gefühl ist.»

www.pinkdiamond.ch